Zitate über Auge seite 2
Justus Möser (1720–1794) deutscher Schriftsteller und Politiker
Schreiben des Herrn H... Aus: Patriotische Phantasien. 1. Theil. Hrsg. von seiner Tochter J. W. J. v. Voigt, geb. Möser. Neue verbesserte und vermehrte Auflage. Frankfurt und Leipzig, 1780. S. 268.
„Musik sollte Feuer im Herzen eines Mannes anzünden und Tränen in die Augen einer Frau bringen.“
Ludwig Van Beethoven (1770–1827) deutscher Komponist
Johann Sebastian Bach (1685–1750) deutscher Komponist
Johann Wolfgang von Goethe in der Fortsetzung eines Briefes an Carl Friedrich Zelter vom 21. Juni 1827
„Die orgl ist doch in meinen augen und ohren der könig aller instrumenten.“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) Komponist der Wiener Klassik
Brief an den Vater, Augsburg, den 17. Octbr. 1777 books.google http://books.google.de/books?id=9TtBAAAAcAAJ&pg=PA313&dq=könig, books.google http://books.google.de/books?id=au8HAQAAMAAJ&pg=PA67&dq=könig
José Ortega Y Gasset (1883–1955) spanischer Philosoph, Soziologe und Essayist
Die Vertreibung des Menschen aus der Kunst, 1925
„Zwey Augen hat die Seel: eins schauet in die Zeit / Das andre richtet sich hin in die Ewigkeit.“
Angelus Silesius (1624–1677) deutscher Barockdichter
Der Cherubinische Wandersmann, III, 228 ("Die Augen der Seele"; S.146)
John Ronald Reuel Tolkien buch Das Silmarillion
Das Silmarillion, Christopher Tolkien (Hrsg.), Klett-Cotta, Stuttgart 1999, ISBN 3-608-93521-5, S. 124 Übers.: Wolfgang Krege
Das Silmarillion (postum 1977)
„Er ist gar nicht so hässlich, vorausgesetzt, man schließt die Augen und sieht ihn nicht an.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Der Geburtstag der Infantin / Die Eidechsen
Original engl.: "He is really not so ugly after all, provided, of course, that one shuts one's eyes, and does not look at him."
Ein Granatapfelhaus - The House of Pomegranates
Léon Bloy (1846–1917) französischer Schriftsteller und Sprachphilosoph
Briefe an seine Frau, Stuttgart 1952, Seite 145
Zitate
Predigt: Qui audit me, non confundetur Sir 24,30 http://www.bibelwissenschaft.de/bibeltext/sir24,30/. In: Meister Eckhart, Deutsche Predigten und Traktate. Herausgegeben und übersetzt von Josef Quint. München: Hanser Verlag, 7. Auflage 1995, S. 216. , ISBN 3446106626 <br class="br">Original mhd.: "Sol min ouge sehen die varwe, sô muoz er lidic sin aller varwen. Sihe ich blà oder wize varwe, diu gesiht mins ougen, daz dà siht die varwe, daz selbe, daz dà siht, ist daz selbe; daz dà gesehen wirt mit dem ougen, dà inne ich got sihe, daz ist daz selbe ouge, dà inne mich got siht: min ouge unde gotes ouge daz ist ein ouge und ein gesiht und ein bekennen und ein minnen." - Deutsche Mystiker des vierzehnten Jahrhunderts. Herausgegeben von Franz Pfeiffer. Zweiter Band: Meister Eckhart. Leipzig 1857, S. 312 books,google http://books.google.de/books?id=3HcAAAAAMAAJ&&pg=PA312 Zeile 6-11
„Ihr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön!“
Johann Wolfgang von Goethe Faust. Der Tragödie zweiter Teil
Faust II, Vers 11300 ff. / Lynkeus der Türmer
Dramen, Faust. Der Tragödie zweyter Theil (1832)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Goethes Naturwissenschaftliche Schriften (Kürschner) „Entwurf einer Farbenlehre“, Bd. 3, S. 88
Theoretische Schriften, Zur Farbenlehre (1810)
Johann Wolfgang von Goethe buch Farbenlehre
Farbenlehre, Stuttgart (Kohlhammer) 1950-55, Erstausgabe 1810
Theoretische Schriften, Zur Farbenlehre (1810)
Erwin Schrödinger (1887–1961) österreichischer Physiker und Wissenschaftstheoretiker
Epilog: Determinismus und Willensfreiheit. Francke Bern 1951. S. 123; Piper München 1987, S, 122 online-media. uni-marburg. de.
„Kirchen gibt es hier genug. Aber fromme Augen sehe ich so wenig.“
Paula Modersohn-Becker (1876–1907) deutsche Malerin des Expressionismus
Briefe, 18. Januar 1901
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 60
Df-Dz
Variante: Die Natur des Ohres ist es, die Töne zu lieben; aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mögen alle fünf Klänge ertönen, und man hört sie nicht.
„Wenn ich deine Seele kenne, male ich deine Augen.“
Amedeo Modigliani (1884–1920) italienischer Maler und Bildhauer
„Ein Staatsmann ist ein Politiker, der sein Ziel im Auge behält, ohne zu schießen.“
Gustav Stresemann (1878–1929) Deutscher Reichskanzler
„Eine Krähe kratzt der anderen kein Auge aus.“
Martin Luther (1483–1546) Reformator, Theologe, Bibelübersetzer
wörtlich: Es beisst kein Krawe der andern die Augen ausz.
Andere
Quelle: Christian Egenolff, Sprichwörter, Schöne, Weise Klůgredenn, Chr. Egenolfs Erben, Frankfurt am Main, Seite 25, 311
„Um zu zeichnen, musst du deine Augen schließen und singen.“
Pablo Picasso (1881–1973) spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer
„Viele Augen gehen durch die Wiese, aber nur wenige sehen die Blumen darin.“
Ralph Waldo Emerson (1803–1882) US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
Mirza Ghulam Ahmad (1835–1908) Begründer der Ahmadiyya Muslim Dschamaat (Glaubensgemeinschaft)
Kitab-ul-Barriyya
„Es gibt eine Straße vom Auge zum Herzen, die nicht durch den Verstand führt.“
Gilbert Keith Chesterton (1874–1936) englischer Schriftsteller
Stefan Zweig buch Die Welt von Gestern
Die Welt von Gestern: Erinnerungen eines Europäers, im Vorwort.
Die Welt von Gestern (1942)
„Beuge niemals deinen Kopf. Halten Sie es immer hoch. Schau der Welt direkt in die Augen.“
Helen Keller (1880–1968) amerikanische Schriftstellerin
„Das Klo ist wie ein Auge - Überall sieht es nur Arschlöcher“
Unbekannter Autor
Mirza Ghulam Ahmad (1835–1908) Begründer der Ahmadiyya Muslim Dschamaat (Glaubensgemeinschaft)
Quelle: Lecture Lahore, Seite 47
„Die Hochzeit währte acht Tage lang, und die Hunde saßen mit bei Tische und machten große Augen.“
Hans Christian Andersen buch Das Feuerzeug
Das Feuerzeug. In: Sämmtliche Märchen. Deutsch von Julius Reuscher. 12. verm. Auflage, Volksausgabe. Leipzig: Günther, 1875. S. 113.
Platón (-427–-347 v.Chr) antiker griechischer Philosoph
Rep. 361e und 362a, vgl. Übersetzung Wilhelm Siegmund Teuffel (1855/56) zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009262571. Platons ἀνασχινδυλεύω bedeutet wörtlich "pfählen", was im klassischen Griechenland ebenso unüblich war wie kreuzigen. Vielleicht deshalb spricht Friedrich Schleiermacher (1828) von "aufknüpfen", S. 129 books.google http://books.google.de/books?id=ap0-AAAAcAAJ&pg=PA129. <br class="br">"ἐροῦσι δὲ τάδε, ὅτι οὕτω διακείμενος ὁ δίκαιος μαστιγώσεται, στρεβλώσεται, δεδή[362a]σεται, ἐκκαυθήσεται τὠφθαλμώ, τελευτῶν πάντα κακὰ παθὼν ἀνασχινδυλευθήσεται καὶ γνώσεται ὅτι οὐκ εἶναι δίκαιον ἀλλὰ δοκεῖν δεῖ ἐθέλειν." - el.wikisource.org Πολιτεία/Β http://el.wikisource.org/wiki/%CE%A0%CE%BF%CE%BB%CE%B9%CF%84%CE%B5%CE%AF%CE%B1/%CE%92, vgl. Platonis Opera, ed. John Burnet (1903) perseus.tufts.edu http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0167%3Abook%3D2%3Asection%3D361e
Friedrich Rückert (1788–1866) deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist
Liebesfrühling, Dritter Straus: Zwischenspiel, der Zeit nach: Vorspiel Nr. 81. In: Gesammelte Gedichte. 1. Band, 2. Auflage. Erlangen: Heyder. S. 324.
„O daß ihrs begreiffen lerntet! daß euch die Schuppen fielen vom Auge!“
Die Räuber I, 1 / Franz, S. 10
Die Räuber (1781)
Kurt Tucholský (1890–1935) deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935)
Rudolf Steiner in Paris
Andere
Friedrich Von Bodenstedt (1819–1892) deutscher Schriftsteller
Tausend und Ein Tag im Orient. Zweiter Band. Berlin 1865. Seite 56.
Mirza Schaffy
„Wer die Welt will recht verstehn, Muß ihr klar in's Auge sehn.“
Friedrich Von Bodenstedt (1819–1892) deutscher Schriftsteller
Aus dem Nachlasse Mirza Schaffy's: Neues Liederbuch mit Prolog und erläuterndem Nachtrag. Veröffentlicht von A. Hofmann, 1878. Edition 9.
Sonstige
„Sanft schließt man Toten die Augen; sanft muß man auch den Lebenden die Augen öffnen.“
Jean Cocteau (1889–1963) französischer Schriftsteller, Regisseur, Maler und Choreograf
Hahn und Harlekin (1918); in: Jean Cocteau; Band 2: Prosa; Volk und Welt, Berlin 1971. S.287
Ralph Waldo Emerson (1803–1882) US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller
Natur (Nature), zitiert nach der deutschen Übersetzung von Harald Kiczka, Zürich 1988, S. 15
„Jedes Schrekbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt.“
Johann Gottlieb Fichte buch Reden an die deutsche Nation
Reden an die deutsche Nation, 12. Rede: Ueber die Mittel, uns bis zur Erreichung unsers Hauptzweks aufrecht zu erhalten. Berlin: Realschulbuchhandlung, 1808. S. 399.
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Wilhelm Meisters Lehrjahre 2. Buch 11. Kapitel http://www.zeno.org/Literatur/M/Goethe,+Johann+Wolfgang/Romane/Wilhelm+Meisters+Lehrjahre/Zweites+Buch/Eilftes+Kapitel <br class="br">Erzählungen, Wilhelm Meister (1795/1796: Wilhelm Meisters Lehrjahre; 1821/1829: Wilhelm Meisters Wanderjahre)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Vorstudien zur Farbenlehre, "Das Auge"
Theoretische Schriften, Zur Farbenlehre (1810)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Schriften zur Kunst. Einleitung in die Zeitschrift "Propyläen"
Andere Werke
Alexander Von Humboldt (1769–1859) deutscher Naturforscher
Über die Freiheit des Menschen. Auf der Suche nach Wahrheit
„Trinkt, o Augen, was die Wimper hält, von dem goldnen Überfluss der Welt.“
Gottfried Keller (1819–1890) Schweizer Schriftsteller und Dichter
Gedichte
„Alles hat seine Tiefen. Wer Augen hat, der sieht alles in allem.“
Georg Christoph Lichtenberg buch Sudelbücher
Sudelbücher
Sudelbücher
Martin Luther King III. (1957) US-amerikanischer Menschenrechtsaktivist
über George W. Bush, Stern Nr. 25/2008 vom 12. Juni 2008, S. 50
Ludwig Feuerbach buch Thoughts on Death and Immortality
Gedanken über Tod und Unsterblichkeit (1830), Xenien(2)
Gedanken über Tod und Unsterblichkeit
Joseph Roth buch Radetzkymarsch
Radetzkymarsch, 1932, Seiten 164/165, Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co., München 2003
Thomas Macho (1952) österreichischer Kunsthistoriker, Professor für Kulturgeschichte
Tod, in: Christoph Wulf (Hrsg.), Vom Menschen. Handbuch Historische Anthropologie, 1997, S. 940
„Das Sehen der Geister geschieht mit dem geistigen Auge durch das fleischliche.“
Justinus Kerner (1786–1862) deutscher Dichter, Arzt und medizinischer Schriftsteller
Die Seherin von Prevorst
„Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.“
Richard von Weizsäcker (1920–2015) ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Rede am 8. Mai 1985
Rede bei der Gedenkveranstaltung im Plenarsaal des Deutschen Bundestages zum 40. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa
Norbert Bolz (1953) deutscher Medien- und Kommunikationstheoretiker
TAZ Nr. 8525 vom 8. März 2008, S. 3
David Lynch (1946) US-amerikanischer Regisseur
Quelle: Chris Rodley (Hrsg.), Lynch über Lynch, Verlag der Autoren, Juli 2006, S. 30, ISBN 3886612910; Übersetzer: Daniel Bickermann, Marion Kagerer
„Schaue jemandem in die Augen und du begegnest ihm.“
Walter Ludin (1945) Schweizer katholischer Theologe, Kapuziner, Priester, freischaffender Journalist, Redaktor und Buchautor
zusammen mit Anke Maggauer-Kirsche, Pfeilspitzen, S. 10
Julius Sturm (1816–1896) deutscher Dichter der Spätromantik
Gedicht: "Der Wanderer", autoren-gedichte.de http://www.autoren-gedichte.de/sturm/der-wanderer.htm
Otto von Habsburg (1912–2011) deutscher Politiker und letzter Thronfolger von Österreich-Ungarn
Damals begann unsere Zukunft, Herold Verlag, 1983, S. 133 books.google http://books.google.de/books?id=XaJwAAAAIAAJ&q=geniale, ISBN 3700800231, ISBN 978-3700800231
Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) deutscher Maler des Expressionismus
(unter den Namen Louis de Marsalle, sein Pseudonym in 1921 -1923); zitiert nach "Ernst Ludwig Kirchner, 1880 – 1938", Nationalgalerie Berlin, 1980, ISBN 3-7913-0488-7, S. 34
Produkte für das Leben, statt Waffen für den Tod, Rowohlt, 1984
„Meine Augen verlangen nur nach dir. Lebwohl.“
Katharina von Aragón (1485–1536) erste Frau Heinrichs VIII., Königin von England
Letzte Worte aus ihrem letzten Brief an ihren Mann Heinrich VIII. von England
Original lat.: "Oculi mei te solum desiderant. Vale."
Zitate mit Quellenangab e
Sophie Tieck (1775–1833) deutsche Dichterin
Lebensansicht (1800) ZBK online http://85.214.96.74:8080/zbk/zbk-html/A1654.html
„Und wenn die Augen glänzen, was kann es da noch ausmachen wenn die Nacht uns erstickt?“
Subcomandante Marcos (1957) mexikanischer Revolutionär und Autor
Botschaften aus dem Lakandonischen Urwald, Hamburg, 1996. Übersetzer: Horst Rosenberger. ISBN 3-89401-259-5
Dschalal ad-Din al-Rumi (1207–1273) islamischer Mystiker, Begründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens
Dschalâl-ed-dîn Rumî (aus dem Masnawi), zitiert aus: Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker (Hrsg. Peter Sloterdijk), gesammelt von Martin Buber, orig. erschienen 1909 unter dem Titel Ekstatische Konfessionen, Diederichs Gelbe Reihe, München 1993, ISBN 3-424-01156-8, S. 95
Tiziano Terzani (1938–2004) italienischer Journalist und Schriftsteller
„Nicht einmal der Teufel kann so scharfe Augen haben wie Nachbarn.“
Heinrich Böll (1917–1985) deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger