Zitate über Menschen

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Henry David Thoreau 29
US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph (1817-1862) 1817 – 1862
„Nie wird es einen freien und wirklich aufgeklärten Staat geben, solange sich der Staat nicht bequemt, das Individuum als größere und unabhängige Macht anzuerkennen, von welcher all seine Macht und Gewalt sich ableitet, und solange er den Einzelmenschen nicht entsprechend behandelt.“ Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat

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Georg Rollenhagen 13
1542 – 1609
„Falschheit regiert die ganze welt.“ Ulysses fraget seine verwandelten diener, ob sie wider wollen menschen werden. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 1. Theil, 6. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 28, Vers 164.


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Ayn Rand 7
US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin russisc... 1905 – 1982
„Zivilisation ist der Fortschritt hin zu einer Gesellschaft der Zurückgezogenheit. Des Wilden gesamte Existenz ist öffentlich, geregelt durch seine Stammesgesetze. Zivilisation ist die Entwicklung hin zur Befreiung des Menschen von seinen Mitmenschen.“ S. 715

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Don Marquis 3
US-amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Journalist 1878 – 1937
„Wenn ein Mann erzählt, er sei durch harte Arbeit reich geworden, dann frage ihn, durch wessen Arbeit.“ zitiert in "Arbeit muss menschenwürdig sein" bei jesus. ch, Absatz "Gier eingrenzen

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Martin Luther 58
Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 – 1546
„Liebe aber, die ist dienstbar und untertan dem, das sie lieb hat.“ "Von der Freiheit eines Christenmenschen", Wittenberg 1520

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Karl Jaspers 7
deutscher Philosoph und Psychiater 1883 – 1969
„Das Bild vom Menschen, das wir für wahr halten, wird selber ein Faktor unseres Lebens. Er entscheidet über die Weisen unseres Umgangs mit uns selbst und mit dem Mitmenschen, über Lebensbestimmung und Wahl der Aufgaben.“ Der philosophische Glaube

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Peter Rosegger 9
österreichischer Dichter 1843 – 1918
„Alltagsmenschen suchen den Himmel; Sonntagskinder, die tiefen Herzen und auserwählten Geister suchen Gott.“ Der Gottsucher. Aus: Gesammelte Werke, Band 8. Leipzig: Staackmann, 1913. S. 413. ALO

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Herman Melville 8
amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Essayist 1819 – 1891
„Menschen mögen im Verbund von Aktiengesellschaften und Nationen abscheulich wirken; es mag Schurken, Narren und Mörder unter ihnen geben; Menschen mögen gemeine und mickrige Visagen haben, aber der Mensch ist seinem Ideal nach ein so edles und funkelndes, ein so großartiges und strahlendes Geschöpf, daß all seine Mitmenschen herbeieilen sollten, um einen etwaigen Schandfleck mit ihren kostbarsten Gewändern zu bedecken.“ Moby Dick. Kapitel 26, Ritter und Knappen. online-literature. com; übersetzt von Matthias Jendits. 6. Auflage, btb Verlag.


Jürgen Dahl 7
deutscher Buchhändler, Journalist und Autor 1929 – 2001
„Dem Gewinn an wissenschaftlicher Präzision entspricht stets ein Verlust an menschenfreundlicher Begreifbarkeit.“ Der unbegreifliche Garten und seine Verwüstung. Verlag Klett-Cotta, Stuttgart 1984. ISBN 3-608-93074-4. S. 157 f.

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Arthur Schnitzler 25
österreichischer Erzähler und Dramatiker 1862 – 1931
„Die Eigenschaften unserer Nebenmenschen sind uns immer nur ihrer qualitativen Bedeutung nach offenbar; und es ist nie vorzusehen, bis zu welchem Grad irgendeine Eigenschaft unter bestimmten Umständen sich zu entwickeln vermag.“ Buch der Sprüche und Bedenken

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Friedrich Engels 32
deutscher Politiker, Unternehmer, Philosoph und Militärhi... 1820 – 1895
„Die Menschen haben sich bisher stets falsche Vorstellungen über sich selbst gemacht, von dem, was sie sind oder sein sollen. Nach ihren Vorstellungen von Gott, von dem Normalmenschen usw. haben sie ihre Verhältnisse eingerichtet. Die Ausgeburten ihres Kopfes sind ihnen über den Kopf gewachsen. Vor ihren Geschöpfen haben sie, die Schöpfer, sich gebeugt. Befreien wir sie von den Hirngespinsten, den Ideen, den Dogmen, den eingebildeten Wesen, unter deren Joch sie verkümmern. Rebellieren wir gegen diese Herrschaft der Gedanken.“ Die deutsche Ideologie. Marx/Engels, MEW 3, S. 13, 1846/1932

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Henrik Ibsen 15
norwegischer Schriftsteller 1828 – 1906
„Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.“ Die Wildente, 5. Akt. Aus: Sämmtliche Werke. Hrsg. von Julius Elias, Paul Schlenther. 4. Band. Berlin: Fischer, 1907. S. 404. Google Books-USA*


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Epiktet 8
griechischer Philosoph 50
„Erinnere dich, dass du ein Schauspieler in einem Drama bist; deine Rolle verdankst du dem Schauspieldirektor. Spiele sie, ob sie nun kurz oder lang ist. Wenn er verlangt, dass du einen Bettler darstellst, so spiele auch diesen angemessen; ein Gleiches gilt für einen Krüppel, einen Herrscher oder einen Durchschnittsmenschen. Denn das allein ist deine Aufgabe: Die dir zugeteilte Rolle gut zu spielen; sie auszuwählen, ist Sache eines anderen.“ Handbuch der Moral (17)

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Jean Jacques Rousseau 67
französischsprachiger Schriftsteller 1712 – 1778
„Der Mensch wird frei geboren, und überall ist er in Banden. Mancher hält sich für den Herrn seiner Mitmenschen und ist trotzdem mehr Sklave als sie.“ Vom Gesellschaftsvertrag, Buch I, Kapitel 1

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Klaus Mehnert 3
deutscher Publizist und Hochschullehrer in den USA, Japan... 1906 – 1984
„Ich wollte die Welt nicht verändern, sondern den Mitmenschen helfen, sie zu verstehen, sich in ihr zurechtzufinden; nicht für die Nachwelt wollte ich schreiben sondern für meine Zeitgenossen.“ Ein Deutscher in der Welt, Erinnerungen 1906 - 1981, Stuttgart 1981

„Gerade der Islam, dem in der Gegenwart wieder gefährliche und menschenverachtetende Bewegungen entspringen, hat in der Geschichte zeitweise auch bewiesen, dass er sich sehr wohl aufgeschlossen, humanistisch und tolerant verhalten kann.“ „Kritische Geschichte der Religionen und freien Weltanschauungen“, 1999, Ka