Zitate von Paula Modersohn-Becker

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Paula Modersohn-Becker

Geburtstag: 8. Februar 1876
Todesdatum: 21. November 1907

Paula Modersohn-Becker war eine deutsche Malerin und eine der bedeutendsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus. In den knapp vierzehn Jahren, in denen sie künstlerisch tätig war, schuf sie 750 Gemälde, etwa 1000 Zeichnungen und 13 Radierungen, die die bedeutendsten Aspekte der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in sich vereinen.

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„Versuche nicht, Stufen zu überspringen.
Wer einen weiten Weg hat, läuft nicht.“

„Ich möchte das Rauschende, Volle, Erregende der Farbe geben, das Mächtige.“


„Das Leben ist ein Wunder. Es kommt über mich, daß ich oftmals die Augen schließen muß.“

„Nun laß es dir Einerlei sein, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist.“

„Man muß eben den ganzen Menschen der einen, ureinzigen Sache widmen. Das ist der Weg, wie etwas werden kann und wird.“

„Mangel an Geld schmiedet uns fest an die Erde, man bekommt die Flügel beschnitten, man merkt es nicht, weil die Schere ganz vorsichtig täglich nur eine Ahnung abschneidet.“

„Wir haben uns ja die Hände gereicht, um mit vereinten Kräften feiner zu werden, denn wir sind ja noch lange nicht auf unserem Höhepunkt, ich noch
nicht und Du auch nicht, Lieber, Gott sei Dank! Denn Wachsen ist ja das Allerschönste auf dieser Erde.“

„Es brennt in mir ein Verlangen, in Einfachheit groß zu werden.“


„Ich finde, es bedarf gar keines Himmels und keiner Hölle.
Das ordnet sich hier schon höchst einfach auf unserer Erde.“

„Die Frauenemanzipation ist doch in diesem Rottenauftreten sehr unschön und unerfreulich.“

„Fordert das denn die Liebe, daß man werde wie der andere? Nein und tausendfach nein. Ist nicht dadurch der Bund zweier starker Menschen so reich und so allbeglückend, daß beide herrschen und beide dienen in Schlichtheit und Friede und Freude und stiller Genügsamkeit?“

„O heil'ger Geist zieh bei mir ein
Und laß mich deine Wohnung sein
Zu steter Freud und Wonne.“


„Man fühlt in der Ehe doppelt das Unverstandensein, weil das ganze frühere Leben darauf hinausging, ein Wesen zu finden, das versteht. Und ist es vielleicht nicht doch besser ohne Illusion? Aug' in Auge einer großen einsamen Wahrheit? - Dies schreibe ich in mein Küchenhaushaltebuch am Ostersonntag 1902, sitze in meiner Küche und koche Kalbsbraten.“

„Es ist gut, sich aus den Verhältnissen herauszulösen, die einem die Luft nehmen.“

„Ich werde noch etwas. [... ] Dieses unentwegte Brausen dem Ziele zu, das ist das schönste im Leben. Dem kommt nichts anderes gleich. [... ] Es ist ein Konzentrieren meiner Kräfte auf das Eine. Ich weiß nicht, ob man das noch Egoismus nennen darf. Jedenfalls ist es der adeligste.“

„Ich muß mich ganz im Stillen mit meiner Außenwelt reiben, sonst werde ich untauglich für die Welt.“

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