„Mit deinen Augen, welche müde kaum
von der verbrauchten Schwelle sich befrein,
hebst du ganz langsam einen schwarzen Baum
und stellst ihn vor den Himmel: schlank, allein.
Und hast die Welt gemacht. Und sie ist groß
und wie ein Wort, das noch im Schweigen reift.
Und wie dein Wille ihren Sinn begreift,
lassen sie deine Augen zärtlich los…“
The Book of Images
Ähnliche Zitate
„Botschaften werden vom Auge weitergegeben, manchmal ganz ohne Worte.“
Anaïs Nin (1903–1977) US-amerikanische Schriftstellerin
„Sei langsam mit der Zunge und schnell mit dem Auge“
Miguel de Cervantes (1547–1616) spanischer Schriftsteller
Spiegel-Online, 5. Februar 2006, bezogen auf Angela Merkels Äußerungen über die iranische Atompolitik, www2.onnachrichten.t-online.de http://web.archive.org/web/20070303221558/http://www2.onnachrichten.t-online.de/dyn/c/68/92/23/6892238.html
Robert Reinick (1805–1852) deutscher Maler und Dichter
Herbst. In: Märchen-, Lieder- und Geschichtenbuch. Bielefeld und Leipzig: Velhagen & Klasing. 9. unv. Auflage, 1889, S. 44 [Robert Reinick Maerchen- Lieder- und Geschichtenbuch.pdf, 48]
„Ein guter Diplomat muss mit den Ohren sehen und mit den Augen schweigen können.“
Lawrence Durrell (1912–1990) britischer Schriftsteller
„[…] thue deine Augen auf und gehe zu einem Baume, und siehe denselben an, und besinne dich.“
Jakob Böhme (1575–1624) Schuhmacher, Mystiker, Naturphilosoph
Aurora oder Morgenröthe im Aufgang, Kap. 9. Aus: Sämmtliche Werke. Hg. von K. W. Schiebler. 2. Band. Leipzig: Barth, 1832. S. 89.
