Zitate über Gott

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Walter Scheel 1
ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland 1919
„Hanns-Martin Schleyer hat seine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft mit Klarheit, Würde und Mut gespielt. […] Er war Repräsentant einer offenen Gesellschaft, die auf den vernünftigen Ausgleich von Interessen angelegt ist.“ Ansprache des Bundespräsidenten beim Trauergottesdienst und Staatsakt für den am 19. Oktober ermordet aufgefundenen Hans-Martin Schleyer am 25. Oktober 1977 in der St. Eberhardkirche in Stuttgart. In: Reden und Interviews, Band 4. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 1978. S. 100, 103.

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Jean Paul Sartre 9
französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 – 1980
„Die Hölle, das sind die anderen.“ Geschlossene Gesellschaft. Deutsch von Traugott König. 5. Auftritt. Rowohlt Taschenbuchverlag Hamburg 1991, S.59


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Hanns Eisler 2
österreichischer Komponist 1898 – 1962
„Kann ein Streichquartett für Oboe, Klarinette und Fagott sozialistisch sein?“

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Heinrich Heine 481
deutscher Dichter und Publizist 1797 – 1856
„England mit seinen Aristokraten geht jetzt immerhin zugrunde, freie Geister haben jetzt im Notfall noch einen besseren Zufluchtsort; würde auch ganz Europa ein einziger Kerker, so gäbe es noch immer ein anderes Loch zum Entschlüpfen, das ist Amerika und gottlob! das ist noch größer als der Kerker selbst.“ Reise von München nach Genua, Kapitel XXX

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Friedrich Nietzsche 1595
deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 – 1900
„Das Königthum repräsentirt den Glauben an Einen ganz Überlegenen, einen Führer Retter Halbgott. Die Aristokratie repräsentirt den Glauben an eine Elite-Menschheit und höhere Kaste. Die Demokratie repräsentiert den Unglauben an große Menschen und an Elite-Gesellschaft: „Jeder ist jedem gleich.” „Im Grunde sind wir allesamt eigennütziges Vieh und Pöbel.”“ Nachlass Sommer-Herbst 1884, 26

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Arnold Schönberg 2
1874 – 1951
„Aber der Lehrer muß den Mut haben, sich zu blamieren. Er muß sich nicht als der Unfehlbare zeigen, der alles weiß und nie irrt, sondern als der Unermüdliche, der immer sucht und vielleicht manchmal findet. Warum Halbgott sein wollen? Warum nicht lieber Vollmensch?“ Arnold Schönberg: Harmonielehre, Universal Edition Wien 2005, ISBN 3-7024-0029-X, S. V, "Vorwort

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Albert Einstein 109
theoretischer Physiker 1879 – 1955
„ich glaube an spinozas gott der sich in der harmonie des seienden offenbart stop nicht an einen gott der sich mit schicksalen und handlungen der menschen abgibt.“ Antworttelegramm vom 24. April 1929 an den New Yorker Rabbiner Herbert S. Goldstein auf dessen telegraphische Anfrage: "glauben sie an gott stop bezahlte antwort fuenfzig worte", zitiert in DER SPIEGEL 27.04.1955

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Albert Einstein 109
theoretischer Physiker 1879 – 1955
„Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht“ über Dayton Millers vermeintlichen Nachweis einer Drift, der im Widerspruch zur speziellen Relativitätstheorie gestanden hätte, während Einsteins ersten Aufenthalts in Princeton im Mai 1921. Seit 1930 ziert die Bemerkung den Kaminsims der Faculty Lounge im dortigen Fine-Hall-Bau (jetzt Jones Hall), Foto; vgl. Abraham Pais: Subtle Is the Lord - The Science and the Life of Albert Einstein. Oxford UP 1982, reissue with foreword by Roger Penrose 2002. p. vii Google Books, p. 113 Google Books


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Albert Einstein 109
theoretischer Physiker 1879 – 1955
„Es scheint hart, dem Herrgott in die Karten zu gucken. Aber dass er würfelt und sich telepathischer Mittel bedient (wie es ihm von der gegenwärtigen Quantentheorie zugemutet wird), kann ich keinen Augenblick glauben.“ Brief an Cornelius Lanczos, 21. März 1942, Einstein-Archiv 15-294, zitiert nach Einstein, Briefe, Seite 65, zitiert nach Alice Calaprice (Hrsg.): Einstein sagt, Piper-Verlag, München, Zürich 1996, ISBN 3-492-03935-9, Seite 146. Auch bei Dieter Hattrup

Gary Jennings 1
US-amerikanischer Schriftsteller 1928 – 1999
„Was außer Unwissen und die Überzeugung, dass Unwissen eine Tugend ist, zeichnet die Unterschicht vor allem aus? Intolerante Prüderie, bigotte Frömmigkeit und die unerschütterliche Überzeugung, dass die diesen Dingen innewohnende verklemmte Moral für alle zu gelten hat.“ Der Prinzipal. München 1989, ISBN 3-471-77879-9. Übersetzer: Werner Peterich

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Adolph Kolping 46
deutscher katholischer Priester 1813 – 1865
„Unser Herrgott aber hat den heiligen Ehestand von Anfang an nicht zu einem Bußwerk bestimmt; wenn er es doch wird, dann hat der törichte Mensch ihn selbst dazu gemacht.“ RhVB, S. 723

Willibald Glas 3
katholischer Theologe und Kirchenkritiker 1927
„Das Christentum ist eine Religion der Gewalt. Es steht deshalb im scharfen Gegensatz zur Gewaltlosigkeit des Jesus von Nazareth. Auch der vielfältige Einsatz auf sozialem und caritativem Gebiet ändert nichts an dieser Tatsache. Die niemals versiegende Quelle dieser Gewalt ist der Glaube an den gottgewollten Opfertod Jesu am Kreuz.“ „Christentum und Gewalt“, ISBN 3-9802755-2-3, 1992, Umschlagtext


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Ludwig Thoma 18
deutscher Schriftsteller 1867 – 1921
„Die Herren, die die Kunstwelt lenken // Und in der Zeitung für uns denken, // Und die mit hohem Selbstvertrauen // Uns täglich deutsche Kunst versauen, // Wie fanden sie Geschmack // An dem Schlawinerpack! // An Burschen, die den Kniff verstanden, // Bald die, bald jene Richtung fanden, // In der man ohne Kunst und Fleiß // sich als Genie zu geben weiß! // [... ] Die Wunde schwärt. // Da hilft kein Pflaster, // Die Kunst ist krank // Und siecht nun dank // Dem gottverdammten Kritikaster.“ An einen Schwabinger Bürger. In: Simplicissimus, Jg. 21, H. 25, München: Langen, 1916. S. 314

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Johann Wolfgang von Goethe 3614
deutscher Dichter und Dramatiker 1749 – 1832
„Das Wahre ist gottähnlich; es erscheint nicht unmittelbar, wir müssen es in seinen Manifestationen erraten.“ Wilhelm Meisters Wanderjahre, Aus Makariens Archiv

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Eugene O'Neill 2
US-amerikanischer Dramatiker 1888 – 1953
„Unsere Leben sind nur dunkle Zwischenspiele im elektrischen Schauspiel unseres Herrgotts.“ Seltsames Zwischenspiel

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Theodor Gottlieb von Hippel 4
deutscher Staatsmann, Schriftsteller und Sozialkritiker 1741 – 1796
„Ueberhaupt sind Mannspersonen, die im Cölibat leben, im Durchschnitte gottlos; ehelos gebliebene Frauenzimmer aber fromm.“ Über die Ehe. Nach der fünften vermehrten Auflage. In: Sämmtliche Werke, Band 5. Berlin: Reimer, 1828. S. 24 Google Books