Zitate über Töten

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema töten.

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Ralph Giordano Foto

„Eine Lektüre des Schreckens und der Fassungslosigkeit, mit ihren unzähligen Wiederholungen, Ungläubige zu töten, besonders aber Juden“

—  Ralph Giordano deutscher Journalist, Schriftsteller und Regisseur 1923 - 2014
über den Koran, in einem offenen Brief an die türkisch-islamische Organisation »Ditib«, zitiert im »Kölner Stadt-Anzeiger« und in Focus Online, Koran ist „Lektüre des Schreckens“, 16. August 2007

Émile Michel Cioran Foto

„Es lohnt nicht die Mühe sich zu töten, denn man tötet sich immer zu spät.“

—  Émile Michel Cioran rumänischer Philosoph 1911 - 1995
E. M. Cioran: Vom Nachteil, geboren zu sein, Suhrkamp Verlag, 1993, ISBN 351837049-9, S. 29.

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Abu Bakr Foto

„Wer auch immer Muhammad verehrte, lasst ihn wissen, dass Muhammad tot ist. Und wer Allah verehrt, lasst ihn wissen, dass Allah lebt und niemals sterben wird.“

—  Abu Bakr erster der vier rechtgeleiteten Kalifen, der Nachfolger Mohammeds nach Auffassung der Sunniten 573 - 634
Abu Bakr nach der Verkündung des Todes des Propheten Muhammad, Bukhari, Band 2, Buch 23 - www. khutbah. com

John Maynard Keynes Foto

„Auf lange Sicht sind wir alle tot. Die Volkswirtschaft macht es sich zu leicht und macht ihre Aufgabe zu wertlos, wenn sie in stürmischen Zeiten uns nur sagen kann, daß, nachdem der Sturm lang vorüber ist, der Ozean wieder ruhig sein wird.“

—  John Maynard Keynes britischer Ökonom, Politiker und Mathematiker 1883 - 1946
Ein Traktat über Währungsreform. Übersetzt von Ernst Kocherthaler. Duncker & Humblot, 1924. Seite 83 books. google

Patrick Rothfuss Foto

„Die großartigste Fähigkeit des menschlichen Geistes ist vielleicht die, mit Schmerzen fertig zu werden. Die klassische Philosophie spricht hier von den vier Pforten des Geistes, die man durchschreiten kann.
Die erste Pforte ist die des Schlafs. Der Schlaf beitet uns Zuflucht vor der Welt und all ihrem Leid. Im Schlaf vergeht die Zeit, und das verschafft uns Abstand zu den Dingen, die uns Schmerz zugefügt haben. Wenn Menschen Verletzungen erleiden, werden sie oft bewusstlos, und jemand, der eine furchtbare Nachricht erhält, fällt vielleicht in Ohnmacht. Der Geist schützt sich also vor dem Schmerz, indem er diese erste Pforte durchschreitet.
Die zweite Pforte ist die des Vergessens. Manche Wunden sind zu tief, um wieder verheilen zu können, oder zumindest zu tief für eine schnelle Heilung. Hinzu kommt, dass manche Erinnerungen ausschließlich schmerzlich sind und sich da nicht heilen lässt. Das Sprichwort "Die Zeit heilt alle Wunden" entspricht nicht der Wahrheit. Die Zeit heilt die meisten Wunden. Die übrigen sind hinter dieser Pforte verborgen.
Die dritte Pforte ist die des Wahnsinns. Manchmal erhält der Geist einen so verheerenden Schlag, dass er sich in den Wahnsinn flüchtet. Das ist nützlicher, als es zunächst scheint. Manchmal besteht die Wirklichkeit nur noch aus Schmerz, und um diesem Schmerz zu entrinnen, muss der Geist die Wirklichkeit hinter sich lassen.
Die vierte und letzte Pforte ist die des Todes. Der letzte Ausweg. Wenn wir erst einmal tot wären, könne uns nichts mehr etwas anhaben - heißt es jedenfalls.“

—  Patrick Rothfuss US-amerikanischer Fantasy-Schriftsteller 1973
The Name of the Wind

Thornton Wilder Foto

„Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe - das einzig Bleibende, der einzige Sinn.“

—  Thornton Wilder US-amerikanischer Schriftsteller 1897 - 1975
"There is a land of the living and a land of the dead and the bridge is love, the only survival, the only meaning..." - Die Brücke von San Luis Rey. Übersetzt von Herbert E. Herlitschka. Frankfurt/M. und Hamburg 1955, S. 194, Schlusswort der Äbtissin. - The bridge of San Luis Rey. New York: Albert & Charles Boni 1929, S. 139.

Walther Rathenau Foto
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 Marie Antoinette Foto

„Sie können sicher sein, man wird auch nicht ein Körnchen Gift gegen mich anwenden. Die Zeiten der Brinvilliers sind nicht mehr; heutzutage hat man die Verleumdung, die weit wirksamer ist, um jemanden zu töten, und durch sie wird man auch mich ins Grab bringen.“

—  Marie Antoinette Erzherzogin von Österreich 1755 - 1793
Die Königin hatte eine Angewohnheit: Auf der Kommode in ihrem Zimmer stand immer fein zerstoßener Zucker, und oft, wenn sie trinken wollte, schüttete sie, ohne jemanden weiter zu rufen, einige Löffel davon in ein Glas Wasser. Als es Hinweise darauf gab, dass die Königin in Saint-Cloud vergiftet würde, leerte Madame Campan diese Zuckerbüchse aus Sorge 3-4 mal pro Tag aus und füllte sie mit frischem Zucker wieder auf, ohne dass die Königin etwas davon wusste. Einmal ertappte Marie Antoinette Madame Campan jedoch beim Umfüllen.

Christopher Paolini Foto
Christa Wolf Foto

„Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd.“

—  Christa Wolf deutsche Schriftstellerin 1929 - 2011
Kindheitsmuster (1976), Anfang des Roman; der erste Satz stammt aus William Faulkners Requiem für eine Nonne.

Sebastian Fitzek Foto
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Noam Chomsky Foto

„Mutwilliges Töten unschuldiger Zivilisten ist Terrorismus und kein Krieg gegen den Terrorismus.“

—  Noam Chomsky Professor für Linguistik am Massachusetts Institute of Technology 1928
9-11, 2001

Che Guevara Foto

„Die Situation war für die Männer und für ihn unangenehm, also machte ich dem ganzen ein Ende und schoß ihm mit einer 32er Pistole in die rechte Gehirnhälfte mit Austrittsloch am rechten Schläfenbein. Er röchelte noch ein wenig, dann war er tot.“

—  Che Guevara marxistischer Revolutionär 1928 - 1967
Über die Exekution von Eutimio Guerra - Anderson, Jon Lee. Che Guevara: A Revolutionary Life. New York: Grove Press, 1977, S. 237, ISBN 0-8021-1600-0. Zitiert nach Stephan Lahrem – Che Guevara - Leben. Werk. Wirkung, Suhrkamp 2005, ISBN 3518182064

John Ronald Reuel Tolkien Foto

„Volapük, Esperanto, Ido, Novial sind tot; viel toter als die alten ungenutzten Sprachen, weil ihre Autoren nie Esperantolegenden erfunden haben.“

—  John Ronald Reuel Tolkien britischer Schriftsteller und Philologe, Autor von "Herr der Ringe" 1892 - 1973
The Letters of J. R. R. Tolkien, no. 180 Übers.: Wikiquote

Friedrich Schiller Foto

„Ach wie glücklich sind die Toten!“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Das Siegesfest

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