Zitate von Georg Büchner

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Georg Büchner

Geburtstag: 17. Oktober 1813
Todesdatum: 19. Februar 1837

Karl Georg Büchner war ein hessischer Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Teile seines Werkes zählen zur Exilliteratur.

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„Wer in einer Masse, die vorwärts drängt, stehenbleibt, leistet so gut Widerstand, als trät' er ihr entgegen: er wird zertreten.“ Dantos Tod / Robbespierre 1. Akt 6. Szene

„Was ist das, was in uns lügt, mordet, stiehlt?“ Brief an die Braut. Gießen, 10. März 1834. Fatalismus-Brief


„Geht einmal euren Phrasen nach bis zu dem Punkt, wo sie verkörpert werden.“ Dantons Tod, 3. Akt, 3. Szene / Mercier

„Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab - wir sind sehr einsam.“ Dantons Tod, 1. Akt, 1. Szene / Danton

„Der müde Leib findet ein Schlafkissen überall, doch wenn der Geist müde ist, wo soll er ruhen?“ Leonce und Lena, 2. Akt, 3. Szene / Lena

„O Himmel, man kommt leichter zu seiner Erzeugung, als zu seiner Erziehung.“ Leonce und Lena, 1. Akt, 3. Szene / Valerio

„Friede den Hütten! Krieg den Pallästen!“ Der Hessische Landbote, Erste Botschaft. Darmstadt, im Juli 1834. S. 1

„Wer will dem Adler die Bahn vorschreiben, wenn er die Schwingen entfaltet und stürmischen Flugs sich zu den Sternen erhebt?“ Cato Uticensis. Rede beim Abgang vom Darmstädter Gymnasium (Herbst 1831). In: Sämmtliche Werke und handschriftlicher Nachlaß. Erste kritische Gesammtausgabe, hrsg. von Karl Emil Franzos. Frankfurt a. M.: Sauerländer, 1879. S. 399. Google Books-USA*


„Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nacheinander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab, - wir sind sehr einsam. [... ] Geh, wir haben grobe Sinne. Einander kennen? Wir müssten uns die Schädeldecken aufbrechen und die Gedanken einander aus den Hirnfasern zerren.“ Dantons Tod

„Das Nichts hat sich ermordet, die Schöpfung ist seine Wunde, wir sind seine Blutstropfen, die Welt ist das Grab, worin es fault.“ Dantons Tod

„Oh, eine sterbende Liebe ist schöner als eine werdende“ Leonce und Lena

„Wir sind das Volk und wir wollen, dass kein Gesetz sei; ergo ist dieser Wille das Gesetz, ergo im Namen des Gesetzes gibt's kein Gesetz mehr, ergo totgeschlagen!“ Dantons Tod


„Die Welt ist das Chaos. Das Nichts ist der zu gebärende Weltgott.“ Dantons Tod

„Ich kenne keinen Absatz, keine Veränderung. Ich bin immer nur ein; ein ununterbrochenes Sehnen und Fassen, eine Glut, ein Strom.“ Dantons Tod

„Ist das Nein am Ja oder das Ja am Nein schuld?“ Woyzeck

„Die Staatsform muss ein durchsichtiges Gewand sein, das sich dicht an den Leib des Volkes schmiegt.“ Dantons Tod

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