„Warte nicht. Die Zeit wird niemals genau richtig sein.“
Napoleon Hill (1883–1970) US-amerikanischer Schriftsteller
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema warte, leben, länge, menschen.
„Warte nicht. Die Zeit wird niemals genau richtig sein.“
Napoleon Hill (1883–1970) US-amerikanischer Schriftsteller
„Sie warten? Sie warten? Na gut, lass sie warten.“
Ethan Allen (1738–1789) amerikanischer Freiheitskämpfer
Letzte Worte zu seinem Doktor, der sagte, dass die Engel bereits auf ihn warten, 13. Februar 1789
Original engl.: "Waiting are they? Waiting are they? Well, let 'em wait."
„Man muss nur warten können, das Glück kommt schon.“
Paula Modersohn-Becker (1876–1907) deutsche Malerin des Expressionismus
Brief an die Schwester, 18. November 1906
„An meine Freunde: Meine Arbeit ist getan. Warum warten?“
George Eastman (1854–1932) US-amerikanischer Unternehmer (Kodak)
Abschiedsbrief, 14. März 1932
Original engl.: "To my friends: My work is done. Why wait?"
„Alles erreicht denjenigen, der sich beim Warten beeilt.“
Henry Ford (1863–1947) Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company
„Hass ist allzeit präsent, doch auf Liebe musst du warten.“
Quelle: Lied KAPSO - Ich versteh schon (2021) Aus dem Album KAPSOLUTION (2021)
Quelle: Lied KAPSO - Ich versteh schon
„Lern zu arbeiten und zu warten.“
Henry Wadsworth Longfellow (1807–1882) amerikanischer Schriftsteller, Lyriker, Dramatiker
Ein Psalm des Lebens <br class="br">Original engl.: "Learn to labour and to wait." - Poets http://www.poets.org/viewmedia.php/prmMID/16614 (Stand 18.08.2007))
„Die Idee, auf etwas zu warten, macht es spannender.“
Andy Warhol (1928–1987) amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger
„Die Wahrheit kann warten: denn sie hat ein langes Leben vor sich.“
Arthur Schopenhauer (1788–1860) deutscher Philosoph
Willen in der Natur, Einleitung
Ueber den Willen in der Natur
Jean-Claude Juncker (1954) luxemburgischer Politiker und 14. Präsident der Europäischen Kommission
in Die Brüsseler Republik http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15317086.html, Der Spiegel, 27. Dezember 1999.
„Wozu war der Mensch auf der Welt? Zum Sterben. Und was hieß das? Rumhängen und warten.“
Charles Bukowski (1920–1994) US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller
Heinrich Böll (1917–1985) deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger
Billard um halbzehn / Ansichten eines Clowns / Ende einer Dienstfahrt
„Das ganze Leben bestand doch schon aus Warten. Warten aufs Leben, warten aufs Sterben.“
Charles Bukowski (1920–1994) US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller
„Wie schön ist es, dass niemand einen Moment warten muss, um die Welt zu verbessern.“
Anne Frank (1929–1945) Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin
„Ich warte auf den Sieg der Anständigkeit, dann könnte ich mich zur Verfügung stellen.“
Erich Kästner buch Fabian. Die Geschichte eines Moralisten
Fabian. Die Geschichte eines Moralisten
„Wir leben nur, um Schönheit zu entdecken. Alles andere ist eine Art des Wartens.“
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter
Epiktet (50–138) griechischer Philosoph
Fragment 22 möglicherweise aus dem Handbuch der Moral <br class="br">Zugeschrieben <br class="br">Quelle: Johann Georg Schulthess: Bibliothek der Griechischen Philosophen, Band 2, S.553 https://books.google.at/books?id=_7k-AAAAcAAJ&pg=PA553. Verlag Orell, Geßner und Füsslin, Zürich, 1778.
Hannibal Barkas (-247–-183 v.Chr) karthagischer Feldherr
Letzte Worte, gemäß Titus Livius "ab urbe condita", Buch 39, 51
Original lat.: "Liberemus diuturna cura populum Romanum, quando mortem senis exspectare longum censent." auch zitiert als "Solvamus diuturna […]"
Henryk M. Broder (1946) deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller
Artikel Verlogener Widerstand - In der Schweiz sollen ruhig Minarette gebaut werden – doch müssten islamische Länder in gleichem Masse den Bau von Kirchen zulassen. in: dasmagazin.ch http://dasmagazin.ch/index.php/verlogener-widerstand/ vom 08. Februar 2008.
„Ich blähe nie meine Vulgarität auf. Ich warte, bis sie nach ihren eignen Regeln angelangt.“
Charles Bukowski (1920–1994) US-amerikanischer Dichter und Schriftsteller
Quelle: Lied Irgendwie Irgendwo Irgendwann
Quelle: Buch MIT GANZER KRAFT SCHWACH, Hänssler 2024
„Wir erwarten die versprochene Invasion. Und die Fische warten auch.“
Winston Churchill (1874–1965) britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
Vor dem angekündigten deutschen Angriff in einer Radioübertragung, gerichtet an das französische Volk im teilbesetzten Frankreich, am 21. Oktober 1940. <br class="br">Original engl.: "We are waiting for the long promised invasion. So are the fishes" - churchil-society-london.org.uk http://www.churchill-society-london.org.uk/LaFrance.html
Henryk M. Broder (1946) deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller
Dankesrede für die Verleihung des Ludwig-Börne-Preises in der Frankfurter Paulskirche am 24. Juni 2007. Vollständig wiedergegeben in spiegel.de http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,490497-3,00.html: "Toleranz hilft nur den Rücksichtslosen", 25. Juni 2007; u.a. zitiert in »idea Spektrum« Nr. 27/2007, 4. Juli 2007, S. 36
Moritz Heimann (1868–1925) deutscher Schriftsteller und Journalist
Aphoristisch II. In: Prosaische Schriften, Dritter Band, S. Fischer-Verlag, Berlin 1918, S. 133,
Franz Kafka buch Die Zürauer Aphorismen
109, S. 249
Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg
Nisargadatta Maharaj (1897–1981) indischer Spiritueller und Yogi
„Du sagst, du seist nicht reif genug. Ja, willst du denn warten, bis du verfaulst?“
Jules Renard (1864–1910) französischer Schriftsteller
Ideen, in Tinte getaucht. Aus dem Tagebuch
Antoine de Saint-Exupéry buch Lettres à sa mère
"Briefe an seine Mutter", Herder Spektrum Verlag, Band 4007, S.101, Übersetzung Oswald von Nostitz <br class="br">"Et j'attends de rencontrer quelque petite jeune fille bien jolie et bien intelligente et pleine de charme et gaie et reposante et fidèle et... alors je ne trouverai pas. Et je fais une cour monotone à des Colette, à des Paulette, à des Suzy, à des Daisy, à des Gaby qui sont faites en série et ennuient au bout de deux heures. Ce sont des salles d'attente. Voilà." - Lettres à sa mére. Gallimard 1955, p. 114 books.google http://books.google.de/books?id=WqQHAQAAIAAJ&q=reposante <br class="br">Briefe an seine Mutter, Lettres à sa mère
„Ich bin unpünktlich, weil ich die Schmerzen des Wartens nicht fühle. Ich warte wie ein Rind.“
Franz Kafka (1883–1924) österreichisch-tschechischer Schriftsteller
Tagebücher, 18. Dezember 1911. In: Tagebücher 1910-1923, Hrsg. Max Brod, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1976, ISBN 3436023515, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/tagebucher-19101923-9759/3 <br class="br">Tagebücher
„Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nützen ist alles.“
Arthur Schnitzler (1862–1931) österreichischer Erzähler und Dramatiker
Buch der Sprüche und Bedenken
Buch der Sprüche und Bedenken
Thomas Morus buch Utopia
Utopia. a.a.O., S. 52.
(en) for, except all men were good, everything cannot be right, and that is a blessing that I do not at present hope to see.
„Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren.“
Michail Gorbatschow (1931) sowjetischer Politiker, Generalsekretär des ZK der KPdSU in der Sowjetunion (1985 1991)
zitiert in der Zeit, 1999, zeit.de http://www.zeit.de/1999/41/199941.stimmts_gorbatsc.xml und der FAZ, 6. Oktober 2004, faz.net http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E02352E0E964A46D5A566C561B7470187~ATpl~Ecommon~Scontent.html. <br class="br">Vollständige Fassung: "Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren. Und wer die vom Leben ausgehenden Impulse - die von der Gesellschaft ausgehenden Impulse aufgreift und dementsprechend seine Politik gestaltet, der dürfte keine Schwierigkeiten haben, das ist eine normale Erscheinung." - Video "Fünf Wochen im Herbst. Protokoll einer deutschen Revolution", Spiegel-TV 1990.
„Wenn Sie nicht zu lang sind, werde ich mein ganzes Leben hier auf Sie warten.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
„Nicht auf den Morgen warten - es könnte ein letzter Tag sein.“
Wolf-Ulrich Cropp (1941) deutscher Schriftsteller
Dr. Wolf-Ulrich Cropp ist ein Schriftsteller aus Hamburg, der auch unter einem Pseudonym veröffentlicht. Bisher 28 Bücher, darunter Bestseller.
Quelle: Wolf-Ulrich Cropp, Schriftsteller. Aus seinem Werk "Zwischen Hamburg + der Ferne", Verlag Expeditionen, Hamburg, 2022. ISBN 978-3-94797911-68-4
„Warten ist noch eine Beschäftigung. Auf nichts warten - das ist schrecklich.“
Cesare Pavese (1908–1950) italienischer Schriftsteller und Übersetzer
Das Handwerk des Lebens
"Aspettare è ancora un'occupazione. È non aspettar niente che è terribile." - Il mestiere di vivere. 15 settembre 1946
Zitate mit Quellenangabe
„Ihr wart in Straf’ gefallen, mußtet euch, // Wie schwer sie war, der Buße schweigend fügen.“
Friedrich Schiller Wilhelm Tell
Wilhelm Tell, I, 4 / Walther Fürst, S. 37
Wilhelm Tell (1804)
Bruno Traven (1890–1969) deutscher Schriftsteller
Quelle: Ret Marut: „Gegensatz“. In: Der Ziegelbrenner. Dezember 1921. S. 85-96, S. 94 books.google https://books.google.de/books?id=wd3lAAAAMAAJ&q=einigkeit
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
zu Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. in: Sämtliche Werke, Briefe, Tagebücher und Gespräche, Band 36 "Zwischen Weimar und Jena: Einsam-tätiges Alter". Deutscher Klassiker Verlag Frankfurt am Main, 1999. ISBN 3-618-60560-9. Tagebucheintrag 30.12.1823 auf gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=12&xid=515&kapitel=242&cHash=3caa6cf7792 <br class="br">Selbstzeugnisse, Johann Peter Eckermann: Gespräche mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens (1836/1848)
„Die Kunst des Wartens besteht darin, inzwischen etwas anderes zu tun.“
Heinrich Spoerl (1887–1955) deutscher Schriftsteller
Man kann ruhig darüber sprechen. Heitere Geschichten und Plaudereien. Berlin: Paul Neff Verlag. 1942. S. 12
„Der Dichter steht auf einer höhern Warte, // Als auf den Zinnen der Partei.“
Ferdinand Freiligrath (1810–1876) deutscher Lyriker, Dichter und Übersetzer
Aus Spanien, 1841. In: Ein Glaubensbekenntniß. Zeitgedichte. Mainz: Victor von Zabern, 1844. S. 9.
Martin Fleischmann (1927–2012) britischer Chemiker
im Interview mit Haiko Lietz, 22. Januar 2005, heise.de http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19257/1.html
Georg Weerth (1822–1856) deutscher Schriftsteller, Satiriker, Journalist und Kaufmann
Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski, XXII. Der Gürzenich, S. 254 f.
Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski (1849)
Willi Baumeister (1889–1955) deutscher Maler
Jürgen Claus: Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S. 26
Gustav Landauer (1870–1919) Theoretiker und Aktivist des Anarchismus in Deutschland
Auch die Vergangenheit ist Zukunft. Essays zum Anarchismus. Hrsg. von Siegbert Wolf, Darmstadt [u.a.]: Luchterhand. 1989, S. 198 ff., zitiert in: Lexikon deutsch-jüdischer Autoren. Band 15, München 2007, S. 53.
„Ich will nicht warten, bis die Männer endlich tot sind oder freiwillig ihren Platz räumen.“
Gabriele Heinisch-Hosek (1961) österreichische Politikerin, Nationalratsabgeordnete und Landesrätin in Niederösterreich
Quelle: Der Freitag, 21. September 2011, Die 60 Apostelinnen http://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/die-60-apostelinnen
Gerd Gaiser (1908–1976) deutscher Schriftsteller
Gerd Gaiser, Schlußball, Carl Hanser Verlag, München 1958, S. 273
Sigourney Weaver (1949) US-amerikanische Schauspielerin
Brigitte Nr. 21/2008 vom 24. September 2008, S. 88
Jürgen Werth (1951) deutscher Buchautor, Liedermacher und Direktor des Evangeliums-Rundfunk
Interview in ideaSpektrum, Nr. 41, 11. Oktober 2006, S. 20f
Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) deutsche Schriftstellerin und Komponistin
weit verbreitet; Zuschreibung in: Pfarrbrief Kath. Propsteipfarrgemeinde. St. Mariä Himmelfahrt Jülich, 27.11.2005, S. 13. http://www.propsteipfarre-juelich.de/dokumente/pfarrbrief_2005_49.pdf - Urheber des Zitats ist Henry Scott Holland, "Death is nothing at all ..." <br class="br">Fälschlich zugeschrieben
„Wenn Hochmut und Betörung nicht den Untergang nach sich ziehen, worauf will man dann noch warten?“
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 430
Nikolai Abramowitsch Putjatin (1749–1830) russischer Fürst, Schriftsteller, Menschenfreund und Sonderling
Worte aus dem Buche der Bücher, hrsg. von A.W. Tappe, Dresden 1824, S. 50
Paul Twitchell (1909–1971)
Paul Twitchell. Shariyat-Ki-Sugmand, Buch I, Seite 112f