„Es sind Hieroglyphen (aus "Ekstase" und daraus durch "Phantasie" entstanden in seine Kunst, Ed.) in dem Sinne, dass sie die Naturformen in einfachere Flächenformen bringen und dem Beschauer ihre Bedeutung suggerieren, wie das geschriebene Wort Pferd jedem die Form Pferd vor Augen stellt. Es sind nicht Hieroglyphen in dem bekannten Sinn des Wortes…“

(unter den Namen Louis de Marsalle, sein Pseudonym in 1921 -1923); zitiert nach "Ernst Ludwig Kirchner, 1880 – 1938", Nationalgalerie Berlin, 1980, ISBN 3-7913-0488-7, S. 34

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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Ernst Ludwig Kirchner11
deutscher Maler des Expressionismus 1880 - 1938

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„Im eigentlichen Sinne des Worts gilt es: Kunst ist Liebe.“

—  Julius Hart deutscher Dichter und Dramatiker des Naturalismus und Literaturkritiker 1859 - 1930

in Zeitschrift Pan 1897, 3. Jg., 1. Heft

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„Von der Hieroglyphe bis zum Bildschirm war die Buchhaltung für die Informationsverarbeitung grundlegend.“

—  Heinz Zemanek österreichischer Computerpionier 1920 - 2014

"Mailüfterl, Al Chorezmi und Künstliche Intelligenz" telepolis 08.08.1999 www.heise.de http://www.heise.de/tp/r4/artikel/5/5163/1.html

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„Ein Pferd, ein Pferd, mein Königreich für'n Pferd!“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

5. Akt, 4. Szene / König Richard III. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005690854, books.google http://books.google.de/books?id=WdlMAAAAcAAJ&pg=PA123&dq=f%C3%BCr%27n
Original engl. "A horse, a horse, my kingdom for a horse!"
Richard III. - The Tragedy of Richard the Third

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„Aphorismus — ein Wort in Sinn getaucht.“

—  Elazar Benyoëtz israelischer Aphoristiker 1937

Treffpunkt Scheideweg. München: Carl Hanser, 1990, S. 128, ISBN 3-446-15838-3

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„Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Philosophisches Taschenwörterbuch, Bd. 6, Philosophie, Sektion IV.
Original franz.: "Le hasard est un mot vide de sens; rien ne peut exister sans cause."
Philosophisches Taschenwörterbuch

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„Er war ein Landesvater im besten Sinn dieses großen Wortes.“

—  Günther Oettinger deutscher Politiker, MdL, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, EU-Kommissar 1953

über Hans Filbinger bei der Trauerfeier, Spiegel online http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,476722,00.html, 11. April 2007

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„Im eigentlichsten Sinne des Wortes gilt es: Kunst ist Liebe. // Kunst ist die zeugerische Naturkraft, - das Leben schaffende, das stets sich erneuernde Leben selbst.“

—  Julius Hart deutscher Dichter und Dramatiker des Naturalismus und Literaturkritiker 1859 - 1930

Die Kunst als Lebenserzeugerin. In: Pan, Dritter Jahrgang, Erstes Heft, bei F. Fontane & Co, Berlin 1897, S. 36, UB Heidelberg https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/pan1897_98_1/0045

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„Anstatt meinen Worten zu widersprechen, sollten sie nach meinem Sinne handeln.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Maximen und Reflexionen, Nr. 114 bei Hecker
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet

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„Wahrheit ist unglaublicher als Phantasie. Phantasie muss Sinn ergeben, Wahrheit nicht.“

—  Mark Twain, buch Following the Equator

Following the Equator, chapter XV.
Original engl.: "Truth is stranger than fiction, but it is because Fiction is obliged to stick to possibilities; Truth isn't."
Following the Equator

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„Ich nehme zur Kenntnis, dass Waldheim nicht bei der SA war, sondern nur sein Pferd.“

—  Fred Sinowatz österreichischer Politiker und Historiker 1929 - 2008

-Konter zu Kurt Waldheims Aussage, er sei nicht Mitglied des SA-Reiterkorps gewesen; ORF.at: Die Waldheim-Affäre und ihre Folgen http://wien.orf.at/stories/200075/, 14. Juni 2007, abgerufen am 16. April 2010

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„Ich dachte, mich tritt ein Pferd.“

—  Ulrich Plenzdorf, buch Die neuen Leiden des jungen W.

Die neuen Leiden des jungen W.. Frankfurt/Main Suhrkamp 1973, Seite 84

„Wein ist dem glücklichen Sänger ein schnelles Pferd, als Wassertrinker bringst du jedoch nichts Rechtes zustande.“

—  Kratinos griechischer Komödiendichter und Zeitgenosse des Aristophanes -500 - -422 v.Chr

Nikainetos-Fragment
Original griech.: "Οἶνός τοι χαρίεντι πέλει ταχὺς ἵππος ἀοιδῷ: ὕδωρ δὲ πίνων οὐδὲν ἂν τέκοις σοφόν·"

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„Es gibt keinen Zufall in der Regelung der menschlichen Dinge, und Glück ist ein Wort ohne Sinn.“

—  Jacques Bénigne Bossuet französischer Bischof und Autor 1627 - 1704

Politik gezogen aus den Worten der heiligen Schrift

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„Es ist ein großer Fehler, versucht man, unsere besten Gedanken in menschliche Sprache zu bringen. Wenn wir in die höheren Regionen des Gefühlsmäßigen und des geistigen Genusses steigen, sind sie nur durch so erhabene Hieroglyphen wie diese hier rings um uns auszudrücken.“

—  Nathaniel Hawthorne amerikanischer Schriftsteller 1804 - 1864

Nathaniel Hawthorne: Der Marmorfaun (orig.: The Marble Fawn, 1860), aus dem Amerikanischen übersetzt von Emi Ehm, Fischer Bücherei (Fischer Bibliothek der Hundert Bücher) Frankfurt am Main und Hamburg 1964, S. 182
(Original engl.: "It is a great mistake to try to put our best thoughts into human language. When we ascend into the higher regions of emotion and spiritual enjoyment, they are only expressible by such grand hieroglyphics as these around us." - The Marble Faun. Kapitel 28 The Owl Tower. http://www.ibiblio.org/eldritch/nh/mf28.html

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