Zitate von Ernst Jünger

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Ernst Jünger

Geburtstag: 29. März 1895
Todesdatum: 17. Februar 1998

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Ernst Jünger war ein deutscher Schriftsteller, Offizier und Insektenkundler. Er ist vor allem durch seine Kriegstagebücher In Stahlgewittern, durch Essays, phantastische Romane und Erzählungen bekannt. In seinem teilweise nationalistischen, anti-demokratischen und elitären Frühwerk, das der sogenannten Konservativen Revolution zugerechnet wird, kämpfte Jünger entschieden gegen die Weimarer Republik. Ob er als ein intellektueller Wegbereiter des Nationalsozialismus angesehen werden kann, ist in der Forschung umstritten. Von der nationalsozialistischen Ideologie distanzierte er sich in den frühen 1930er Jahren wegen des von ihm als geistlos empfundenen Totalitarismus der NS-Massenbewegung. Jünger erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter 1918 den Pour le Mérite und 1959 das Große Bundesverdienstkreuz.

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Zitate Ernst Jünger

„Den Drang ins Weite und Grenzenlose, wir tragen ihn als unser germanisches Erbteil im Blut, und wir hoffen, dass es sich dereinst zu einem Imperialismus gestalten wird, der sich nicht wie jener kümmerliche von gestern auf einige Vorrechte, Grenzprovinzen und Südseeinseln richtet, sondern der wirklich aufs Ganze geht.“

— Ernst Jünger
Feuer und Blut (1925), zitiert nach: Wolfram Wette: Ideologien, Propaganda und Innenpolitik als Voraussetzungen der Kriegspolitik des Dritten Reiches. in: Militärgeschichtliches Forschungsamt (Hg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Bd. 1, Stuttgart 1989, S. 44f.

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„Ihr alle kennt die wilde Schwermut, die uns bei der Erinnerung an Zeiten des Glückes ergreift.“

— Ernst Jünger
Jünger, Ernst: Ausgewählte Erzählungen: Auf den Marmorklippen. Stuttgart : Ernst Klett Verlag, 1975. S.153. - ISBN 3-12-904200-8.

„Der Krieg mußte es uns ja bringen, das Große, Starke, Feierliche.“

— Ernst Jünger
Jünger, Ernst: In Stahlgewittern. Stuttgart : Klett-Cotta, 1978. S. 7. - ISBN 978-3-608-95208-7.

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