Zitate von Dschalal ad-Din al-Rumi

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Dschalal ad-Din al-Rumi

Geburtstag: 30. September 1207
Todesdatum: 17. Dezember 1273
Andere Namen: Джалаладдин Руми, Džalál ad-Dín Rúmí

Dschalāl ad-Dīn Muhammad ar-Rūmī war ein persischer Sufi-Mystiker, Gelehrter und einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter des Mittelalters. Von seinen Derwischen und auch späteren Anhängern wird er arabisch مولانا, DMG Maulānā , „unser Herr/Meister“, genannt. Nach ihm ist der Mevlevi-Derwisch-Orden benannt.

Nach dem Verlust seines Freundes Schams verfasste Maulana Rumi immer wieder Verse, die seine Trauer ausdrücken. Seine Poesie mit ihren mystischen Versen ist bis heute von großer Bedeutung und wird von vielen Menschen für ihre Schönheit geschätzt.



„Am Ende ist ein Mensch alles müde, nur des Herzens Verlangen und der Seele Wanderung nicht.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Zitiert von Llewellyn Vaughan-Lee in "Transformation des Herzens"

„Zu Zeiten gleicht mein Zustand einem Traume, mein Träumen erscheint ihnen als Ungläubigkeit. Meine Augen schlafen, aber mein Herz ist wach; mein Körper, der starre, ist Trieb und Kraft.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Dschalâl-ed-dîn Rumî (aus dem Masnawi), zitiert aus: Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker (Hrsg. Peter Sloterdijk), gesammelt von Martin Buber, orig. erschienen 1909 unter dem Titel Ekstatische Konfessionen, Diederichs Gelbe Reihe, München 1993, ISBN 3-424-01156-8, S. 95

„Als es an der Zeit war über Liebe zu schreiben, brach die Feder entzwei, und das Papier riß.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Zitiert von Bayat/Jamnia in "Geschichten aus dem Land der Sufis"
Persisch: " چون قلم اندر نوشتن می شتافت//چون به عشق آمد قلم برخود شکافت//چون سخن در وصف این حالت رسید// هم قلم بشکست و هم کاغذ درید "

„Was ist zu tun, o Moslems? Denn ich erkenne mich selber nicht. Ich bin nicht Christ, nicht Jude, nicht Parse, nicht Muselmann. Ich bin nicht vom Osten, nicht vom Osten, nicht vom Westen, nicht vom Land, nicht von der See. (…) Mein Ort ist das Ortlose, meine Spur ist das Spurlose; es ist weder Leib noch Seele, denn ich gehöre der Seele des Geliebten.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Dschalâl-ed-dîn Rumî (aus dem Masnawi), zitiert aus: Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker (Hrsg. Peter Sloterdijk), gesammelt von Martin Buber, orig. erschienen 1909 unter dem Titel Ekstatische Konfessionen, Diederichs Gelbe Reihe, München 1993, ISBN 3-424-01156-8, S. 96

„Die Welt ist ein Berg, und alles, was man je von ihr zurückbekommt, ist der Widerhall der eigenen Stimme.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Zitiert von Abd al-Qadir as-Sufi in "Was ist Sufismus?"
Persisch: "اين جهان كوه است و فعل ما ندا// باز گردد اين نداها را صدا"

„Zeige dich, wie du bist oder sei, wie du dich zeigst.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Dschalâl-ed-dîn Rumî, auch Mevlana Dschelaluddin Rumi. Quelle : Inschrift am Mevlana-Museum in Kappadokien.

„Das Meer, das ich bin, hat sich in seine eigenen Wogen hineinergossen. Seltsames, grenzenloses Meer, das ich bin!“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Diwan-e-Schams, Nr.:1759, zitiert von Frithjof Schuon in "Den Islam verstehen"
Persisch: "بحر من غرقه گشت هم در خویش// بوالعجب بحر بیکران که منم"

„Ich weiß nichts andres als `o Er´ und `o Er der ist´. Ich bin vom Becher der Liebe berauscht, die Welten sind aus meinem Blick geschwunden; ich habe kein Geschäft, als Geistes Gelage und wilde Zecherei. Habe ich einmal in meinem Leben einen Augenblick ohne dich verbacht, von dieser Zeit und von dieser Stunde will ich mein Leben bereuen.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Dschalâl-ed-dîn Rumî (aus dem Masnawi), zitiert aus: Mystische Zeugnisse aller Zeiten und Völker (Hrsg. Peter Sloterdijk), gesammelt von Martin Buber, orig. erschienen 1909 unter dem Titel Ekstatische Konfessionen, Diederichs Gelbe Reihe, München 1993, ISBN 3-424-01156-8, S. 96

„Sufismus ist Freude finden im Herzen, wenn die Zeit des Kummers kommt.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Zitiert von Annemarie Schimmel in "Mystische Dimensionen des Islam"

„Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Dschalâl-ed-dîn Rumî, zitiert aus: Gewaltfreie Kommunikation, Marshall B. Rosenberg, Paderborn 2003, ISBN 3-87387-454-7, S. 31

„Was zu der Liebe Preis ich je ersann, // verstummte, als die Liebe selbst begann.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi

Dschalâl-ed-dîn Rumî, auch Mevlana Dschelaluddin Rumi.

„Let the beauty of what you love be what you do.“

—  Rumi

As quoted in Path for Greatness : Spiritualty at Work (2000) by Linda J. Ferguson, p. 51

„You were born with wings. Why prefer to crawl through life?“

—  Rumi

As quoted in Wisdom for the Soul : Five Millennia of Prescriptions for Spiritual Healing (2006) by Larry Chang, p. 26

„Come, come, whoever you are.
Wanderer, worshipper, lover of leaving — it doesn't matter,
Ours is not a caravan of despair.
Come, even if you have broken your vow a hundred times,
Come, come again, come.“

—  Rumi

As quoted in Sunbeams : A Book of Quotations (1990) by Sy Safransky, p. 67
Variant translations:
Come, come, whoever you are.
Wanderer, idolator, worshipper of fire, come even though you have broken your vows a thousand times,
Come, and come yet again. Ours is not a caravan of despair.
As quoted in Muslim Narratives and the Discourse of English (2004) by Amin Malak, p. 151
Come, come, whoever you are.
Wanderer, worshipper, lover of living, it doesn't matter
Ours is not a caravan of despair.
Come even if you have broken your vow a thousand times,
Come, yet again, come, come.
As quoted in Rumi and His Sufi Path of Love (2007) by M Fatih Citlak and Huseyin Bingul, p. 81
Come, come again, whoever you are, come!
Heathen, fire worshipper or idolatrous, come!
Come even if you broke your penitence a hundred times,
Ours is the portal of hope, come as you are.
As quoted in Turkey: A Primary Source Cultural Guide (2004) by Martha Kneib
This poem is wrongly considered to be Rumi's work, where it is actually from https://en.wikipedia.org/wiki/Ab%C5%AB-Sa%27%C4%ABd_Abul-KhayrAbū-Sa'īd Abul-Khayr. The original poem in Farsi is
باز آ باز آ هر آنچه هستی باز آ گر کافر و گبر و بت‌پرستی باز آ این درگه ما درگه نومیدی نیست صد بار اگر توبه شکستی باز آ http://ganjoor.net/abusaeed/robaee-aa/sh1/

„The beauty you see in me is a reflection of you.“

—  Rumi

Appears in Rewards of Passion (Sheer Poetry) (1981), "The Beauty"

Also attributed to Rumi (persian mystic and poet).
Rewards of Passion (Sheer Poetry) (1981)

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