„Neid - Ressentiment des Schwächeren.“
Markus M. Ronner (1938–2022) Schweizer Theologe, Publizist und Journalist
Der treffende Geistesblitz
Der treffende Geistesblitz
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema neid, hass, welt, liebe.
„Neid - Ressentiment des Schwächeren.“
Markus M. Ronner (1938–2022) Schweizer Theologe, Publizist und Journalist
Der treffende Geistesblitz
Der treffende Geistesblitz
„Neid ist das zerfressendste aller Laster.“
Sir James Matthew Barrie (1860–1937) schottischer Schriftsteller und Dramatiker
„Man sollte lieber Neid als Mitleid erregen.“
Jacques Prevért buch Paroles
Große Wäsche (Schlusszeile des Gedichts), fabianhipp.ch https://www.fabianhipp.ch/arbeiten/grosse-wasche/ <br class="br">("Il vaut mieux faire envie que pitié." - La Lessive, in: Paroles [1946], PT109 books.google https://books.google.de/books?id=lDvXDQAAQBAJ&pg=PT109&dq=mieux
„Die Neider sterben, nimmer stirbt der Neid.“
Molière (1622–1673) französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker
Tartuffe, V, 3 / Madame Pernelle
Original franz.: "Les envieux mourront, mais non jamais l'envie."
Tartuffe
„Die Tochter des Neides ist die Verleumdung.“
Giacomo Casanova (1725–1798) italienischer Abenteurer und Schriftsteller
Memoiren
Memoiren - Erinnerungen
„Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.“
Wilhelm Busch (1832–1908) deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten
„[…] der Neid verzehrt Vieh und Leut.“
Anna Wimschneider (1919–1993) deutsche Bäuerin und Schriftstellerin
Herbstmilch - Lebenserinnerungen einer Bäuerin, München, 1984. ISBN 3-492-20740-5. S. 146
„Das Feigenblatt des Neides ist sittliche Entrüstung.“
Karl Kraus (1874–1936) österreichischer Schriftsteller
Der Fall Riehl
Andere
Bob Marley (1945–1981) jamaikanischer Sänger, Gitarrist und Songwriter
Paulo Coelho (1947) brasilianischer Schriftsteller und Bestseller-Autor
"Die Schriften von Accra", Diogenes Verlag, 2013, ISBN-10: 3257068484, Seite 105
Wolf-Ulrich Cropp (1941) deutscher Schriftsteller
Aus dem Buch von Wolf-U. Cropp: "Zwischen Hamburg + der Ferne", ISBN 978-3-947911-68-4, der Essay "Sag zum Abschied leise Servus".
Quelle: Wolf-Ulrich Cropp, Schriftsteller
Thomas Mann (1875–1955) deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger
II tom, deseti deo,224 strana
„Der Kommunismus ist böse. Seine treibenden Kräfte sind die Todsünden des Neides und des Hasses.“
Peter Drucker (1909–2005) US-amerikanischer Ökonom österreichischer Herkunft
Ernst Grünfeld (1883–1938) deutscher Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler österreichischer Herkunft
Die Peripheren. Ein Kapitel Soziologie, Amsterdam: N.V. Noord-Hollandsche Uitgevers Mij., 1939, S. 84.
„Wer nicht den Neid // Ertragen kann, muß auch den Ruhm nicht wollen.“
Ernst Raupach (1784–1852) deutscher Dichter von Dramen und Lustspielen
Tasso's Tod I, 1 / Antonio. Zitiert nach: Tassos's Tod, Hoffmann und Campe, Hamburg 1835, S. 18,
Stephan Reimertz (1962) deutscher Kunsthistoriker und Romancier
Eine Liebe im Portrait, Rowohlt, Reinbek 2002, S. 90
„Erfolg: Nährmedium für Neid, wird oft an der Zahl der Likes gemessen“
Zitat aus:
Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos.
Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 18
Hermann Bahr (1863–1934) österreichischer Schriftsteller, Dramatiker sowie Theater- und Literaturkritiker
Deutsche Montags-Zeitung, 3 (1912) #30, 2. (22.7.1912)
„Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele.“
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 503
Menschliches, Allzumenschliches
„Gerechtigkeit entspringt dem Neide, denn ihr oberster Satz ist: Allen das Gleiche.“
Walther Rathenau (1867–1922) deutscher Industrieller und Politiker
Auf dem Fechtboden des Geistes. Aphorismen aus seinen Notizbüchern
Giordano Bruno (1548–1600) italienischer Philosoph
Zwiegespräche vom unendlichen All und den Welten
Zwiegespräche vom unendlichen All und den Welten (1585)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Maximen und Reflexionen
Theoretische Schriften, Maximen und Reflexionen (1833), Sonstiges alphabetisch geordnet
„Will der Neid sich doch zerreißen, // Lass ihn seinen Hunger speisen.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
West-östlicher Divan – Buch der Sprüche
Gedichte, West-östlicher Divan (1819/1827)
François de La Rochefoucauld (1613–1680) französischer Schriftsteller
Reflexionen, Maxime 95
Original franz.: "La marque d'un mérite extraordinaire est de voir que ceux qui l'envient le plus sont contraints de le louer."
„Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind.“
Aristoteles (-384–-321 v.Chr) klassischer griechischer Philosoph
Psychologie
„Die Kritik ist eine Steuer, die der Neid dem Talent auferlegt.“
Pierre-Marc-Gaston de Lévis (1764–1830) französischer Politiker und Schriftsteller
Maximes et réflexions
Original franz.: "La critique est un impôt que l'envie perçoit sur le mérite."
Unvollständige Quellenangabe
Lukian von Samosata (120) syrischer Schriftsteller
Von der Verleumdung, 10
Original altgriech.: "ὅπου γὰρ ἀεὶ μείζους ἐλπίδες, ἐνταῦθα καὶ οἱ φθόνοι χαλεπώτεροι καὶ τὰ μίση ἐπισφαλέστερα καὶ αἱ ζηλοτυπίαι κακοτεχνέστεραι."
August Lämmle (1876–1962) schwäbischer Mundartdichter
Menschen... nur Menschen
„Nur wer in Armut, im Unglück, in der Schande lebt, ist vor Neid sicher.“
August Lämmle (1876–1962) schwäbischer Mundartdichter
"Menschen... nur Menschen", Verlag: Steinkopf, ISBN 3-798-40697-9
Timothy Garton Ash (1955) britischer Historiker
"Warme Brüder und EU-nuchen", aus dem Englischen von von Karin Wördemann. Die Zeit 06/2003, S. 33, zeit.de http://www.zeit.de/2003/06/Anti-Europa?page=all <br class="br">("The emotional leitmotifs of anti-Americanism are resentment mingled with envy; those of anti-Europeanism are irritation mixed with contempt." - Anti-Europeanism in America. The New York Review of Books (February 13, 2003). hoover-digest April 30 2003 http://www.hoover.org/publications/hoover-digest/article/7235
Mark Haddon (1962) englischer Schriftsteller
The Red House
Friedrich Engels (1820–1895) deutscher Politiker, Unternehmer, Philosoph und Militärhistoriker
Outlines of a Critique of Political Economy (1844)
Claus Schenk Graf von Stauffenberg (1907–1944) Offizier der Wehrmacht, verübte ein Attentat auf Adolf Hitler
Claus Schenk Graf von Stauffenberg 1944, zitiert in: Eberhard Zeller, Geist der Freiheit. Der 20. Juli, H. Rhinn 1954, S. 324 books.google https://books.google.de/books?id=2LYxAQAAIAAJ&q=mi%C3%9Fgunst
„Neid auf den Penis? Ich bin einer der wenigen Männer, die darunter leiden.“
Woody Allen (1935) US-amerikanischer Komiker, Filmregisseur, Autor und Schauspieler
„Unter den sieben Todsünden ist der Neid die einzige, die überhaupt keinen Spaß macht.“
Joseph Epstein (1937–1944) US-amerikanischer Autor, Essayist und Hochschullehrer
Neid. Die böseste Todsünde. Deutsch von Matthias Wolff. Verlag Klaus Wagenbach 2010. S. 1 <br class="br">"Of the seven deadly sins, only envy is no fun at all." - Envy. Oxford UP 2003, p. 1 books.google https://books.google.de/books?id=BDkJ-U7rvrYC&pg=PA1; Auszug in washingtonmonthly.com July/August 2003 http://www.washingtonmonthly.com/features/2003/0307.epstein.html
„Das Erfolgsthermometer ist einfach der Neid der Unzufriedenen.“
Salvador Dalí (1904–1989) spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner
„Je mehr Likes,
desto mehr Neider.“
Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 42
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 104
„Des Städters Neid gilt dem, der hat,
den Dorfmensch stört die neue Tat.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 135
„Wie viele von denen, die soziale Gerechtigkeit fordern,
sind politisch korrekte Neider?“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 159
„Neid ist frustrierte Sehnsucht.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 273
„Der Neider glaubt besser zu sein,
wenn er andere schlechter macht.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 273
„Arm ist, wer weder Kohle noch Neider hat.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 273
„Je weniger Selbstvertrauen,
desto mehr Neid.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 273
„Rache kann man eher besänftigen als Neid.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 274
„Wer freudlos lebt,
spürt Neid im Bauch.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 274
„Je gleicher die Gesellschaft,
umso mehr wird sie vom Neid zerfressen.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 274
„Wer sagt, dass er keinen Neid verspürt, der lügt.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 274
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 275
„Scham und Zorn lassen erröten,
Angst und Neid erblassen.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 355