Zitate über Musik

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Joseph Goebbels Foto
Joseph Goebbels 5
deutscher Politiker (NSDAP), MdR, Reichsminister für Volk... 1897 – 1945
„Ein Oberschlauberger hat herausgefunden, dass Joh. Strauß ein Achteljude ist. Ich verbiete, das an die Öffentlichkeit zu bringen. Denn erstens ist es noch nicht erwiesen, und zweitens habe ich keine Lust, den ganzen deutschen Kulturbesitz so nach und nach unterhöhlen zu lassen. Am Ende bleiben aus unserer Geschichte nur noch Widukind, Heinrich der Löwe und Rosenberg übrig. Das ist ein bisschen wenig. Da geht Mussolini viel klüger vor. Er okkupiert die ganze Geschichte Roms von der frühesten Antike angefangen, für sich. Wir sind demgegenüber nur Parvenüs. Ich tue dagegen, was ich kann. Das ist auch der Wille des Führers.“ Tagebucheintragung vom 5. Juni 1938. Die Tagebücher von Joseph Goebbels, Teil 1, Band 3, K. G. Saur, 1987, ISBN 3-598-21915-6, S. 449 Es wurde daraufhin ein Trauungsbuch gefälscht. musikverein. at

Udo Lindenberg Foto
Udo Lindenberg 10
deutscher Rockmusiker, Schriftsteller und Kunstmaler 1946
„Die Leute drüben waren alle Panikexperten und hörten in ihren Partykellern schwer verbotene Panikmusik. Manche gingen dafür sogar in den Knast. [... ] Wenn DJs meine Platten auflegten, bekamen sie einen ernormen Stress.“ über seine Fans in der DDR, Magazin einestages, Ausgabe 1/2008 vom 1. September 2008, S. 46, rendezvous_mit_einem_steiff_tier. html


Gebrüder Grimm Foto
Gebrüder Grimm 6
Sammler von Märchen
„Etwas besseres als den Tod findest du überall.“ Die Bremer Stadtmusikanten, Kinder- und Hausmärchen. Große Ausgabe. 1. Band, 6. Auflage. Göttingen: Dieterich, 1850. S. 168

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Sting 17
englischer Musiker 1951
„Wer glaubt, dass Musik immer gut sei, ist naiv. Militärmusik ist dazu gedacht, Leute vom Denken abzuhalten - ba-ba-marsch-marsch-töten-töten.“ GEO Nr. 11/2003, S. 76

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Sting 17
englischer Musiker 1951
„Rockmusik schließt den Kopf, statt ihn zu öffnen.“ DB Mobil, 7/2010, S. 7

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Sting 17
englischer Musiker 1951
„Die ganze Rockmusik von 1940 bis 1980 langweilt mich zu Tode. Da höre ich doch lieber den Schweinen beim Bumsen zu.“ Stern, 25/1983

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Ennio Morricone 5
italienischer Komponist und Dirigent 1928
„Ich brauchte Geld und dachte, Filmmusik zu schreiben wäre eine gute Idee, aber ich bewarb mich bei Niemandem in der Filmdustrie. Ich dachte: 'Ein Filmemacher muss mich bitten, weil er glaubt, dass das, was ich schreibe, gut ist.' Und so geschah es, dass ein Regisseur mich ansprach, dann noch einer, noch einer und so weiter.“ Booklet der CD „The Soundtracks”. Übersetzung von Hei ber

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Arnold Schönberg 2
1874 – 1951
„Ich strebe an: Vollständige Befreiung von allen Formen. // von allen Symbolen // des Zusammenhangs und // der Logik. // also: // weg von der »motivischen Arbeit« // Weg von der Harmonie, als // Cement oder Baustein einer Architektur. //Harmonie ist Ausdruck // und nichts anderes als das. // Dann: // Weg vom pathos! // Weg von den 24pfündigen Dauermusiken; von den //gebauten und konstruierten // Thürmen, Felsen und sonstigen gigantischem Kram. // Meine Musik muß // kurz sein. // Knapp! in zwei Noten: nicht bauen, sondern »ausdrücken«!! // Und das Resultat, das ich erhoffe: // keine stylisierten und sterilisierten Dauergefühle. // Das giebts im Menschen nicht: // dem Menschen ist es unmöglich nur ein Gefühl gleichzeitig zu haben. // Man hat tausende auf einmal. Und diese tausend summieren sich sowenig, als Äpfel und Birnen sich summieren. Sie gehen auseinander.“ Brief an Ferruccio Busoni, 13. August 1909.


Thomas Kapielski Foto
Thomas Kapielski 5
deutscher Autor, bildender Künstler, Musiker 1951
„Karneval der Kulturen. Die Ächtung des Volksliedes und der Heimatmusik unter den sich gebildet und erhaben Dünkenden Deutschlands versteckt eine überdauernde Begierde nach heimeliger Musik und lässt diese sich ausleben mittelst hemmungslosem Suhlens im größten Kitsche sogenannter irischer oder griechischer oder sonst welcher mit ethnischer Güte prämierter Volksmusik.“ "Weltgunst", Merve Verlag Berlin 2004, ISBN 3-88396-202-3, Seite 15

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Stefan Raab 1
deutscher Fernsehmoderator, Entertainer, Songwriter, Fern... 1966
„Was im Hip Hop heute abläuft, ist einfach bedrückend, das ist 'ne Jammermusik, und das ist einfach nicht mein Ding. Ich versuche, die Musik als Mittel zur Stimulierung von Gefühlen einzusetzen.“ Fachmagazin "Gitarre & Bass" 02/1998

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Thomas M. Stein 2
deutscher Musikmanager 1949
„Die Amerikaner haben Country, wir haben Volksmusik. Sie ist die Parkbank für die menschliche Seele.“ Stern Nr. 10/2007 vom 1. März 2007, S. 186

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Walter Gieseking 1
deutscher Pianist 1895 – 1956
„Ich glaube, dass in Debussys Musik der Einklang mit den Kräften des Lebens und der Natur spürbar ist im Sinne des Einverständnisses mit der Natur, im Sinne der Bewunderung ihrer Schönheit - und diese überpersönlichen Empfindungen, die Debussy in vollendetster musikalischer Klangform gestaltet hat, zusammen mit der Klangpracht, dem Farbenreichtum und der Eigenart seiner Tonsprache, machen seine Musik so schön, dass jeder musikempfängliche Mensch davon berührt werden muss.“ über den Musiker Claude Debussy, Die Quelle, Heft 6, 1948


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Glenn Gould 4
kanadischer Pianist, Komponist und Musikautor 1932 – 1982
„Meine Liebe zu Bach ließ mich Musiker werden. Alles was mich interessierte, war von ihm geprägt.... Es ist kaum vorstellbar, dass der größte Musiker der Geschichte, dessen Werk uns noch heute magnetisch anzieht und der Maßstab der musikalischen Kunst der letzten zwei Jahrhunderte ist, mit seiner Musik keine Wirkung erzielte, bei Musikern und Publikum seiner Zeit.... Bach war der größte Nonkonformist der Musikgeschichte.“ "Jenseits der Zeit", Film von Bruno Monsaingeon, arte, 13. Mai 2005

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Albert Einstein 109
theoretischer Physiker 1879 – 1955
„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“ in einem Brief an Carl Seelig vom 11. März 1952 (ethz. ch) als Antwort auf Seeligs Frage: "Ist Ihre wissenschaftliche Begabung eine Erbschaft der väterlichen und die musikalische der mütterlichen Linie?" Vgl. Ulrich Weinzierl: "Carl Seelig, Schriftsteller", Wien, 1982, Seite 135 books. google

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Paul Hindemith 1
deutscher Komponist 1895 – 1963
„Nimm keine Rücksichten auf das, was Du in der Klavierstunde gelernt hast. Überlege nicht lange, ob Du Dis mit dem vierten oder sechsten Finger anschlagen mußt. Spiele dieses Stück sehr wild, aber stets sehr stramm im Rhythmus, wie eine Maschine. Betrachte hier das Klavier als eine interessante Art Schlagzeug u. handle dementsprechend.“ Spielanweisung zu Paul Hindemiths Ragtime aus der Suite 1922 für Klavier, op. 26, Paul Hindemith: Sämtliche Werke, Serie V Kammermusik, Klaviermusik I, Mainz u. a.: Schott 1975 ff.

 Smudo Foto
Smudo 3
1968
„Auch wenn ich hier nicht mehr leben wollen würde: Wir sind ganz klar eine Stuttgarter Band. Wir sind hier groß geworden, unsere Familien sind hier, unser Management auch […] und untereinander reden wir lustig schwäbisch.“ über Stuttgart und seine Band Die Fantastischen Vier, Play It Again - 50 Jahre Popmusik in der Region Stuttgart, S. 117, ISBN 3897354128