Zitate über Alter

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Oscar Wilde 1102
irischer Schriftsteller 1854 – 1900
„Wir leben im Zeitalter der Überarbeiteten und Untergebildeten: dem Zeitalter, in dem die Menschen so betriebsam sind, dass sie völlig verdummen.“ Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert

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Karl Dönitz 1
deutscher Großadmiral und Oberbefehlshaber der deutschen ... 1891 – 1980
„Die wahre Volksgemeinschaft, die der Nationalsozialismus geschaffen hat, muß erhalten werden; der Wahnsinn der Parteien wie vor 1933 darf nicht wieder Platz greifen.“ Niederschrift vom 15. Mai 1945 im "Dönitz-Tagebuch", in Walter Lüdde-Neurath: Regierung Dönitz - Die letzten Tage des Dritten Reiches. Erstveröffentlicht 1951 als Heft 2 der Göttinger Beiträge für Gegenwartsfragen, Völkerrecht, Geschichte, Internationalpolitik, hrsg. vom Institut für Völkerrecht an der Universität Göttingen. Druffel-Verlag 1981. S. 197 books. google. Zitiert in: Herbert Kraus: Karl Dönitz und das Ende des „Dritten Reiches“, in Hans-Erich Volkmann (Hrsg.): Ende des Dritten Reiches – Ende des Zweiten Weltkrieges. Eine perspektivische Rückschau. Herausgegeben im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes. München 1995. ISBN 3-492-12056-3, S. 14, sowie in Walter Rahn: Deutsche Marinen im Wandel books. google. de S. 537, books. google. de S. 544 Fn. 53


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Josef Stalin 8
sowjetischer Politiker 1878 – 1953
„Stalin war, das muss sachlich festgestellt werden, eine sehr große Persönlichkeit, der geniale Züge nicht abzusprechen sind. Politisch war er ein eiskalter und kluger Führer der Sowjetunion, der unter schwierigsten Umständen stets die Interessen seines Landes und seiner Partei vor Augen hatte...“ Otto von Habsburg, Damals begann unsere Zukunft, S. 133

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Wilhelm Reich 5
österreichisch-US-amerikanischer Psychiater, Psychoanalyt... 1897 – 1957
„DAS GRUNDSÄTZLICHE AUSWEICHEN VOR DEM WESENTLICHEN ist das Problem des Menschen.“ Christusmord, Übers. aus dem Englischen von Bernd A. Laska. Olten und Freiburg/Br.: Walter-Verlag 1978 (Engl. Orig., The Murder of Christ. Rangeley/Maine, USA: Orgone Institute Press 1953)

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Walter Gropius 2
deutscher Architekt und der Gründer des Bauhauses 1883 – 1969
„Ein Ding ist bestimmt durch sein Wesen. Um es so zu gestalten, daß es richtig funktioniert – ein Gefäß, ein Stuhl, ein Haus –, muß sein Wesen zuerst erforscht werden; denn es soll seinem Zweck vollendet dienen, d. h. seine Funktion praktisch erfüllen, haltbar, billig und ‚schön‘ sein.“ Grundsätze der Bauhausproduktion. In: Walter Gropius / László Moholy-Nagy (Hrsg.): Neue Arbeiten der Bauhauswerkstatt. Bauhausbücher 7. München 1925, S. 5-8 designwissen. net

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Franz Joseph I. von Österreich 7
Kaiser von Österreich und König von Ungarn 1830 – 1916
„Sir, ich bin ein deutscher Fürst." - angeblich am 12. August 1908 in Ischl zu Eduard VII. von England, als dieser ihn von seinem Bündnis mit dem Deutschen Reich abbringen wollte. zB in: Walter Wiltschegg: Österreich, der "zweite deutsche Staat"?: der nationale Gedanke in der Ersten Republik, Stocker, 1992, S. 41.
Das Zitat wurde in dieser Schreibweise schon am 16. Juli 1907 im Reichsrat verwendet mit einem sehr vagen Hinweis auf den Ursprung. Q: Stenographische Protokolle - Abgeordnetenhaus - Sitzungsprotokolle. Haus der Abgeordneten - 14. Sitzung der XVIII. Session am 16. Juli 1907, S. 1337 alex. onb. ac. at
In der Schreibweise "Sire, ich bin ein deutscher Fürst", die passend ist gegenüber einem nicht-verwandten französischen Monarchen, mit direktem Hinweis auf Franz Joseph (»ein noch lebender österreichischer Kaiser«), aber ohne Hinweis auf ein Ereignis, kommt das Zitat in Zusammenhang mit Engagements der Kaiserfamilie in nicht-deutschen Teilen der Monarchie in einem Artikel des Deutschen Nordmährerblattes vor, der konfisziert wird und deshalb in einer parlamentarischen Anfrage an den Justizminister wiedergegeben wird. Q: Stenographische Protokolle - Abgeordnetenhaus - Sitzungsprotokolle, Haus der Abgeordneten, 331. Sitzung der XVII. Session am 12. Mai 1905, S. 29465 alex. onb. ac. at
Weiteres siehe oben“

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Alexis De Tocqueville 14
französischer Publizist und Politiker 1805 – 1859
„Es gibt nur eine Art, sich mit Sicherheit seinen Charakter zu bewahren: niemals Geld nötig zu haben. Ergo schließe ich, wenn man sein Einkommen nicht erhöhen kann, muss man seine Ausgaben einschränken“ Brief an den Grafen Gobineau, zitiert nach J. P. Mayer:Alexis de Tocqueville, Analytiker des Massenzeitalters, München 1972, S 38

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Walter Ulbricht 4
Staatsratsvorsitzender der Deutschen Demokratischen Republik 1893 – 1973
„„Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der vom Westen kommt, nu kopieren müssen? Ich denke, Genossen, mit der Monotonie des Je-Je-Je, und wie das alles heißt, ja, sollte man doch Schluss machen.“ - 1965 auf dem XI. Plenum des ZK der SED. Originalstimme Walter Ulbricht als wav-Datei: Anspielung auf das „Yeah, Yeah, Yeah“ der Beatles.“


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Wilhelm Müller 81
deutscher Dichter des 19. Jahrhunderts 1794 – 1827
„Jüngst sprach zu mir ein faules Holz: „Ich bin des Pfirsichstammes Sohn, // Der viel der edlen Früchte trug vor mehr als tausend Jahren schon.“ // Ich warf es lachend ins Kamin. Was tu ich mit dem leeren Wicht, // Der prahlerisch zu seinem Ruhm von alter Ahnen Taten spricht? Gedichte von Wilhelm Müller, Ausgaben 1-2, 1868, S. 163“

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Franz-Josef Strauß 17
deutscher Politiker (CSU), MdL, MdB, MdEP 1915 – 1988
„Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder.“ DIE ZEIT, 27. Februar 1970; siehe auch DER SPIEGEL 15. März 1971

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Johann Gottfried Herder 384
deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der... 1744 – 1803
„Die menschliche Seele hat ihre Lebensalter wie der Körper.“ Journal meiner Reise im Jahr 1769

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Otto Von Bismarck 32
deutscher Politiker, Reichskanzler 1815 – 1898
„Ueber die Fehler, welche in der auswärtigen Politik begangen wurden, wird sich die öffentliche Meinung in der Regel erst klar, wenn sie auf die Geschichte eines Menschenalters zurückzublicken im Stande ist, und die Achivi qui plectuntur sind nicht immer die unmittelbaren Zeitgenossen der fehlerhaften Handlungen.“ Gedanken und Erinnerungen Kapitel 12 zeno. org


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Michael Haneke 8
Österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor 1942
„[Man kann] einen Film, der so tut, als ob er Wirklichkeit abbildet, nicht mit Musik zukleistern. Die Musik in ‚realistischen‘ Filmen dient zur Kaschierung der Fehler des Regisseurs. [.. ] Natürlich kann man sich Hitchcock ohne Bernard Herrmann genauso wenig vorstellen wie einen Italowestern ohne Musik, aber das sind Genrefilme. In einem sogenannten realistischen Film hat Musik nichts verloren.“ Michael Omasta, Michael Pekler: "In jedem meiner Filme muss ich laut lachen", Interview mit Michael Haneke, Falter, 38/09, S. 26

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Alexis De Tocqueville 14
französischer Publizist und Politiker 1805 – 1859
„Er hatte abgezehrte und zerfurchte Wangen, bleiche Lippen und machte durch seine schmutzige Blässe einen krankhaften, bösartigen und abstoßenden Eindruck. Sein Äußeres war wie schon Schimmel überzogen; Wäsche war nicht zu sehen, ein alter schwarzer Mantel umschloß eng seine dünnen und mageren Glieder; er sah aus, als habe er in einer Kloake gelebt und sei von dort hierher gekommen. Wie man mir sagte, war es Blanqui.“ über Louis-Auguste Blanqui, Erinnerungen (orig.: Souvenirs) ins Deutsche übersetzt von Dirk Forster, K. F. Koehler Verlag, Stuttgart 1954, S. 181

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Theodor Fontane 434
Deutscher Schriftsteller 1819 – 1898
„Alle Welt reist. So gewiss in alten Tagen eine Wetterunterhaltung war, so gewiss ist jetzt eine Reiseunterhaltung. »Wo waren Sie in diesem Sommer«, heißt es von Oktober bis Weihnachten; »wohin werden Sie sich im nächsten Sommer wenden?« heißt es von Weihnachten bis Oster “ Modernes Reisen - Eine Plauderei (1873). Von vor und nach der Reise. 2. Auflage. Berlin: F. Fontane & Co. 1894. Seite 3. Werke, Schriften und Briefe. 1. Abteilung, Band VII– herausgegeben von Walter Keitel, Helmuth Nürnberger. Hanser München 1984. S. 9 books. google. de

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Theodor Fontane 434
Deutscher Schriftsteller 1819 – 1898
„Ich hasse nicht die Könige, sondern den Druck, den sie mit sich führen.“ Brief an Lepel (12.10.1848). Aus: Der Briefwechsel. Kritische Ausgabe. Von Theodor Fontane, Bernhard von Lepel. Walter de Gruyter, 2008. S. 95. ISBN 3110163543, Google Books