„Ihr glücklichen Augen, // Was je ihr gesehn, // Es sei wie es wolle, // Es war doch so schön!“

— Johann Wolfgang von Goethe, Faust II, Vers 11300 ff. / Lynkeus der Türmer

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Johann Wolfgang von Goethe655
deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
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„Je glücklicher die Menschen sein können, desto unglücklicher werden sie.“

— Paulo Coelho brasilianischer Schriftsteller und Bestseller-Autor 1947
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„Es ist schön, zu denken, daß so viele Menschen heilig sind in den Augen derer, die sie lieben.“

— Christian Morgenstern deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914
Psychologisches 1897. In: Stufen (1922), S. 177

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„Augen sind genauere Zeugen als die Ohren.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535 - -475 v.Chr
Fragmente, B 101a

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„Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.“

— Franz Joseph I. von Österreich Kaiser von Österreich und König von Ungarn 1830 - 1916
Eine in dieser oder ähnlicher Form stets verwendete höfliche, aber nichtssagende Floskel, für die er von manchen belächelt wurde. Angeblich hat er sie verwendet nachdem Eduard van der Nüll, ein Architekt der Staatsoper, 1868 Suizid begangen hat. Das Gebäude war von vielen, darunter auch dem Kaiser, kritisiert worden. In der 1907 uraufgeführten Operette "Ein Walzertraum" kommt es auch vor. Friedrich Wallisch: Es hat mich sehr gefreut: Geschichte und Geschichten um Kaiser Franz Joseph, Stiasny, 1967, S. 15, 101

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„Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze.“

—  Heraklit griechischer vorsokratischer Philosoph -535 - -475 v.Chr
Fragmente, B 8

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„Kunst will das, was noch nicht war, doch alles, was sie ist, war schon.“

— Theodor W. Adorno deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist 1903 - 1969
Ästhetische Theorie. Gesammelte Schriften 7, Hg. Rolf Tiedemann, Frankfurt a. M.:Suhrkamp, 1. Auflage 1997, ISBN 3-518-06511-4, S. 203

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„Gemeinschaftsgefühl ist, »mit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hören, mit dem Herzen eines anderen zu fühlen.«“

— Alfred Adler 1870 - 1937
Psychotherapie und Erziehung, Band 1, (1928), Fischer Taschenbuch Verlag: Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-596-26746-3, S. 224.

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„Dein Auge kann die Welt trüb' oder hell dir machen; // Wie du sie ansiehst, wird sie weinen oder lachen.“

— Friedrich Rückert deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist 1788 - 1866
Die Weisheit des Brahmanen, 1. Buch, I. Nr. 31., 2. Auflage. Leipzig: Weidmann'sche Buchhandlung, 1838. S. 29. Google Books

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„Für uns ist das kein Holocaust-Gedenkmal, sondern wir bedanken uns dafür, dass man uns dort jetzt schon die Fundamente der neuen deutschen Reichskanzlei geschaffen hat.“

— Udo Voigt deutscher Politiker und seit 1996 Parteivorsitzender der NPD 1952
in einer Rede im April 2004 in Senden, Bayern; Aufnahme gesendet am 4. Oktober 2004 in "Report Mainz", auch zitiert im "Statement Bundesinnenminister Otto Schily zum Verfassungsschutzbericht 2004" am 17. Mai 2005 in Berlin, bmi. bund. de

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„Wie sollte mein Herz zerreißen, als Hamburg bombardiert wurde, wenn es doch schon zerrissen war, als die Bomben auf London fielen.“

— Marlene Dietrich deutsch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin 1901 - 1992
Im Interview mit Paul Giannoli, Le Nouveau Candide, Januar 1966. http://baustein.dgb-bwt.de/PDF/C8-Marlene.pdf

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„Na und wenn mal was verboten ist, wird sich ein Deutscher schon nicht darüber hinwegsetzen.“

— Alexander Issajewitsch Solschenizyn russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Literaturnobelpreisträger 1918 - 2008
Schilderung der Befragung gefangener deutscher Soldaten über technische Erfindungen durch das NKWD, Der Archipel GULag Band 2; Dritter Teil – Arbeit und Ausrottung; Kapitel 18 – Die Musen im GULag, ISBN 3-499-14197-3, S. 437

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„Die Konsequenzen jeder Handlung liegen schon in der Handlung selbst.“

— George Orwell britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist 1903 - 1950
1984

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„Ach wie glücklich sind die Toten!“

— Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
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„Am Leben zu sein ist auf gewisse Weise schon ein Kampf gegen die Ungerechtigkeit.“

— John Malkovich US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent 1953
auf die Frage, gegen welche Ungerechtigkeiten er je im Leben gekämpft habe, lift Stuttgart Nr. 1/2009 vom 20. Dezember 2008, S. 54

Citát „Die schönsten Träume von Freiheit werden im Kerker geträumt.“
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