Zitate über Schicksal

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema schicksal.

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„Das leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen.“

—  Tibull römischer Elegiker -5 - -19 v.Chr
Elegien I, V, 70

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„Das Schicksal hält es immer mit den Kühnen.“

— Philippe Néricault Destouches französischer Lustspieldichter und Dramatiker 1680 - 1754
L'Ambitieux, I

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„Solange das Schicksal es erlaubt, lebt froh!“

— Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr
Der rasende Herkules (Hercules furens), 178

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„Im Grunde wissen in den Jahren der Lebensmitte wenig Menschen mehr, wie sie eigentlich zu sich selbst gekommen sind, zu ihren Vergnügungen, ihrer Weltanschauung, ihrer Frau, ihrem Charakter, Beruf und ihren Erfolgen, aber sie haben das Gefühl, daß sich nun nicht mehr viel ändern kann. Es ließe sich sogar behaupten, daß sie betrogen worden seien, denn man kann nirgends einen zureichenden Grund dafür entdecken, daß alles gerade so kam, wie es gekommen ist; es hätte auch anders kommen können; die Ereignisse sind ja zum wenigsten von ihnen selbst ausgegangen, meistens hingen sie von allerhand Umständen ab, von der Laune, dem Leben, dem Tod ganz anderer Menschen, und sind gleichsam bloß im gegebenen Zeitpunkt auf sie zugeeilt. So lag in der Jugend das Leben noch wie ein unerschöpflicher Morgen vor ihnen, nach allen Seiten voll von Möglichkeiten und Nichts, und schon am Mittag ist mit einemmal etwas da, das beanspruchen darf, nun ihr Leben zu sein, und das ist im ganzen doch so überraschend, wie wenn eines Tags plötzlich ein Mensch dasitzt, mit dem man zwanzig Jahre lang korrespondiert hat, ohne ihn zu kennen, und man hat ihn sich ganz anders vorgestellt. Noch viel sonderbarer aber ist es, daß die meisten Menschen das gar nicht bemerken; sie adoptieren den Mann, der zu ihnen gekommen ist, dessen Leben sich in sie eingelebt hat, seine Erlebnisse erscheinen ihnen jetzt als der Ausdruck ihrer Eigenschaften, und sein Schicksal ist ihr Verdienst oder Unglück.“

— Robert Musil Österreichischer Schriftsteller und Theaterkritiker 1880 - 1942

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„Das Schicksal findet seinen Weg.“

—  Vergil römische Dichter -70 - -19 v.Chr
Aeneis X, 113

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