Zitate von Vincent Van Gogh

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Vincent Van Gogh

Geburtstag: 30. März 1853
Todesdatum: 29. Juli 1890

Vincent Willem van Gogh [ɡɔx, niederländisch ɣɔx] war ein niederländischer Maler und Zeichner; er gilt als einer der Begründer der modernen Malerei. Nach gegenwärtigem Wissensstand hinterließ er 864 Gemälde und über 1000 Zeichnungen, die allesamt in den letzten zehn Jahren seines Lebens entstanden sind. Vincent van Gogh führte einen umfangreichen Briefwechsel, der eine Fülle von Hinweisen auf sein malerisches Werk enthält und selbst von literarischem Rang ist.

Sein Hauptwerk, das stilistisch dem Post-Impressionismus zugeordnet wird, übte starken Einfluss auf nachfolgende Künstler aus, vor allem die Fauves und Expressionisten. Während er zu Lebzeiten nur wenige Bilder verkaufen konnte, erzielen seine Werke seit den 1980er-Jahren bei Auktionen Rekordpreise.

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„Recht und Falsch existieren nicht getrennt, sondern wie Schwarz und Weiß in der Natur.“ Briefe

„Ich wollte, man würde einsehen, dass die Grenzen des Mitleids nicht dort liegen, wo die Welt sie zieht.“ Briefe


„Wandlung ist notwendig wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.“ Briefe

„Mein Herz ist wie das Meer // Hat Sturm und Ebb und Fluth // Auch Perlen findest du tief // Nur tief in mein Gemuth.“ Antwerpener Skizzenbuch, stark inspiriert von Heinrich Heine, zitiert nach Matthias Arnold: Vincent van Gogh: Biographie, München (Kindler-Verlag) 1993, ISBN 3-463-40205-X

„Gib ihnen vielleicht die 'Sternennacht'. […] Denn das sind zwei Bilder mit entgegengesetzten Farben.“ Brief vom 21. Mai 1889 aus Saint-Rémy an seinen Bruder Theo van Gogh, zitiert nach Matthias Arnold: Vincent van Gogh: Biographie, München (Kindler-Verlag) 1993, ISBN 3-463-40205-X

„Wenn ich mir jetzt meinen Zustand überlege und dabei hoffen darf, zwischen den Krisen - denn unglücklicherweise ist zu befürchten, dass sie von Zeit zu Zeit wiederkehren -, […] Perioden der Klarheit und der Arbeit zu haben.“ Anfang September 1889 in Saint-Rémy, zitiert nach Matthias Arnold: Vincent van Gogh: Biographie, München (Kindler-Verlag) 1993, ISBN 3-463-40205-X

„Es ist gut, so ein Buch wieder zu lesen, um gewisse Gefühle lebendig zu halten.“ Briefe

„Mit einem Bild möchte ich etwas Tröstliches sagen, so wie Musik tröstlich ist.“ Briefe


„Ich möchte Bündigeres, Einfacheres, Ernsteres, ich möchte mehr Seele und mehr Liebe und mehr Herz.“ Briefe

„Je mehr man liebt, um so tätiger wird man sein.“ Brief an Anthon G. A. Ritter van Rappard, Mai 1883

„Nur vor der Staffelei beim Malen fühle ich ein wenig Leben.“ Brief an seine Schwester Wilhelmina Jacoba van Gogh, September 1890, zitiert nach Matthias Arnold: Vincent van Gogh: Biographie, München (Kindler-Verlag) 1993, ISBN 3-463-40205-X

„Es ist ebenso interessant und schwer, etwas gut zu sagen, wie es gut zu malen ist.“ Briefe


„Ich in meiner Geisteskrankheit, ich denke an so viele andere Künstler, die auch geistig erkrankt waren, und ich sage mir, dass dies kein Hindernis ist, den Beruf des Malers auszuüben.“ 6. September 1889 in Saint-Rémy, zitiert nach Matthias Arnold: Vincent van Gogh: Biographie, München (Kindler-Verlag) 1993, ISBN 3-463-40205-X

„Und meine eigene Arbeit, nun, ich setze mein Leben dabei aufs Spiel, und mein Verstand ist zur Hälfte dabei draufgegangen [... ].“ letzter Brief an seinen Bruder Theo van Gogh, 23. Juli 1890, Brief 652

„Es sind Harmonien und Kontraste in den Farben verborgen, die ganz von selbst zusammenwirken.“ Briefe

„It is good to love many things, for therein lies the true strength, and whosoever loves much performs much, and can accomplish much, and what is done in love is well done.“

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