Thomas von Aquin Zitate

Thomas von Aquin war ein italienischer Dominikaner und einer der einflussreichsten Philosophen und der bedeutendste katholische Theologe der Geschichte. Er gehört zu den bedeutendsten Kirchenlehrern der römisch-katholischen Kirche und ist als solcher unter verschiedenen Beinamen wie etwa Doctor Angelicus bekannt. Seiner Wirkungsgeschichte in der Philosophie des hohen Mittelalters nach zählt er zu den Hauptvertretern der Scholastik. Er hinterließ ein sehr umfangreiches Werk, das etwa im Neuthomismus und der Neuscholastik bis in die heutige Zeit nachwirkt. In der römisch-katholischen Kirche wird er als Heiliger verehrt. Wikipedia  

✵ 25. Januar 1225 – 7. März 1274  •  Andere Namen Sv. Tomáš Akvinský, San Tommaso d'Aquino
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Werk

Summa contra gentiles
Thomas von Aquin
Summa theologica
Thomas von Aquin
Summa contra gentiles
Thomas von Aquin
Summa theologica
Thomas von Aquin
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Thomas von Aquin Berühmte Zitate

„Lieben heißt: jemandem Gutes tun wollen.“
Amare est velle bonum alicui

Thomas von Aquin

Summa theologica II-II, q. 26, art. 6, arg. 3

„Die größte Wohltat, die man einem Menschen erweisen kann, besteht darin, dass man ihn vom Irrtum zur Wahrheit führt.“
Maximum autem beneficium alicui impenditur, si ab errore ad veritatem reducatur.

Thomas von Aquin

De divinis nominibus (Von den göttlichen Namen) cap. 13 l. 4

„Alles, was gegen den Glauben oder das Gewissen geschieht, ist Sünde.“
Omne quod est contra fidem vel contra conscientiam, peccatum est

Thomas von Aquin

Super epistolam B. Pauli ad Romanos (Kommentar zum Römerbrief), cap. 14, l. 3

„Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.“
In hominibus non solum est memoria, sed reminiscentia.

Thomas von Aquin

Quaestio disputata de anima (Untersuchung über die Seele) art. 13, conclusio

„Unser erkennender Geist spannt sich, indem er etwas erkennt, ins Unendliche aus.“
Intellectus noster ad infinitum in intelligendo extenditur.

Thomas von Aquin Summa contra gentiles

Summa contra Gentiles (Summe gegen die Heiden) I, cap. 43, n. 10

Zitate über Gott von Thomas von Aquin

„Die Ordnung der Glieder des Alls zueinander besteht kraft der Ordnung des ganzen Alls auf Gott hin.“
Ordo qui est partium universi ad invicem, est per ordinem qui est totius universi ad Deum.

Thomas von Aquin

De potentia Dei (Über die Macht Gottes) q. 7, art. 9, conclusio

„Sowohl Gottes wie auch des Engels wie auch des Menschen letztes Glück und Glückseligkeit ist: Gott zu schauen.“
Tam Dei quam Angeli, quam etiam hominis ultima felicitas et beatitudo, Dei contemplatio est.

Thomas von Aquin

Scriptum super sententiis II, dist. 4, q. 1, art. 1, conclusio

„Das ist das Äußerste menschlichen Gotterkennens: zu wissen, dass wir Gott nicht wissen.“
Illud est ultimum cognitionis humanae de Deo quod sciat se Deum nescire

Thomas von Aquin

De potentia Dei (Über die Macht Gottes) q. 7, art. 5, ad 14

„Die höchste Vollendung des menschlichen Lebens liegt darin, dass des Menschen Sinn ledig sei für Gott.“
Summa perfectio humanae vitae in hoc consistit quod mens hominis Deo vacet.

Thomas von Aquin Summa contra gentiles

Summa contra Gentiles (Summe gegen die Heiden) III, cap. 130, n. 3

„Jedes Wesen liebt von Natur auf seine Weise Gott mehr als sich selbst.“
Non solum homo […] diligit Deum et plus quam seipsum, sed etiam quaelibet creatura suo modo.

Thomas von Aquin

Summa theologica II-II, q. 25, art. 3

„Wohl können wir Gott unser Herz öffnen, aber nicht ohne göttliche Hilfe.“

Thomas von Aquin

"Quaestiones disputatae de veritate (Untersuchungen über die Wahrheit) q. 24, art. 15, ad 2"

Zitate über Liebe von Thomas von Aquin

Thomas von Aquin: Aktuelle Zitate

Thomas von Aquin Zitate und Sprüche

„Jegliche Bewegung setzt ein Unbewegliches voraus.“
Omnis motus supponit aliquid immobile.

Thomas von Aquin

Summa theologica I, q. 84, art. 1

„Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.“
Non quicumque illuminatur ab Angelo, cognoscit se ab Angelo illuminari.

Thomas von Aquin

Summa theologica I, q. 111, art. 1 ad 3

„Das Wohlgefallen ist eine Vollendung des Wirkens.“
Delectatio autem est perfectio operationis

Thomas von Aquin Summa contra gentiles

Summa contra Gentiles (Summe gegen die Heiden) III, cap. 26, n. 19

„Die Taufe ist der Anbeginn des geistlichen Lebens und das Tor zu den Sakramenten.“
Baptismus est principium spiritualis vitae, et ianua sacramentorum.

Thomas von Aquin buch Summa theologica

Summa theologica, III, q. 73, art. 3

„Dunkel ist die Kreatur, sofern sie aus dem Nichts stammt. Sofern sie aber von Gott ihren Ursprung hat, ist sie teilhaftig seines Bildes.“
Creatura est tenebra in quantum est ex nihilo; in quantum vero est a Deo, similitudinem aliquam eius participat.

Thomas von Aquin

Quaestiones disputatae de veritate (Untersuchungen über die Wahrheit) q. 18, art. 2, ad 5

„Ein jedes Wesen, das seine eigene Vollendung erstrebt, strebt nach Gottähnlichkeit.“
Unumquodque autem tendens in suam perfectionem, tendit in divinam similitudinem.

Thomas von Aquin Summa contra gentiles

Summa contra Gentiles (Summe gegen die Heiden) III, cap. 21, n. 6

„Gott ist sein Sein selbst. Das kann von keinem anderen Wesen ausgesagt werden.“
Deus est ipsum suum esse. Hoc autem non potest dici de aliquo alio.

Thomas von Aquin

"De spiritualibus creaturis, art. 1, conclusio"

„Erschaffen kommt nur einer unendlichen Macht zu.“
Creare non est nisi potentiae infinitae.

Thomas von Aquin Summa contra gentiles

Summa contra Gentiles (Summe gegen die Heiden) II, cap. 20, n. 5

„Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal - worin der Begriff der Ewigkeit beruht.“
[Deus] Est igitur carens principio et fine, totum esse suum simul habens. In quo ratio aeternitatis consistit.

Thomas von Aquin Summa contra gentiles

Summa contra Gentiles (Summe gegen die Heiden) I, cap. 15, n. 3

„Mag auch das Auge des Nachtvogels die Sonne nicht sehen, es schaut sie dennoch das Auge des Adlers.“
Sicut solem etsi non videat oculus nycticoracis, videt tamen eum oculus aquilae.

Thomas von Aquin

Sententia Metaphysicae (Kommentar zur Metaphysik des Aristoteles) II, l. 1, n. 14

„Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel.“

Thomas von Aquin

"Über die Macht Gottes"

„Das Sittliche setzt das Natürliche voraus.“

Thomas von Aquin

De correctione fraterna (Über die brüderliche Zurechtweisung)

„Naturnotwendig will der Mensch das Gute.“
Naturaliter quidem homo vult bonum.

Thomas von Aquin

"Quaestiones disputatae de veritate (Untersuchungen über die Wahrheit) q. 24, art. 14, sed contra 3"

„Nichts ist im Verstand, was nicht vorher in den Sinnen wäre.“
Nihil est in intellectu, quod non sit prius in sensu.

Thomas von Aquin

Quaestiones disputatae de veritate (Untersuchungen über die Wahrheit) q. 2, art. 3, arg. 19. Siehe auch: Sensualismus

„Damit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr dafür danken, dürfen sie die Strafen der Gottlosen vollkommen schauen.“
Et ideo, ut beatitudo sanctorum eis magis complaceat, et de ea uberiores gratias Deo agant, dantur eis ut poenam impiorum perfecte intueantur.

Thomas von Aquin

(Original lat.: "et ideo, ut beatitudo sanctorum eis magis complaceat, et de ea uberiores gratias Deo agant, dantur eis ut poenam impiorum perfecte intueantur.") Super Sent., lib. 4 d. 50 q. 2 a. 4 qc. 1 co.

„Die naturhafte Neigung ist der Anfang der Tugend.“

Thomas von Aquin buch Summa theologica

Summa theologica

„Es ist unmöglich, dass ein Mensch gut sei, außer er stehe im rechten Bezug zum gemeinen Wohl.“

Thomas von Aquin

Summa theologiae I-II, q. 92 a. 1 ad 3, zitiert nach Störig, Hans-Joachim: Kleine Weltgeschichte der Philosophie. Erw. Neuausgabe. Fischer, Frankfurt a.M. 1997, S. 260

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