Zitate über Verrückte

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Jerome David Salinger 6
US-amerikanischer Schriftsteller 1919 – 2010
„Und ich würde am Rande einer verrückten Klippe stehen. Ich müßte alle festhalten, die über die Klippe hinauslaufen wollen - ich meine, wenn sie nicht achtgeben, wohin sie rennen, müßte ich vorspringen und sie fangen. Das wäre alles, was ich den ganzen Tag lang tun würde. Ich wäre einfach der Fänger im Roggen. Ich weiß schon, daß das verrückt ist, aber das ist das einzige, was ich wirklich gern wäre. Ich weiß natürlich, daß das verrückt ist.“ "Der Fänger im Roggen". Deutsch von Heinrich Böll. Kiepenheuer und Witsch Köln 1962, Seite 219

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Johann Wolfgang von Goethe 3614
deutscher Dichter und Dramatiker 1749 – 1832
„>Magnetes Geheimnis, erkläre mir das!<
Kein größer Geheimnis als Liebe und Haß.“


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Johann Wolfgang von Goethe 3614
deutscher Dichter und Dramatiker 1749 – 1832
„Laßt zahme Xenien immer walten,
Der Dichter nimmer gebückt ist.
Ihr ließt verrückten Werther schalten,
So lernt nun, wie das Alter verrückt ist.“

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Johann Wolfgang von Goethe 3614
deutscher Dichter und Dramatiker 1749 – 1832
„Läßt mich das Alter im Stich?
Bin ich wieder ein Kind?
Ich weiß nicht, ob ich
oder die andern verrückt sind.“

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Rokkos Choidas 1
griechischer Journalist und Politiker 1830 – 1890
„Die heutigen Schmiergeldfresser und Gevatternschaften der miteinander verknüpften Abgeordneten... sind nichts anderes als die leeren Getreideschalen des Volkes. Von solchen Kleiefressern wird das unglückliche Volk bis zu dieser Stunde regiert, deswegen werden wir zu Boden gedrückt, zerzaust wie die Haare einer Verrückten, Narben sind diese Staatsformen[, ]... nichts anderes als eine grosse Flasche mit Blutsaugern, welche man über den Leib des Volkes geschüttet hat, um ihm das Blut auszusaugen.“

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Isaac Newton 23
englischer Naturforscher und Verwaltungsbeamter 1643 – 1727
„Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann.“

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Erasmus von Rotterdam 86
niederländischer Humanist 1469 – 1536
„Sei dessen eingedenk, daß zwischen einem Verrückten und einem, der vor Zorn rast, kein größerer Unterschied ist, als zwischen einer vorübergehenden und einer dauernden Tollheit.“

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Charles Baudelaire 136
französischer Schriftsteller 1821 – 1867
„Bewahre dir deine Träume.
Die Vernünftigen träumen nicht so schön wie die Verrückten.“


Ion Creanga 5
1837 – 1889
„Wehe dem, der verrückt wird! Aber dreimal wehe über den, von dem der Wahnsinn ausgeht!“

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Karl Kraus 879
österreichischer Schriftsteller 1874 – 1936
„Manche haben den Größenwahn verrückt zu sein und sind nur untergeschnappt.“

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Ludwig Fulda 23
deutscher Autor 1862 – 1939
„Über manche Gedankenlücke
bilden Zitate die Eselsbrücke.“

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Aristoteles 295
klassischer griechischer Philosoph -383 – -321 v.Chr
„Niemand würde einen Menschen glücklich nennen, der keinen Funken von Tapferkeit, von Selbstzucht, von Gerechtigkeit und vernünftiger Besonnenheit besäße, sondern sich vor den vorbeifliegenden Mücken fürchten, sich im Essen und Trinken keine Lust, keinen Exzess versagen, seine liebsten Freunde um ein paar Pfennige verraten würde und hinsichtlich des Verstandes so töricht und Täuschungen so zugänglich wäre wie ein kleines Kind oder ein Verrückter.“


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Georg Christoph Lichtenberg 897
deutscher Naturforscher und Schriftsteller 1742 – 1799
„An einem Ort, der Schwätzlar heißt, stritten sie wie die Pole sollten verrückt werden.“

„Wie nobel ist selbst die verrückteste politische Leidenschaft gegen die Gelbsucht der Geldsucht! Gestern ein paar solche Gesichter in der Gesellschaft. Zum Erbrechen. Ein grausig Mördergesicht ist flott dagegen.“

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Oscar Wilde 1102
irischer Schriftsteller 1854 – 1900
„Mode ist jene kurze Zeitspanne, in der das völlig verrückte als normal gilt.“

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Hischam Djait 2
arabischer Denker 1935
„Der Fundamentalismus ist für mich eine unvermeidliche Katastrophe, ein Übel, das durch nichts und niemanden aufgehalten werden kann … Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, wir leben im Zeitalter der hirnlosen, verrückten Bärtigen, und es bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere Niederlage einzugestehen.“ Die Zeit, Nr. 44, »Stationen der arabischislamischen Geschichte«, zeit. de, 26. Oktober 1990