Zitate von Immanuel Kant

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Immanuel Kant

Geburtstag: 22. April 1724
Todesdatum: 12. Februar 1804

Immanuel Kant war ein deutscher Philosoph der Aufklärung. Kant zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie. Sein Werk Kritik der reinen Vernunft kennzeichnet einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie.

Kant schuf eine neue, umfassende Perspektive in der Philosophie, welche die Diskussion bis ins 21. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst. Dazu gehört nicht nur sein Einfluss auf die Erkenntnistheorie und Metaphysik mit der Kritik der reinen Vernunft, sondern auch auf die Ethik mit der Kritik der praktischen Vernunft und die Ästhetik mit der Kritik der Urteilskraft. Zudem verfasste Kant bedeutende Schriften zur Religions-, Rechts- und Geschichtsphilosophie sowie Beiträge zur Astronomie und den Geowissenschaften.

Werk

Zitate Immanuel Kant

„Der Mensch ist ein Tier, was eine Erziehung nötig hat“

—  Immanuel Kant

Reflexionen zur Anthropologie
Reflexionen zur Anthropologie (1798)

„Tiefe Einsamkeit ist erhaben, aber auf eine schreckliche Art.“

—  Immanuel Kant

Über das Gefühl des Schönen und Erhabenen, erster Abschnitt, A 7
Über das Gefühl des Schönen und Erhabenen (1764)

„Die wahre Weisheit ist die Begleiterin der Einfalt.“

—  Immanuel Kant

Träume eines Geistersehers
Träume eines Geistersehers (1766)

„Sapere Aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

—  Immanuel Kant, buch Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?

Eingangsmotto der Schrift "Was ist Aufklärung" (1784)
Sonstige
Variante: Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

„Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.“

—  Immanuel Kant

Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu Lügen, A 313
Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu Lügen (1797)

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„Ich musste das Wissen aufheben, um zum Glauben Platz zu bekommen.“

—  Immanuel Kant, buch Critique of Pure Reason

Kritik der reinen Vernunft, AA III, 18
Kritik der reinen Vernunft (1781/1787)
Quelle: Critique of Pure Reason

„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“

—  Immanuel Kant, buch Kritik der praktischen Vernunft

eine Form seines Kategorischen Imperatives, Kritik der praktischen Vernunft, 1. Teil, 1. Buch, § 7. Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft. In den Anmerkungen führt er aus: "Das moralische Gesetz ist daher bei jenen ein Imperativ, der kategorisch gebietet, weil das Gesetz unbedingt ist;" ( zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009189947).
Kritik der praktischen Vernunft (1788)
Variante: Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.

„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir, und das moralische Gesetz in mir.“

—  Immanuel Kant, buch Kritik der praktischen Vernunft

Kritik der praktischen Vernunft, Beschluß ( zeno.org http://www.zeno.org/nid/20009190155).
Kant, Immanuel (1788): Kritik der praktischen Vernunft. Herausgeber: Holzinger, Michael. Berlin 2013, S. 300. http://www.zeno.org/Philosophie/M/Kant,+Immanuel/Kritik+der+praktischen+Vernunft/Beschlu%C3%9F
Kritik der praktischen Vernunft (1788)
Variante: Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der gestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.

„Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen.“

—  Immanuel Kant, buch Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?

Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?
Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung? (1784)
Variante: Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen.

„Der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.“

—  Immanuel Kant

Variante: Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.

„Wir dürfen uns nicht einander lästig werden; die Welt ist groß genug für uns alle.“

—  Immanuel Kant

Über Pädagogik, Von der physischen Erziehung, A 71
Über Pädagogik (1803)

„Das Weib wird durch die Ehe frei; der Mann verliert dagegen seine Freiheit.“

—  Immanuel Kant

Anthropologie in pragmatischer Hinsicht, zweites Buch, A 295/B 293
Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798)

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