„Solange man begehrt, lebt man in der Unterwerfung, ist man der Welt ausgeliefert; sobald man zu begehren aufhört, genießt man die Vorrechte eines Gegenstandes und eines Gottes … man hängt von niemandem mehr ab.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 12. Dezember 2021. Geschichte
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Émile Michel Cioran57
rumänischer Philosoph 1911 - 1995

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„Ich begehre die Liebe, wie man Schlaf begehrt.“

—  Georges Braque französischer Maler 1882 - 1963

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„Niemand kann begehren glücklich zu sein, gut zu handeln und gut zu leben, ohne dass er zugleich begehrt, zu sein, zu handeln und zu leben, das heißt wirklich zu existieren.“

—  Baruch Spinoza niederländischer Philosoph des Rationalismus 1632 - 1677

Ethik, Buch IV, 21. Lehrsatz
Original lat.: "Nemo potest cupere beatum esse, bene agere et bene vivere, qui simul non cupiat esse, agere et viverem hoc est actu existere."
Ethik, Buch IV, Über die menschliche Knechtschaft oder die Macht der Affekte

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„Er lebte in mehreren Welten, und mehrere Welten leben in ihm.“

—  Hans-Christian Oeser deutscher Übersetzer und Herausgeber 1950

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„Ob es eine Gegenbewegung gibt, hängt von unserer Fähigkeit ab, zu zeigen, dass dies der ganzen Gesellschaft dient und dass wir niemanden abhängen.“

—  Frans Timmermans niederländischer Politiker 1961

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-europa-klimagesetz-ziele-klimawandel-1.4831969

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„Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.“

—  Jean Paul Sartre französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist 1905 - 1980

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„Niemand kann frei sein, solange es nicht alle sind.“

—  Erich Mühsam anarchistischer deutscher Schriftsteller und Publizist und Antimilitarist 1878 - 1934

Befreiung der Gesellschaft vom Staat. Was ist kommunistischer Anarchismus? 1932. Aus: Prosaschriften II. Hg. Günther Emig. Berlin: Verlag europäische ideen, 1978. S. 256. ISBN 3-921572-40-1

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„Nicht wer zu wenig hat, sondern wer mehr begehrt, ist arm.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium
Original: (lat) Non qui parum habet, sed qui plus cupit, pauper est.
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, II, 6

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„Sobald Gott tot ist, machen alle auf Erfolg.“

—  Rolf Dobelli Schweizer Schriftsteller und Unternehmer 1966

Turbulenzen, Diogenes Verlag, Zürich 2007, ISBN 3257065949, S. 3
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„Vorrecht der Grösse. - Es ist das Vorrecht der Grösse, mit geringen Gaben hoch zu beglücken.“

—  Friedrich Nietzsche, buch Menschliches, Allzumenschliches

Human, All Too Human (1878), Helen Zimmern translation

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„Es lebt ein Gott zu strafen und zu rächen.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 186
Wilhelm Tell (1804)

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