Zitate über Schmerzen

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Friedrich Von Bodenstedt Foto
Friedrich Von Bodenstedt 161
deutscher Schriftsteller 1819 – 1892
„Am tiefsten schmerzen Wunden, uns geschlagen // Von Feinden, die der Freundschaft Larve tragen.“ Aus Morgenland und Abendland: Neue Gedichte und Sprüche. Veröffentlicht von F. A. Brockhaus, 1882.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben Foto
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 35
deutscher Dichter und Germanist, Verfasser des „Lieds der... 1798 – 1874
„Frohe Lieder will ich singen
und vergessen allen Schmerz,
und ich will mich fröhlich schwingen
mit der Lerche himmelwärts.“


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Walther Rathenau 112
deutscher Industrieller und Politiker 1867 – 1922
„Es gibt viele, die an ihre Kindheit mit Wehmut zurückdenken und sagen, damals seien sie glücklich gewesen, jetzt seien sie es nicht mehr. Trotzdem wollen sie nicht zur Kindheit zurück, denn die Art kindlichen Glücks wägt die Art erwachsener Schmerzen nicht auf.“

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Carl Hagemann 125
deutscher Chemiker, Industriemanager, Kunstsammler und Mäzen 1867 – 1940
„Wie über den Schmerz läßt sich auch über die Eifersucht nicht streiten. Wenn jemand durch ein geeignetes Mittel so etwas wie eine Eifersuchts-Narkose ermöglichen würde, könnte die Zuteilung des Nobel-Preises an den Erfinder zum ersten Male einen Sinn haben. Wir müßten dadurch dem allgemeinen Frieden ein gut Stück näher kommen.“

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Johann Wolfgang von Goethe 3614
deutscher Dichter und Dramatiker 1749 – 1832
„>Magnetes Geheimnis, erkläre mir das!<
Kein größer Geheimnis als Liebe und Haß.“

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Denis Diderot 201
Französischer Schriftsteller und Philosoph des 18. Jahrhu... 1713 – 1784
„Von allen Arten Mut gibt's eine, die die Frauen
vor den Männern voraus haben, den gegen Schmerz.“

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Claude Adrien Helvétius 117
französischer Philosoph 1715 – 1771
„Reue ist die Erwartung der Schmerzen,
denen wir durch unser Vergehen ausgesetzt sind.“

Otto von Leixner 374
österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritike... 1847 – 1907
„Jedes Glück, das wir genießen, indem wir andern Schmerz bereiten, träufelt einen Tropfen Gift in unsere Seele.“


„Das goldne Glück, das süße Wohlgefallen, sie eilen – treu ist nur der Schmerz – von hinnen.“

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Arthur Schopenhauer 805
deutscher Philosoph 1788 – 1860
„Es gibt eigentlich gar keinen Genuß anders, als im Gebrauch und Gefühl der eigenen Kräfte, und der größte Schmerz ist wahrgenommener Mangel an Kräften, wo man ihrer bedarf.“

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Rudolf Presber 41
deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor 1868 – 1935
„Das lernt sich kurz erst vor dem Scheiden
Von dieses Lebens Lust und Pein:
Man kann auch ohne Schmerzen leiden
Und ohne Glück zufrieden sein.“

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Ernst Benjamin Salomo Raupach 55
deutscher Dichter von Dramen und Lustspielen 1784 – 1852
„Eine Bitt' ist immer, gewährt, ein Zwang für den Gewährenden und,
abgelehnt, ein Schmerz für beide Teile.“


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Immanuel Kant 689
deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 – 1804
„Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück an Elend;
bei der Zufriedenheit an Schmerz; aber umgekehrt jederzeit.“

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Sophie Friederike Mereau 9
Schriftstellerin der deutschen Romantik 1770 – 1806
„Nur der Frohe fühlt den Schmerz,
nur der Gesunde die Krankheit,
nur der Mutige kann verzagen.“

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Johann Gottfried Herder 384
deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der... 1744 – 1803
„Das Bleibende.
Gleich dem Wind verfliegt das Leben mit seinen Gestalten,
Schmerz und Freude verrauscht, Bittres und Süßes entflieht;
Aber das Unrecht bleibt, das der Unterdrücker verübte,
Unsere Qualen entfliehn, seine begleiten ihn fort.“

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Arthur Schopenhauer 805
deutscher Philosoph 1788 – 1860
„Den Fundamentalunterschied aller Religionen kann ich nicht, wie durchgängig geschieht, darin setzen, ob sie monotheistisch, polytheistisch, pantheistisch, oder atheistisch sind; sondern nur darin, ob sie optimistisch oder pessimistisch sind, d. h. ob sie das Dasein dieser Welt als durch sich selbst gerechtfertigt darstellen, mithin es loben und preisen, oder aber es betrachten als etwas, das nur als Folge unserer Schuld begriffen werden kann und daher eigentlich nicht sein sollte, indem sie erkennen, dass Schmerz und Tod nicht liegen können in der ewigen, ursprünglichen, unabänderlichen Ordnung der Dinge, in dem, was in jedem Betracht sein sollte.“

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