Zitate über Strafe

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Johann Gottfried Herder 384
deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der... 1744 – 1803
„Wir stehen jetzt auf St. Petri-Pauls-Kirchhofe gegeneinander, und ich hoffe, wir werden vielleicht auf dem Uranus uns ebenso einander gegenüberstehen; aber verhüte Gott, daß ich die Geschichte, z. B. meines hiesigen Aufenthaltes in diesen unten an der Ilm gelegenen Straßen mit allen möglichen Details mit in jene Welt hinübernehmen sollte! Ich meinerseits würde ein solches Geschenk als die größte Qual und Strafe betrachten.“

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Johann Wolfgang von Goethe 3614
deutscher Dichter und Dramatiker 1749 – 1832
„>Magnetes Geheimnis, erkläre mir das!<
Kein größer Geheimnis als Liebe und Haß.“


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William Shakespeare 999
englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 – 1616
„Nein, Kinder, schmeichelt nicht dem argen Schicksal, gönnt ihm nicht euren Kummer; heißt willkommen, was uns als Strafe naht, so strafet ihr's, indem ihr's leicht ertragt.“

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Martin Luther 489
Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 – 1546
„Man muß strafen, daß der Apfel bei der Ruten sei.“

„Wer sorglos lebt in den Tag hinein,
Den werden bald Sorgen strafen;
Man muß bei Tage wachsam sein,
Sonst kann man bei Nacht nicht schlafen.“

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Franz von Assisi 59
Ordensgründer und Heiliger der römisch-katholischen Kirche 1182 – 1226
„Das Gesetz fordert, die Strafe nimmt, die Gnade gibt.“

Felix Friedrich Bruck 2
1843 – 1911
„Gebrochen an Leib und Seele, verläßt der unglückliche Sträfling das Zuchthaus; geächtet von der Gesellschaft, auf die er angewiesen ist, irrt er scheu umher, bis ihn der Hunger zwingt, von Neuem ein Verbrechen zu begehen. Dann findet er wieder die Unterkunft, an die er gewöhnt ist … Der erkennende Richter aber, – bei dem die Berufsgewohnheit eine mehr oder minder schablonenhafte Bemessung der Strafe herausgebildet hat – hat keine Ahnung von der Wirkung seines Spruchs. Er hat die Sache abgeurteilt. Das Aktenstück ruht sauber in dem Repositorium des strafvollstreckenden Staatsanwalts. Das Menschenkind, um welches es sich gelegentlich handelte, ist verdorben, zu Grunde gegangen.“

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Friedrich Hebbel 790
deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 – 1863
„Die Strafe des Individualisierungsaktes ist, dass sich jetzt alles hasst und verfolgt, was sich lieben sollte.“


„Selbst die rohe Menge wird besser zum Gehorsam zurückgeführt durch eine Mischung von Milde und Festigkeit als durch neue Aufreizung und verdoppelte Strafen.“

Andreas Tscherning 6
deutscher Lyriker und Literaturtheoretiker 1611 – 1659
„Des Neides Laster ist nicht deiner Strafe wert;
Neid bricht sich selbst den Hals, fällt in sein eigen Schwert.“

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Christian Dietrich Grabbe 56
1801 – 1836
„Nicht dem Menschen, der Gottheit nur geziemt die Rach' und Strafe.“

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Luc de Clapiers de Vauvenargues 811
französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller 1715 – 1747
„Ich verachte die Strenge und halte sie nicht für unbedingt nötig. Waren die Römer streng? Verbannten sie nicht Cicero, weil er die Hinrichtung des Lentulus veranlaßt hatte, der doch des Verrats schuldig erkannt worden war? Und begnadigte der Senat nicht die Mitschuldigen des Catilina?
So herrschte die mächtigste Nation der Welt. Und wir, ein kleines, grausames Völkchen, glauben immer verurteilen und strafen zu müssen.“


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Otto Ludwig 52
deutscher Schriftsteller 1813 – 1865
„Wo das feige Gewissen den Menschen im Stiche gelassen,
kehrt es wieder, um zu strafen, was es nicht verhinderte.“

Augustinus Aurelius 306
354 – 430
„Die Zurechtweisung und die Auflage einer bessernden Strafe ist ein Werk der Barmherzigkeit. Man kann manchen Menschen auch gegen ihren Willen Gutes tun, wenn man es darauf absieht, nicht ihren Willen zu tun, sondern ihren Vorteil zu suchen. Sie selbst sind sich nämlich oft Feind, und die sie für Feinde halten, sind eher ihre Freunde.“

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Sully Prudhomme 153
französischer Dichter 1839 – 1907
„Die Strafe für den, der nicht liebt, ist, daß er auch das Geliebtwerden nicht genießen kann.“

Hans Jonas 6
deutsch-amerikanischer Philosoph 1903 – 1993
„Eben diese Ungewißheit (..) muß selber in die ethische Theorie einbezogen und ihr zum Anlaß eines neuen Grundsatzes genommen werden (..). Es ist die Vorschrift, primitiv gesagt, daß der Unheilsprophezeiung mehr Gehör zu geben ist als der Heilsprophezeiung." S. 70“