„Es lebt ein Gott zu strafen und zu rächen.“
Friedrich Schiller Wilhelm Tell
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 186
Wilhelm Tell (1804)
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema strafe, gott, gerechter, menschen.
„Es lebt ein Gott zu strafen und zu rächen.“
Friedrich Schiller Wilhelm Tell
Wilhelm Tell, IV, 3 / Tell, S. 186
Wilhelm Tell (1804)
„Freude am Strafen hat nur der Teufel.“
Jean Paul Sartre (1905–1980) französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist
„Je weniger Strafen, desto weniger Verbrechen.“
Oscar Wilde buch Der Sozialismus und die Seele des Menschen
Der Sozialismus und die Seele des Menschen
Original engl.: "The less punishment, the less crime."
Die Seele des Menschen im Sozialismus - The Soul of Man Under Socialism
„Belohnt und bestraft werden wir für alles schon auf Erden.“
Paula Modersohn-Becker (1876–1907) deutsche Malerin des Expressionismus
Briefe (an die Schwester, 18. November 1906)
„Manche Dinge sind ihre eigene Strafe.“
Arundhati Roy buch Der Gott der kleinen Dinge
Der Gott der kleinen Dinge, S. 136. Übersetzer: Anette Grube. btb Goldmann Verlag März 2000, ISBN 3-442-44838-7 <br class="br">Original engl.: "Some things come with their own punishment." - The God of Small Things. p. 115 books.google http://books.google.de/books?id=0mhCpXdzLt4C&pg=PA115
„Oder: In den Hafenstraßen // sitzen Leut, die strafen Hasen.“
Georg Kreisler (1922–2011) US-amerikanischer Kabarettist, Komponist, Regisseur und Schriftsteller österreichischer Herkunft
Lied über gar nichts. In: Ich hab ka Lust. Seltsame, makabre und grimmige Gesänge. Henschel-Verlag 1980 S. 45 books.google http://books.google.de/books?id=kA1cAAAAMAAJ&q=hafenstra%C3%9Fen
„Welche Strafe ist größer als die Wunde des Gewissens?“
Ambrosius von Mailand (339–397) römischer Politiker, Bischof und Kirchenlehrer
De officiis ministrorum (Über die Pflichten der Priester)
„Spät kommt die Strafe auf leisen Sohlen.“
Tibull (-50–-19 v.Chr) römischer Elegiker
Elegien I, IX, 4
Original lat.: "Sera tamen tacitis Poena venit pedibus."
Heinrich Kramer (1430–1505) deutscher Inquisitor, Autor des "Hexenhammers" und Wegbereiter der Hexenverfolgung
Hexenhammer, 1. Teil, 6. Frage - Nachzitat der unechten Matthäushomilien des Pseudo-Chrysostomus, Homilie 32 [JWRS]
Johann Gottfried Seume (1763–1810) deutscher Schriftsteller und Dichter
Kurzes Sitten- und Pflichtenbuch, 1798
Roland Freisler (1893–1945) deutscher Jurist und Politiker (NSDAP), Präsident des Volksgerichtshofes, MdR, MdL
Urteil des Volksgerichtshofes unter dem Vorsitz von Roland Freisler gegen Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst, Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose, 22. Februar 1943, bpb.de http://www.bpb.de/themen/PIOQQ3,0,0,Das_Todesurteil_und_die_Begr%FCndung.html
Jean Jacques Rousseau (1712–1778) französischsprachiger Schriftsteller
Julie oder Die neue Héloïse / Saint-Preux
Briefe
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
Der Kritiker als Künstler, Szene 2 / Gilbert
Original engl.: "Yes: I am a dreamer. For a dreamer is one who can only find his way by moonlight, and his punishment is that he sees the dawn before the rest of the world."
Der Kritiker als Künstler - The Critic As Artist
„Wenn die Götter uns strafen wollen, erhören sie unsere Gebete.“
Ein idealer Gatte, 2. Akt / Sir Robert Chiltern
Original engl.: "When the gods wish to punish us they answer our prayers."
Ein idealer Gatte - An Ideal Husband
„Geliebt zu werden kann eine Strafe sein. Nicht wissen, ob man geliebt wird, ist Folter.“
Robert Lembke (1913–1989) deutscher Journalist und Fernsehmoderator
Duden Zitate und Aussprüche, Duden Verlag 1996, ISBN 9783411041213, Seite 670.
„Die Strafe muß sein wie eine vom Arzt gereichte bittere Medizin.“
Johann Amos Comenius (1592–1670) Philosoph, Theologe und Pädagoge
George Bernard Shaw (1856–1950) irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist
„Der Tugend folgt die Belohnung, dem Laster die Strafe.“
Heinrich Von Kleist (1777–1811) Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist
Aufsatz, den sichern Weg des Glücks zu finden, und ungestört, auch unter den größten Drangsalen des Lebens, ihn zu genießen! An Rühle. Entstanden um 1799. zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005169496 <br class="br">Sonstige
„Damit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr dafür danken, dürfen sie die Strafen der Gottlosen vollkommen schauen.“
Et ideo, ut beatitudo sanctorum eis magis complaceat, et de ea uberiores gratias Deo agant, dantur eis ut poenam impiorum perfecte intueantur.
Thomas von Aquin (1225–1274) dominikanischer Philosoph und Theologe
(Original lat.: "et ideo, ut beatitudo sanctorum eis magis complaceat, et de ea uberiores gratias Deo agant, dantur eis ut poenam impiorum perfecte intueantur.") Super Sent., lib. 4 d. 50 q. 2 a. 4 qc. 1 co.
„Wir mögen die Strafe nicht, die gerecht ist, wohl aber die Handlung, die ungerecht ist.“
Petrus Abaelardus (1079–1142) Philosoph des Mittelalters und Vertreter der Frühscholastik
Ethica
Ethica
„Die Schuldigen werden ihre Strafe bekommen.“
Kai Meyer (1969) Deutscher Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor
Die Seiten der Welt
„Belohnungen und Strafen sind die niedrigste Form der Bildung.“
Zhuangzi (-369–-286 v.Chr) chinesischer Philosoph und Dichter
„Auf törichte Wünsche wartet zuweilen eine grausame Strafe: ihre Erfüllung.“
Isolde Kurz (1853–1944) deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
Allgemeines vom Menschendasein. In: Im Zeichen des Steinbocks, bei Georg Müller, München und Leipzig 1905, S. 7,
„Daher ist es nicht angemessen, dass Gott die Sünde ohne Strafe übersieht.“
Anselm von Canterbury (1033–1109) Theologe und Philosoph des Mittelalters
Martin Luther (1483–1546) Reformator, Theologe, Bibelübersetzer
Thesen über den Ablass
"11. Dieses Vnkraut / das man die Busse oder Gnugthuung / so durch die Canones oder Satzungen auffgelegt ist / in des Fegfewers Busse oder pein solte verwandeln / ist geseet worden / da die Bischoue geschlaffen haben." - Vom Ablas. Übersetzung Justus Jonas d.Ä. 1557. http://de.wikisource.org/wiki/95_Thesen
"11. Zizania illa de mutanda pena Canonica in penam purgatorii videntur certe dormientibus episcopis seminata." - Resolutiones disputationum de indulgentiarum virtute
Thesen über den Ablass
„Ihr wart in Straf’ gefallen, mußtet euch, // Wie schwer sie war, der Buße schweigend fügen.“
Friedrich Schiller Wilhelm Tell
Wilhelm Tell, I, 4 / Walther Fürst, S. 37
Wilhelm Tell (1804)
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
2. Akt, 4. Szene / Valentin
Original engl. "Love's a mighty Lord, // And hath so humbled me, as I confesse // There is no woe to his correction, // Nor to his Seruice, no such ioy on earth."
Die beiden Veroneser - The Two Gentlemen of Verona
Otto Weininger buch Geschlecht und Charakter
"Geschlecht und Charakter", MSB Matthes&Seitz, Berlin 1997, ISBN 9783882213126, S.195, Zweiter Teil, VI. Kapitel. Gedächtnis, Logik, Ethik gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/geschlecht-und-charakter-7794/15 <br class="br">Geschecht und Charakter. Eine prinzipielle Untersuchung. Wien und Leipzig 1903. 19. unveränderte Auflage 1920, gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/buch/geschlecht-und-charakter-7794/1
Franz Werfel (1890–1945) österreichischer Schriftsteller
Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig. In: Drei Erzählungen. 3. Auflage. Leipzig: Reclam, 1969. S. 8
Friedrich Hebbel (1813–1863) deutscher Dramatiker und Lyriker
Agnes Bernauer III, 6 / Ernst zeno.org http://www.zeno.org/nid/20005015634 <br class="br">Dramen
Jacques de Molay (1243–1314) Großmeister des Templerordens
Letzte Worte, 18. März 1314, gemäß Maurice Druon, dieser berühmte Fluch ist ein nicht zutreffendes Gerücht; es gibt diese Geschichte in mehreren Versionen, die mit der Zeit immer mehr ausgeschmückt werden; Molay taucht erst im 16. Jahrhundert darin auf
Original franz.: "Pape Clément! Chevalier Guillaume de Nogaret! Roi Philippe! Avant un an, je vous cite à paraître au tribunal de Dieu pour y recevoir votre juste châtiment! Maudits! Maudits! Vous serez tous maudits jusqu'à la treizième génération de vos races!"
Fälschlich zugeschrieben
Friedrich Kellner (1885–1970) deutscher Sozialdemokrat, Justizinspektor und Tagebuchautor
Tagebucheintrag, 28. Oktober 1941
Cesare Beccaria (1738–1794) italienischer Rechtsphilosoph
aus Dei delitti e delle pene, Übersetzung:Nino Barbieri <br class="br">(Original ital.: "Ogni pena che non derivi dall'assoluta necessità, dice il grande Montesquieu, è tirannica; proposizione che si può rendere più generale così: ogni atto di autorità di uomo a uomo che non derivi dall'assoluta necessità è tirannico." <br class="br">mit Quellenangabe <br class="br">Quelle: Wikisource it – Dei delitti e delle pene, Capitolo_II http://it.wikisource.org/wiki/Dei_delitti_e_delle_pene/Capitolo_II
Theodor Heuss (1884–1963) ehemaliger Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Erinnerungen 1905-1933, Fischer, Frankfurt am Main, 1965, S. 37
Hans Jonas buch Das Prinzip Verantwortung
S. 70
Das Prinzip Verantwortung
Günther Beckstein (1943) deutscher Politiker, MdL, MdB
Quelle: zitiert in Netzzeitung.de http://www.netzeitung.de/deutschland/454593.html, 21. November 2006
Maria Montessori (1870–1952) italienische Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin
Kinder sind anders (Il Segreto dell'Infanzia). Ernst Klett Verlag Stuttgart 1952, S. 8 ( Neuauflage 2010 books.google http://books.google.de/books?id=ZrCwO0pp-voC&pg=PA16).
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 329
Lü Bu We (-291) chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 355
Platón (-427–-347 v.Chr) antiker griechischer Philosoph
Politeia I 347c, Übersetzung Friedrich Schleiermacher 1828 S. 107 books.google http://books.google.de/books?id=ap0-AAAAcAAJ&pg=PA107 <br class="br">"τῆς δὲ ζημίας μεγίστη τὸ ὑπὸ πονηροτέρου ἄρχεσθαι, ἐὰν μὴ αὐτὸς ἐθέλῃ ἄρχειν: ἣν δείσαντές μοι φαίνονται ἄρχειν, ὅταν ἄρχωσιν, οἱ ἐπιεικεῖς," - Platonis Opera, ed. John Burnet (1903) perseus.tufts.edu http://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0167%3Abook%3D1%3Asection%3D347c <br class="br">Meist zitiert als: "Diejenigen, die zu klug sind, sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst." - Siehe Peer Steinbrück#2003.
Jimmy Carter (1924) 39. Präsident der USA von 1977 bis 1981
Original engl.: "Penalties against drug use should not be more damaging to an individual than the use of the drug itself. Nowhere is this more clear than in the laws against the possession of marijuana in private for personal use." - Nachricht an den Kongress vom 2.August 1977 http://www.presidency.ucsb.edu/ws/?pid=7908 & Leitartikel in der NYT vom 16. Juni 2011 http://www.nytimes.com/2011/06/17/opinion/17carter.html?_r=1 <br class="br">Zitate
Michel De Montaigne buch Essays
2. Buch 15. Schwierigkeiten steigern unser Verlangen. In: Essais. Erste moderne Gesamtübersetzung von Hans Stilett Die Andere Bibliothek, Berlin 2016, 9. Auflage, S. 305
Zitat aus:
Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos.
Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 18
Hans Paasche buch Die Forschungsreise des Afrikaners Lukanga Mukara ins innerste Deutschland
Die Forschungsreise des Afrikaners Lukanga Mukara ins innerste Deutschland (1912/13)
Hans Paasche (1881–1920) deutscher Schriftsteller, Menschenrechtler und Pazifist
Quelle: Meine Mitschuld am Weltkriege (1919)
„Ein Schicksal, das man nicht erklären kann,
das sieht man als die Strafe Gottes an.“
Stefan M. Gergely (1950) österreichischer Journalist und Sachbuchautor
Quelle: Zitat aus: Stefan M. Gergely: Sprach:Bilder. Gedanken, Gedichte, Fotos. Verlag Bibliothek der Provinz: Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-936-5, S. 335