Zitate von Gaius Julius Caesar

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Gaius Julius Caesar

Geburtstag: 100 v.Chr
Todesdatum: 15. März 44 v.Chr
Andere Namen: Gaius Iulius Caesar

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Gaius Iulius Caesar war ein Politiker der späten römischen Republik und der Vater des gleichnamigen Diktators. Er bekleidete die Ämter des cursus honorum bis zur Prätur. Seine Tochter Iulia war die Großmutter des ersten römischen Kaisers Augustus.

Gaius Iulius Caesar wurde um 135 v. Chr. als Sohn eines gleichnamigen römischen Patriziers geboren. Vermutlich war der Konsul des Jahres 91 v. Chr., Sextus Iulius Caesar, sein Bruder. Der einflussreiche Lucius Iulius Caesar, der 90 v. Chr. Konsul war, und der Politiker, Redner und Tragödiendichter Gaius Iulius Caesar Strabo Vopiscus waren entfernte Verwandte . Die Familie der Iulii Caesares, die ihre Herkunft auf Iulus, den Sohn des Aeneas, und damit auf die Göttin Venus zurückführte, war während der unruhigen Zeiten nach den Reformversuchen der Gracchen und dem Aufstieg des Gaius Marius zu politischer Bedeutung gelangt. Die Karriere Gaius Iulius Caesars, der mit Aurelia, der Tochter des Lucius Aurelius Cotta, verheiratet war, war in diesem Zusammenhang keineswegs außergewöhnlich.

Um 100 v. Chr. bekleidete er das Amt eines für Finanzangelegenheiten zuständigen Quästors, wohl 92 v. Chr. erreichte er schließlich die Prätur, ein Amt, das vor allem richterliche Aufgaben umfasste. Im darauffolgenden Jahr verwaltete er als Statthalter die reiche Provinz Asia im Westen Kleinasiens. Während der Zeit seiner Abwesenheit veränderte sich die Situation in Italien grundlegend. Der Bundesgenossenkrieg brach aus und bald darauf entluden sich die Spannungen zwischen Marius und Sulla, die beide das Kommando im Kampf gegen König Mithridates von Pontus für sich beanspruchten, in einem Bürgerkrieg.

Gaius Iulius Caesars jüngere Schwester Iulia war mit Marius verheiratet, seine Verwandten Lucius Iulius Caesar und Gaius Iulius Caesar Strabo Vopiscus unterstützten dagegen Sulla. Lucius und Caesar Strabo fielen 87 v. Chr. im Kampf gegen die Truppen seines Schwagers, Sulla gelang es aber später, die Anhänger des Marius aus Rom zu vertreiben. Gaius Iulius Caesar starb 85 v. Chr. in Pisae eines natürlichen Todes, bevor er das Konsulat erreichen konnte. Sein gleichnamiger Sohn, mit dessen Erziehung er den berühmten Redner Marcus Antonius Orator beauftragt hatte, sollte später zum ersten Mann in Rom aufsteigen. Seine Tochter Iulia wurde später die Großmutter des Augustus, den sein Sohn testamentarisch adoptierte.

Zitate Gaius Julius Caesar

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Citát „Morgen werde ich es lesen.“

„Morgen werde ich es lesen.“

—  Gaius Julius Caesar
Sueton, Vita divi Iulii 81,4 - (Warnung wegen des Mordplanes gegen ihn) Original lat.: "Cras legam."

Citát „Die Erfahrung ist die Lehrmeisterin in allem.“

„Das ist ja Gewalt! - Auch du, mein Sohn?!“

—  Gaius Julius Caesar
Zugeschrieben, Letzte Worte, 15. März 44 v.Chr. (Original lat./griech.: "Ista quidem vis est! - καὶ σὺ τέκνον"; Umschrift: kai sy teknon) Sueton (nach 70 - nach 122) schreibt in seiner Biographie Caesars (Kap. 82), als die Verschwörer Caesar umringt hätten und einer ihn auf beiden Schultern an der Toga gefasst habe, habe Caesar gerufen: "Das ist ja Gewalt!", während Casca ihm den ersten Dolchstoß versetzt habe. Danach habe Caesar in Erkenntnis seiner ausweglosen Lage sein Haupt verhüllt und kein Wort mehr vernehmen lassen, "obschon Einige berichten, er habe dem auf ihn einstürzenden Brutus auf Griechisch zugerufen: 'Auch du, mein Sohn?!' - Sueton: Divus Julius. Loeb Classical Library 1913 penelope.uchicago.edu http://penelope.uchicago.edu/Thayer/L/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Julius*.html#ref57, deutsch von Adolf Stahr, Stuttgart 1857, S. 60 f Plutarch (um 45 - um 125) berichtet in seiner Biographie des Brutus, nachdem Tullius Cäsar das Gewand von den Schultern gerissen gehabt habe, habe Casca als erster den Dolch gezogen und Cäsar damit von hinten an der Schulter verletzt. "Cäsar faßte den Dolch bey dem Griffe, und schrie in lateinischer Sprache: Verfluchter Casca, was machst du? Dieser aber rief seinem Bruder auf griechisch zu, er möchte ihm zu Hülfe kommen. Nun bekam Cäsar schon von vielen Verschwornen Stiche, sahe sich aber noch immer herum, und wollte sie wegstossen, bis er auch den Brutus mit gezücktem Dolche gegen sich sahe, worauf er den Casca, den er noch immer bey der Hand hielt, losließ, seinen Kopf in sein Kleid verhüllte, und den Stichen seiner Mörder sich überließ." - Biographien des Plutarchs. Deutsch von Gottlob Benedict von Schirach. Achter Theil. Wien und Prag bei Franz Haas 1796. S. 308 f. ; Βίοι Παράλληλοι - Βρούτος 17. Abschnitt el.wikisource.org http://el.wikisource.org/wiki/%CE%92%CE%AF%CE%BF%CE%B9_%CE%A0%CE%B1%CF%81%CE%AC%CE%BB%CE%BB%CE%B7%CE%BB%CE%BF%CE%B9/%CE%92%CF%81%CE%BF%CF%8D%CF%84%CE%BF%CF%82 In der in griechischer Sprache abgefassten Römischen Geschichte (gr.: ‘Ῥωμαϊκὴ ἱστορία, Band 44 Kap. 19) des Cassius Dio (um 163 - nach 229) heißt es schließlich, die Verschwörer hätten Caesar wie Bittsteller umringt, bis einer ihm die Toga vor der Schulter gezogen habe. Auf dieses Zeichen "fiel man von allen Seiten zugleich über ihn her, und verwundete ihn, so daß er vor der Menge seiner Mörder nicht zu einem Worte, noch weniger zur Vertheidigung kommen konnte, nur in seine Toge sich hüllte, und so nach vielen Wunden starb. Dies ist die eigentliche Wahrheit, obgleich andere noch erzählen, er habe zum Brutus, indem er ihm eine gefährliche Wunde stieß, gesagt: 'Auch du, mein Sohn?'" - Dio Cassius Römische Geschichte. Zweyter Band, aus dem Griechischen übersetzt von Johann Augustin Wagner. Frankfurt/Main 1784. S. 152 ; Cassius Dio Band 44 (griechisch/französisch) remacle.org http://remacle.org/bloodwolf/historiens/Dion/livre44.htm

„Ich kam, sah und siegte.“

—  Gaius Julius Caesar
Brief an seinen Freund Matius, um den schnellen Sieg über den pontischen König Pharnax zu melden; überliefert durch Seneca d.Ä. (Suasoriae, 2, 21), Plutarch (Leben des Caesar, 50, 3) und Appian (Bürgerkriege, 2, 91). Gemäß Sueton (Divus Iulius, 37) hat Caesar diese Worte im Triumphzug nach dem pontischen Feldzug vor sich her tragen lassen. Original lat.: "Veni, vidi, vici." bei Plutarch griech.: "ἦλθον, εἶδον, ἐνίκησα."; Umschrift: ēlthon, eidon, enikēsa.

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