Zitate von Gaius Julius Caesar

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Gaius Julius Caesar

Geburtstag: 100 v.Chr
Todesdatum: 44 v.Chr
Andere Namen:Gaius Iulius Caesar

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Gaius Iulius Caesar war ein Politiker der späten römischen Republik und der Vater des gleichnamigen Diktators. Er bekleidete die Ämter des cursus honorum bis zur Prätur. Seine Tochter Iulia war die Großmutter des ersten römischen Kaisers Augustus.

Gaius Iulius Caesar wurde um 135 v. Chr. als Sohn eines gleichnamigen römischen Patriziers geboren. Vermutlich war der Konsul des Jahres 91 v. Chr., Sextus Iulius Caesar, sein Bruder. Der einflussreiche Lucius Iulius Caesar, der 90 v. Chr. Konsul war, und der Politiker, Redner und Tragödiendichter Gaius Iulius Caesar Strabo Vopiscus waren entfernte Verwandte . Die Familie der Iulii Caesares, die ihre Herkunft auf Iulus, den Sohn des Aeneas, und damit auf die Göttin Venus zurückführte, war während der unruhigen Zeiten nach den Reformversuchen der Gracchen und dem Aufstieg des Gaius Marius zu politischer Bedeutung gelangt. Die Karriere Gaius Iulius Caesars, der mit Aurelia, der Tochter des Lucius Aurelius Cotta, verheiratet war, war in diesem Zusammenhang keineswegs außergewöhnlich.

Um 100 v. Chr. bekleidete er das Amt eines für Finanzangelegenheiten zuständigen Quästors, wohl 92 v. Chr. erreichte er schließlich die Prätur, ein Amt, das vor allem richterliche Aufgaben umfasste. Im darauffolgenden Jahr verwaltete er als Statthalter die reiche Provinz Asia im Westen Kleinasiens. Während der Zeit seiner Abwesenheit veränderte sich die Situation in Italien grundlegend. Der Bundesgenossenkrieg brach aus und bald darauf entluden sich die Spannungen zwischen Marius und Sulla, die beide das Kommando im Kampf gegen König Mithridates von Pontus für sich beanspruchten, in einem Bürgerkrieg.

Gaius Iulius Caesars jüngere Schwester Iulia war mit Marius verheiratet, seine Verwandten Lucius Iulius Caesar und Gaius Iulius Caesar Strabo Vopiscus unterstützten dagegen Sulla. Lucius und Caesar Strabo fielen 87 v. Chr. im Kampf gegen die Truppen seines Schwagers, Sulla gelang es aber später, die Anhänger des Marius aus Rom zu vertreiben. Gaius Iulius Caesar starb 85 v. Chr. in Pisae eines natürlichen Todes, bevor er das Konsulat erreichen konnte. Sein gleichnamiger Sohn, mit dessen Erziehung er den berühmten Redner Marcus Antonius Orator beauftragt hatte, sollte später zum ersten Mann in Rom aufsteigen. Seine Tochter Iulia wurde später die Großmutter des Augustus, den sein Sohn testamentarisch adoptierte.

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Zitate Gaius Julius Caesar

„Morgen werde ich es lesen.“

— Gaius Julius Caesar
Sueton, Vita divi Iulii 81,4 - (Warnung wegen des Mordplanes gegen ihn)

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„Ich kam, sah und siegte.“

— Gaius Julius Caesar
Brief an seinen Freund Matius, um den schnellen Sieg über den pontischen König Pharnax zu melden; überliefert durch Seneca d. Ä. (Suasoriae, 2, 21), Plutarch (Leben des Caesar, 50, 3) und Appian (Bürgerkriege, 2, 91). Gemäß Sueton (Divus Iulius, 37) hat Caesar diese Worte im Triumphzug nach dem pontischen Feldzug vor sich her tragen lassen.

„Ich bin dein böser Geist, Brutus. Bei Philippi wirst du mich wiedersehen.“

— Gaius Julius Caesar
gemäß Plutarch, Leben des Caesar, 69, 11; Caesar erscheint dem Brutus als Geist und prophezeit ihm seine Niederlage bei Philippi

„Die Würfel sind gefallen" oder "Der Würfel ist gefallen.“

— Gaius Julius Caesar
Gemäß Sueton, Divus Iulius, 33, bei Überschreitung des Rubikon, mit der Caesar den Bürgerkrieg entfesselte. Zu verstehen als: "Nun wird es sich entscheiden.

„I will not … that my wife be so much as suspected.“

— Julius Caesar
His declaration as to why he had divorced his wife Pompeia, when questioned in the trial against Publius Clodius Pulcher for sacrilege against Bona Dea festivities (from which men were excluded), in entering Caesar's home disguised as a lute-girl apparently with intentions of a seducing Caesar's wife; as reported in Plutarch's Lives of Coriolanus, Caesar, Brutus, and Antonius by Plutarch, as translated by Thomas North, p. 53 Variant translations: Caesar's wife must be above suspicion.

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„All Gaul is divided into three parts“

— Julius Caesar
[http://www.thelatinlibrary.com/caesar/gall1.shtml Book I, Ch. 1]; these are the first words of De Bello Gallico, the whole sentence is "All Gaul is divided into three parts, one of which the Belgae inhabit, the Aquitani another, those who in their own language are called Celts, in ours Gauls, the third." [http://data.perseus.org/citations/urn:cts:latinLit:phi0448.phi001.perseus-lat1:1.1.1]

„Gaul is subdued.“

— Julius Caesar
Written in a letter with which Caesar informed the Roman Senate of his victory over Vercingetorix in 52 BC

„I came, I saw, I conquered.“

— Julius Caesar
Written in a report to Rome 47 B.C., after conquering Pharnaces at Zela in Asia Minor in just five days; as quoted in [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Plutarch/Lives/Caesar*.html#50 Life of Caesar] by Plutarch; reported to have been inscribed on one of the decorated wagons in the Pontic triumph, in Lives of the Twelve Caesars, [http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Roman/Texts/Suetonius/12Caesars/Julius*.html#37 Julius], by Suetonius Variant translation: Came, Saw, Conquered Inscription on the triumphal wagon reported in The Twelve Caesars by Suetonius, as translated by Robert Graves (1957)

„I assure you I had rather be the first man here than the second man in Rome.“

— Julius Caesar
On passing through a village in the Alps, as attributed in Parallel Lives , by Plutarch, as translated by John Langhorne and William Langhorne (1836), p. 499<!-- ; also quoted in [http://books.google.com/books?id=hrJkAAAAMAAJ&pg=PA372 p. 372 Handy-Book of Literary Curiosities (1892) by William Shepard Walsh] Variant: First in a village rather than second in Rome.

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„Fortune, which has a great deal of power in other matters but especially in war, can bring about great changes in a situation through very slight forces.“

— Julius Caesar
The Civil War, Book III, 68; variant translation: "In war, events of importance are the result of trivial causes."

„I prefer nothing but that they act like themselves, and I like myself.“

— Julius Caesar
Reported by Marcus Tullius Cicero in a letter to Atticus. Variant translations: There is nothing I like better than that I should be true to myself and they to themselves.

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