Zitate über Macht seite 2
Alexander Issajewitsch Solschenizyn (1918–2008) russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Literaturnobelpreisträger
„Der Glaube macht den ersten Schritt, auch wenn Sie die ganze Treppe nicht sehen.“
Martin Luther King (1929–1968) US-amerikanischer Theologe und Bürgerrechtler
„Ich möchte nicht schlau sein, denn schlau sein macht depressiv.“
Andy Warhol (1928–1987) amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher und Verleger
Friedrich Nietzsche buch Also sprach Zarathustra
4. Teil; Vom höheren Menschen 3
(vergleiche auch 1. Teil, Zarathustras Vorrede (4): "Ich liebe die großen Verachtenden, weil sie die großen Verehrenden sind und Pfeile der Sehnsucht nach dem andern Ufer.")
Also sprach Zarathustra
„Macht wollen sie und zuerst das Brecheisen der Macht, viel Geld - diese Unvermögenden!“
Friedrich Nietzsche buch Also sprach Zarathustra
1. Teil; Vom neuen Götzen, oft umschrieben als: "Geld ist das Brecheisen der Macht."
Also sprach Zarathustra
„Jedes Blatt am Baum ist dem Blick des Weisen // eines Buches Blatt, Gottes Macht zu preisen.“
Saadí (1210–1291) persischer Dichter und Mystiker
Lyrische Dichtkunst, Diwan, Buchstabe:R Lyrik:4
Original Farsi: "برگ درختان سبز در نظر هوشیار // هر ورقش دفتریست معرفت کردگار"
Arthur Schopenhauer buch Die Welt als Wille und Vorstellung
Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum zweiten Buch, Kapitel 19
Die Welt als Wille und Vorstellung
„Denn an sich ist nichts weder gut noch schlimm; das Denken macht es erst dazu.“
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
2. Akt, 2. Szene / Hamlet
Original engl. "For there is nothing either good or bad, but thinking makes it so."
Hamlet - The Tragedy of Hamlet
„Der Zweifel ist's, der Gutes böse macht.“
Johann Wolfgang von Goethe Iphigenie auf Tauris
Iphigenie auf Tauris, 5. Aufzug, 3. Auftritt zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004850807 / Iphigenie <br class="br">Dramen, Iphigenie auf Tauris (1787)
Carl Von Linné buch Systema Naturae
Michael Crichton: Jurassic Park. Deutsch von Klaus Berr. Leseprobe bucher.de pdf http://bilder.buecher.de/zusatz/20/20943/20943270_lese_1.pdf <br class="br">Systema naturae (1735-1766)
„Die Sanftmut macht uns empfänglich für den göttlichen Geist.“
Erasmus von Rotterdam (1466–1536) niederländischer Humanist
Handbüchlein eines christlichen Streiters
Alice Miller (1923–2010) schweizerische Autorin und Kindheitsforscherin
Das verbannte Wissen, Kapitel I.3 Das böse Kind – ein Lieblingsmärchen der Wissenschaftler, Suhrkamp 1988
Abbruch der Schweigemauer. Die Wahrheit der Fakten. Hamburg, Hoffmann und Campe, 1990, Das verbannte Wissen. Frankfurt, Suhrkamp, 1988
Paulus von Tarsus (5–67) Apostel und Missionar des Urchristentums
Kolosser 2,8
Original altgriech.: "βλεπετε μη τις υμας εσται ο συλαγωγων δια της φιλοσοφιας και κενης απατης κατα την παραδοσιν των ανθρωπων κατα τα στοιχεια του κοσμου και ου κατα χριστον"
Übersetzung lat.: "videte ne quis vos decipiat per philosophiam et inanem fallaciam secundum traditionem hominum secundum elementa mundi et non secundum Christum."
Frank Goosen (1966) deutscher Kabarettist und Romanautor
Radio Heimat - Geschichten von zuhause, Eichborn Verlag, Frankfurt am Main, 2010, S.13 ISBN 978-3-8218-6072-5.
Friedrich Nietzsche (1844–1900) deutscher Philosoph und klassischer Philologe
Jenseits von Gut und Böse/Zur Geneologie der Moral
Stefan Zweig (1881–1942) österreichischer Schriftsteller
Castellio gegen Calvin oder Ein Gewissen gegen die Gewalt
Kemal Atatürk (1881–1938) türkischer Staatsgründer
Tagebuchaufzeichnung vom 6. Juni 1918, zitiert in Dietrich Gronau: Mustafa Kemal Atatürk oder die Geburt der Republik. Fischer, Frankfurt am Main 1994, S. 125 f.
Hermann Hesse (1877–1962) deutschsprachiger Schriftsteller
Ohne Quellenangabe in Selbsthilfebüchern zu finden.
Fälschlich zugeschrieben
„Das Verbotene hat einen Reiz, der es unbeschreiblich begehrenswert macht.“
Mark Twain (1835–1910) US-amerikanischer Schriftsteller
„Lob macht schlechte Menschen noch schlechter und gute unerträglich.“
Hermann Hesse (1877–1962) deutschsprachiger Schriftsteller
„Ich bin ein Poet, und ich bevorzuge meine Lügen so, wie meine Mutter sie eins machte.“
Aleister Crowley (1875–1947) britischer Okkultist, Schriftsteller und Bergsteiger
Karl Marx buch Lohnarbeit und Kapital
Lohnarbeit und Kapital, 1849, MEW 6, S. 416
Lohnarbeit und Kapital (1849)
„Der Asket macht aus der Tugend eine Not.“
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
I, Aph. 76
Menschliches, Allzumenschliches
Erich Fromm (1900–1980) deutscher Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe
Kapitel: Autorität ausüben - S. 56-57
Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft
Martin Kessel (1901–1990) deutscher Schriftsteller
Gegengabe <br class="br">Quelle: Gegengabe. Luchterhand 1960. Seite 34. Stelle im Buch bei Google Books http://books.google.at/books?ei=efs2U6yvAc-u7AacsYC4BQ&hl=de&id=Y6rOAAAAMAAJ&dq=gegengabe&focus=searchwithinvolume&q=Erfindungen
„Das Wissen macht uns weder besser, noch glücklicher.“
Heinrich Von Kleist (1777–1811) Deutscher Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist
Briefe (an Adolphine von Werdeck, 28./29. Juli 1801)
Briefe
Abraham Lincoln (1809–1865) US-amerikanischer Präsident
Zitiert in Al Gore: Angriff auf die Vernunft (The Assault on Reason). Aus dem Englischen von Enrico Heinemann und Friedrich Pflüger. Goldmann, München 2007, S. 117, ISBN 978-3-442-15543-9 <br class="br">Original englisch: "We may congratulate ourselves that this cruel war is nearing its end. …but I see in the near future a crisis approaching that unnerves me and causes me to tremble for the safety of my country. As a result of the war, corporations have been enthroned and an era of corruption in high places will follow, and the money power of the country will endeavor to prolong its reign by working upon the prejudices of the people until all wealth is aggregated in a few hands and the Republic is destroyed. I feel at this moment more anxiety for the safety of my country than ever before, even in the midst of war. God grant that my suspicions may prove groundless." - In: Archer H. Shaw: The Lincoln Encyclopedia, the spoken and written words of A. Lincoln arranged for ready reference, Macmillan, New York 1950 (Reprint 1980), S. 40 http://books.google.de/books?ei=F3t4T5DjKJCx8QO7uJy-DQ&sqi=2&hl=de&id=nGMqAAAAYAAJ&dq=lincoln+encyclopedia+william+elkins&q=elkins#search_anchor, mit der Quellenangabe: To William F. Elkins, Nov. 21, 1864. Hertz II, 954 = Emanuel Hertz: Abraham Lincoln - A New Portrait (Vol. 2), Liveright, New York 1931. S. 954 http://archive.org/stream/abrahamlincolnne02hert#page/954, wo jedoch weder William F. Elkins, noch ein Datum genannt werden, noch sonst irgendetwas zur Herkunft des Zitats mitgeteilt wird. <br class="br">Bereits als das Zitat 1896 von Anhängern des US-Präsidentschafts-Kandidaten der Demokratischen Partei und der populistischen People's Party William Jennings Bryan verwendet wurde, bezeichnete John Nicolay, einer von Lincolns Sekretären, es als dreiste Fäschung: "This alleged quotation from Mr. Lincoln is a bald, unblushing forgery. The great President never said it or wrote it, and never said or wrote anything that by the utmost license could be distorted to resemble it." (A Popocratic Forgery; Remarks Attributed to Lincoln Pronounced Spurious. New York Times, October 3, 1896 pdf http://query.nytimes.com/mem/archive-free/pdf?res=9C0DEFDE133BEE33A25750C0A9669D94679ED7CF). Lincolns Sohn Robert Todd Lincoln nannte es in einem Brief an Henry Clifford Stuart vom 12. März 1917 eine schamlose Erfindung, "an impudent invention" (Thomas F. Schwartz: Lincoln Never Said That. Newletter Abraham Lincoln Association 1999 1-1.pdf http://abrahamlincolnassociation.org/Newsletters/1-1.pdf p. 4-6). Als "spurious" (gefälscht) bezeichnet es auch Appendix II der Collected Works of Abraham Lincoln, Volume 8, p. 589. http://quod.lib.umich.edu/cgi/t/text/text-idx?c=lincoln;cc=lincoln;type=simple;rgn=div1;q1=corporations%20enthroned;singlegenre=All;view=text;subview=detail;sort=occur;idno=lincoln8;node=lincoln8%3A875#hl1. Siehe auch Paul F. Boller Jr., John George: They Never Said It - A Book of Fake Quotes, Misquotes, and Misleading Attributions. Oxford University Press 1989, p. 85 books.google http://books.google.de/books?id=yRCRvzT2hnMC&pg=PA85 und Merrill D. Peterson: Lincoln in American Memory. Oxford University Press 1994 p. 160 books.google http://books.google.de/books?id=EADk9ZIMJXEC&pg=PA160 & p. 340. <br class="br">Fälschlich zugeschrieben
Johann Gottfried Herder (1744–1803) deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik
Palmblätter
Palmblätter
Charles de Montesquieu buch Vom Geist der Gesetze
Vom Geist der Gesetze (De l'esprit des lois), XI, 4
Original franz.: "C'est une expérience éternelle que tout homme qui a du pouvoir est porté à en abuser ; il va jusqu’à ce qu'il trouve des limites."
„Die Gewohnheit ist so mächtig, dass die uns selbst aus dem Bösen ein Bedürfnis macht.“
Théodore Jouffroy (1796–1842) Publizist und Philosoph
Das grüne Heft
„Erschaffen kommt nur einer unendlichen Macht zu.“
Creare non est nisi potentiae infinitae.
Thomas von Aquin Summa contra gentiles
Summa contra Gentiles (Summe gegen die Heiden) II, cap. 20, n. 5
Max Goldt (1958) deutscher Schriftsteller und Musiker
Ä, Haffmans, Zürich 1997, ISBN 3 251 30065 2, Seite 88
Doris Heinze (1949) Deutsche Drehbuchautorin und Fernsehproduzentin
über ihre Arbeit als Drehbuchautorin im Interview mit "Die Zeit": Der Heinze-Touch, 1999. Zeit Online Wissen http://www.zeit.de/1999/12/199912.portraet_heinze_.xml
„Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück.“
Cicero (-106–-43 v.Chr) römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph
„Bildung macht Sie nicht klüger.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn (1918–2008) russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Literaturnobelpreisträger
„Ich weiß nicht, warum wir hier sind, aber ich bin mir sicher, dass es nicht für uns Spaß macht.“
Ludwig Wittgenstein (1889–1951) österreichisch-britischer Philosoph
„Ein guter Lehrer ist derjenige, welcher sich mit der Zeit überflüssig macht.“
George Orwell (1903–1950) britischer Schriftsteller, Essayist und Journalist
George Bernard Shaw (1856–1950) irisch-britischer Dramatiker, Politiker, Satiriker, Musikkritiker und Pazifist
Yuval Harari (1976) israelischer Historiker
Yuval Noah Harari: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert. C.H.Beck, München 2018. S. 77. ISBN: 978 3 406 72778 8.
Zitate
Louise Aston (1814–1871) deutsche Schriftstellerin und Vorkämpferin für die Revolution und Frauenemanzipation
Meine Emancipation, Verweisung und Rechtfertigung, C. G. Vogler, Brüssel 1846, S. 45 f., DTA http://www.deutschestextarchiv.de/aston_emancipation_1846/45
„Das Schicksal macht keine Hausbesuche, Sie müssen es tun.“
Carlos Ruiz Zafón (1964) spanischer Schriftsteller
Stanisław Lem (1921–2006) polnischer Philosoph, Essayist und Science-Fiction-Autor
Eine Minute der Menschheit
„Ich glaube an die Macht des Lachens und der Tränen als Gegenmittel gegen Hass und Terror.“
Charlie Chaplin (1889–1977) britischer Schauspieler und Filmregisseur
Megan Marie Hart (1983) amerikanische Opernsängerin
„Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.“
Winston Churchill (1874–1965) britischer Staatsmann des 20. Jahrhunderts
Alexander Issajewitsch Solschenizyn (1918–2008) russischer Schriftsteller, Dramatiker, Historiker und Literaturnobelpreisträger
Honoré De Balzac (1799–1850) Französischer Schriftsteller
Das Bankhaus Nucingen - La maison Nucingen (1838)
„Der Mensch ist denselben Gesetzen unterworfen wie die Natur. Macht und Freiheit sind identisch.“
Karl Marx buch Die heilige Familie
Die heilige Familie, MEW 2, S. 136
Die heilige Familie (1845)
Karl Marx buch Thesen über Feuerbach
2. These über Feuerbach. MEW 3, S. 533, 1845
Thesen über Feuerbach (1845)
„Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.“
Die Schule der Frauen, III, 2 / Arnolphe
Original franz.: "Votre sexe n'est là que pour la dépendance: // Du côté de la barbe est la toute-puissance."
Die Schule der Frauen
Will Rogers (1879–1935) US-amerikanischer Komiker und Entertainer
New York Times, 23. Dezember 1929
Original engl.: "You can't say that civilization don't advance, however, for in every war they kill you in a new way."
Friedrich Rückert (1788–1866) deutscher Dichter, Übersetzer und Orientalist
Die Weisheit des Brahmanen, XVI. Buch, I, Nr. 25. 5. Auflage. Leipzig: Hirzel, 1863. S. 556.
Die Weisheit des Brahmanen
Tacitus (54–120) römischer Historiker und Senator
Annalen XIII, 19, gottwein.de http://www.gottwein.de/Lat/tac/ann1312.php <br class="br">"Nihil rerum mortalium tam instabile ac fluxum est quam fama potentiae non sua vi nixae."