„Wer einen Weg zu sich selbst sucht, träumt von einem Zustand, in dem er sich selbst ertrüge. Daher ist keine Suche nach dem wahren Selbst eine theoretische; die Suche entspringt dem Drang des Lebendigen nach einer «Wahrheit», die unerträgliches Leben erträglich machte.“

Letzte Aktualisierung 23. November 2020. Geschichte
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Peter Sloterdijk76
deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Essayist 1947
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„Zu finden, was wahr ist, heißt nicht, nach dem zu suchen, was man will.“

—  Albert Camus französischer Schriftsteller und Philosoph 1913 - 1960

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„Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott, ob es ihm klar ist oder nicht.“

—  Edith Stein deutsch-jüdische Philosophin und katholische Nonne 1891 - 1942

Brief vom 23. März 1938 an Sr. Adelgundis Jaegerschmid, in: Edith Steins Werke, hrsg. von Lucy Gelber, Band IX - Selbstbildnis in Briefen, 2. Teil 1934-1942, Louvain: Nauwelaerts 1977, ISBN 3-451-17896-6, S. 102, siehe auch: Edith Stein – Gesamtausgabe, Selbstbildnis in Briefen II, Brief 542 http://www.edith-stein-archiv.de/wp-content/uploads/2014/10/03_EdithSteinGesamtausgabe_SelbstbildnisInBriefen_II_1933_1942.pdf

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„Was? du suchst? du möchtest dich verzehnfachen, verhundertfachen? du suchst Anhänger? - Suche Nullen!“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

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„Daß die Schmerzen mit einander abwechseln, macht das Leben erträglich.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863

Tagebücher 1, 1314 (1838). S. 275.
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„Suche nicht die Vernichtung. Sie wird dich finden. Suche den Weg, der zur Vollendung führt.“

—  Dag Hammarskjöld schwedischer Politiker, UN-Generalsekretär 1905 - 1961

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„Wir sind nichts; was wir suchen, ist alles.“

—  Friedrich Hölderlin deutscher Lyriker 1770 - 1843

Fragment von Hyperion, aus: Neue Thalia, Vierter Band, Hrsg. Friedrich Schiller, Georg Joachim Göschen, Leipzig 1793, S. 220

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