Zitate von Alfred Adler

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Alfred Adler

Geburtstag: 7. Februar 1870
Todesdatum: 28. Mai 1937
Andere Namen: Alfred W. Adler

Alfred Adler war ein österreichischer Arzt und Psychotherapeut. Er entstammte einer jüdischen Familie und konvertierte im Jahr 1904 zum Protestantismus. Adler ist der Begründer der Individualpsychologie.

Adlers Lehre hatte eine große, eigenständige Wirkung auf die Entwicklung der Psychologie und Psychotherapie im 20. Jahrhundert. Sie beeinflusste die psychotherapeutischen Schulen von Rollo May, Viktor Frankl, Abraham Maslow und Albert Ellis. Seine Schriften nahmen viele Einsichten der Neopsychoanalyse vorweg, die sich in erstaunlichem Einklang mit der Individualpsychologie in den Werken von Karen Horney, Harry Stack Sullivan und Erich Fromm wieder finden.

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„Gemeinschaftsgefühl ist, »mit den Augen eines anderen zu sehen, mit den Ohren eines anderen zu hören, mit dem Herzen eines anderen zu fühlen.«“ Psychotherapie und Erziehung, Band 1, (1928), Fischer Taschenbuch Verlag: Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-596-26746-3, S. 224.

„Menschsein heißt, ein Minderwertigkeitsgefühl zu besitzen, das ständig nach seiner Überwindung drängt.“ Der Sinn des Lebens (1933). Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1973, S. 55.


„Von allen Fehlern, die in der Erziehung gemacht werden, ist der Glaube an ererbte Grenzen der Entwicklung der schlimmste. Er verschafft Lehrern und Eltern die Möglichkeit, ihre Irrtümer wegzuerklären und in ihren Bemühungen nachzulassen.“ Wozu leben wir? (1931), Fischer Taschenbuch Verlag : Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-596-26708-0, S. 135.

„Der Mensch ist von Natur aus nicht böse. Was auch ein Mensch an Verfehlungen begangen haben mag, verführt durch seine irrtümliche Meinung vom Leben, es braucht ihn nicht zu bedrücken; er kann sich ändern. Er ist frei, glücklich zu sein und andere zu erfreuen.“ Alfred Adler zitiert von Josef Rattner, Die Individualpsychologie Alfred Adlers, Kindler Taschenbücher, München 1980, ISBN 3-463-02071-8, S. 17.

„Obwohl beide, die Eltern und der Lehrer, ihren Teil zur Erziehungsarbeit beitragen können – die Eltern korrigieren die Mängel der Schule, der Lehrer korrigiert die häuslichen Mängel -, ist dennoch nicht von der Hand zu weisen, dass in unseren grossen Städten und unter modernen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen der grössere Teil der Verantwortung auf den Lehrer entfällt. Im grossen gesehen sind Eltern nicht so aufgeschlossen für neue Ideen wie unsere Lehrer, die ein berufliches Interesse an Kindererziehung haben.“ Kindererziehung (1930), Fischer Taschenbuch Verlag : Frankfurt am Main 1976, ISBN 3-596-26311-5, S. 135.

„It is easier to fight for one's principles than to live up to them.“

„Follow your heart but take your brain with you.“

„Trust only movement. Life happens at the level of events, not of words. Trust movement.“


„A lie would have no sense unless the truth were felt as dangerous.“

„seeing with the eyes of another, listening with the ears of another, and feeling with the heart of another.“

„The chief danger in life is that you may take too many precautions.“

„It is the individual who is not interested in his fellow men who has the greatest difficulties in life and provides the greatest injury to others. It is fro+m among such individuals that all human failures spring.“ What Life Could Mean to You


„The only normal people are the ones you don't know very well.“

„To be a human being means to possess a feeling of inferiority which constantly presses towards its own conquest. The greater the feeling of inferiority that has been experienced, the more powerful is the urge for conquest and the more violent the emotional agitation.“

„He used to say to his melancholia patients:
"You can be cured in fourteen days if you follow this prescription. Try to think every day how you can please someone.“

„This quote begins here. A simple rule in dealing with those who are hard to get along with is to remember that this person is striving to assert his superiority; and you must deal with him from that point of view. This quote ends here.“ Social Interest: Adler's Key to the Meaning of Life

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