„Der Mensch ist denselben Gesetzen unterworfen wie die Natur. Macht und Freiheit sind identisch.“

Die heilige Familie, MEW 2, S. 136
Die heilige Familie (1845)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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deutscher Philosoph, Ökonom und Journalist 1818 - 1883

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„Der Mensch ist das Werk der Natur, er existiert in der Natur, er ist ihren Gesetzen unterworfen, er kann sich nicht von ihnen freimachen, er kann nicht einmal durch das Denken von ihr loskommen; vergeblich strebt sein Geist über die Grenzen der sichtbaren Welt hinaus, immer ist er gezwungen, zu ihr zurückzukehren.“

—  Paul Henri Thiry d’Holbach, buch System der Natur

Manfred Geier: Aufklärung. Das europäische Projekt. Rowohlt Verlag, 3. Auflage 2012, ISBN 9783498025182, S.163 Google Books https://books.google.de/books?id=itJqAgAAQBAJ&pg=PT01. Vergleiche auch die Übersetzung: System der Natur, Frankfurt und Leipzig 1791, Erster Theil. Erstes Hauptstück, S. 1 f. http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PID=PPN514897155|LOG_0005&physid=PHYS_0022.
(Original frz.: « L'homme est l'Ouvrage de la nature, il existe dans la nature, il est soumis à ses lois, il ne peut s'en affranchir, il ne peut, même par la pensée, en sortir; c'est en vain que son esprit veut s'élancer au-delà des bornes du monde visible, il est toujours forcé d'y rentrer. » - Système de la nature. Londres 1770, Première Partie, premier chapitre, p.1 https://books.google.de/books?id=35EUAAAAQAAJ&pg=PA1).
System der Natur

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„Die Menschen stehen unter dem Gesetze der Macht.“

—  Friedrich von Wieser österreichischer Ökonom und Hochschullehrer 1851 - 1926

Das Gesetz der Macht, J. Springer, 1926, S. 1

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„Du ersehnst Macht? Den Nachstellungen der Unterworfenen verfallen, wirst du unter Gefahren leben.“

—  Anicius Manlius Boëthius, buch Der Trost der Philosophie

Trost der Philosophie, Buch III, Prosa 8, 3-4
Original lat.: "Potentiamne desideras? Subiectorum insidiis obnoxius periculis subiacebis."

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„Ein Mensch, der sich der Politik verschworen, gehört nicht mehr sich selbst und muß anderen Gesetzen gehorchen als den heiligen seiner Natur.“

—  Stefan Zweig österreichischer Schriftsteller 1881 - 1942

Maria Stuart. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch, 1996, S. 39. gutenberg.spiegel.de, Kapitel 3, Jugend in Frankreich http://gutenberg.spiegel.de/buch/maria-stuart-6862/3
Maria Stuart (1935)

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„Kunst ist nie Nachahmung der Natur, sondern aus ebenso strengen Gesetzen gewachsen wie die Natur.“

—  Kurt Schwitters deutscher Maler, Werbegrafiker und Universalkünstler des Dadaismus 1887 - 1948

Das literarische Werk, Bd. 5

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„In einem Staat, das heißt in einer Gesellschaft, in der es Gesetze gibt, kann Freiheit nur darin bestehen, das tun zu können, was man wollen darf. […] Freiheit ist das Recht, alles zu tun, was die Gesetze erlauben.“

—  Charles de Montesquieu, buch Vom Geist der Gesetze

Vom Geist der Gesetze (De l'esprit des lois), XI, 3
Original franz.: "Dans un État, c'est-à-dire dans une société où il y a des lois, la liberté ne peut consister qu'à pouvoir faire ce que l'on doit vouloir. […] La liberté est le droit de faire tout ce que les lois permettent."

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„Nach welchen Gesetzen die Natur wirklich verfährt, werden wir selbstverständlich niemals erfahren. Darwin hat nicht mehr Recht als Moses; nicht die Natur ist darwinistisch, aber der heutige Mensch ist es.“

—  Egon Friedell österreichischer Schriftsteller, Kulturphilosoph, Religionswissenschaftler, Historiker, Dramatiker, Theaterkritiker, Jo… 1878 - 1938

Ecce Poeta, Berlin 1912, S. 90

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„Hätte die Natur so viele Gesetze, als der Staat, Gott selbst könnte sie nicht regieren.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Der Narr im weißen Schwan. 2. Kapitel. Aus: Gesammelte Schriften. Dritte, vermehrte und rechtmäßige Ausgabe. 2. Theil. Stuttgart: Brodhag, 1840. S. 450.

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„In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, // Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832

Das Sonett http://gutenberg.spiegel.de/goethe/sonette/sonett01.htm
Andere Werke

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„Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.“

—  Jean Jacques Rousseau französischsprachiger Schriftsteller 1712 - 1778

Der Gesellschaftsvertrag. Das Zitat im Geiste Rousseaus stammt von Jean Baptiste Henri Lacordaire: Conférences de Notre-Dame de Paris, Tome Troisième: 1848-1850, éd. Sagnier et Bray, Paris 1855. p. 246 http://books.google.de/books?id=2eAOKEkZsTcC&pg=PA246
Original franz: "Entre le faible et le fort c'est la liberté qui opprime et c'est la loi qui libère."
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„Die Natur macht keine Sprünge.“

—  Gottfried Wilhelm Leibniz deutscher Philosoph und Wissenschaftler 1646 - 1716

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