Zitate von Saadí

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Saadí

Geburtstag: 1184
Todesdatum: 1291

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Saadi , eigentlich Muscharraf ad-Din Abdullah, war ein herausragender persischer Dichter und Mystiker. Er ist der volkstümlichste Poet seines Landes und erhielt in seiner Geburtsstadt ein vielbesuchtes Mausoleum in einem Garten .

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Zitate Saadí

„Ein Wissender, der keinen frommen Sinn hegt, ist ein Blinder, der eine Fackel trägt: »er führt und ist selbst nicht geführt.«“

—  Saadí
Von dem guten Betragen im Umgange, S. 272-312.Sa'dî, Musliheddîn: Der Rosengarten. 4.–6. Tsd., übers. v. Karl Heinrich Graf, München: Hyperionverlag, 1923; www.zeno.org http://www.zeno.org/Literatur/M/Sa%27di,+Mo%E1%B9%A3le%E1%B8%A5+o%CA%BEd-Din/Erz%C3%A4hlsammlung/Rosengarten/Achte+Abteilung%3A+Von+dem+guten+Betragen+im+Umgange

„Wenn du weißt, dass du etwas auf jeden Fall erfahren wirst, so beeile dich nicht, danach zu fragen, denn dieses schadet deinem Ansehen.“

—  Saadí
Der Rosengarten (Gulistan), 8, Von der Bildung im Umgang mit Menschen Original Farsi: "هرآنچه دانی که هرآینه معلوم تو گردد به پرسیدن آن تعجیل مکن که هیبت سلطنت را زیان دارد"

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„Jedes Blatt am Baum ist dem Blick des Weisen // eines Buches Blatt, Gottes Macht zu preisen.“

—  Saadí
Lyrische Dichtkunst, Diwan, Buchstabe:R Lyrik:4 Original Farsi: "برگ درختان سبز در نظر هوشیار // هر ورقش دفتریست معرفت کردگار"

„Ein Weiser soll die Dummheit eines gemeinen Menschen nicht mit Nachsicht hingehen lassen, denn es bringt auf beiden Seiten Schaden; das Ansehn jenes wird verringert, und die Torheit dieses wird verstärkt.“

—  Saadí
Der Rosengarten (Gulistan), 8, Von der Bildung im Umgang mit Menschen Original Farsi: "عالم را نشاید که سفاهت از عامی به حلم در گذراند که هر دو طرف را زیان دارد، هیبت این کم شود و جهل آن مستحکم"

„Die Menschenkinder sind ja alle Brüder // Aus einem Stoff wie eines Leibes Glieder // Hat Krankheit nur einzig Glied erfasst // So bleibt anderen weder Ruh und Rast // Wenn anderer Schmerz dich nicht im Herzen brennt // Verdienst du nicht, dass man noch Mensch dich nennt.“

—  Saadí
Dieter Bellmann (Hrsg.): Der Rosengarten, 1, Von der Lebensweise der Könige. Carl Schünemann Verlag, Bremen 1982 (Übersetzung durch Karl Heinrich Graf) Original Farsi: "بنی آدم اعضای یکدیگرند // که در آفرینش زیک گوهرند // چو عضوی به درد آورد روزگار // دگر عضوها را نماند قرار // تو کز محنت دیگران بی غمی // نشاید که نامت نهند آدمی"

„Der Gebildete wird, wohin er auch kommt, geschätzt und auf den Ehrenplatz gesetzt, der Ungebildete aber wird, wohin er kommt, nur Bettelgaben aufheben und Not erleben.“

—  Saadí
Der Rosengarten (Gulistan), 7, Vom Einfluss der Erziehung Original Farsi: "هنرمند هرجا که رود، قدر بیند و در صدر نشیند و بی هنر، لقمه چیند و سختی بیند"

„Gelehrte, Heil'ge, Scheiche und Novizen, // Und die vom Predigtstuhl die Stimm' erheben: // Wenn sie sich in die Welt herabgelassen, // Sie bleiben bald wie Fliegen an dem Honig kleben.“

—  Saadí
Der Rosengarten, 2, Vom Wesen der Derwische Original Farsi: "هرکه هست از فقیه و پیر و مرید // وز زبان آوران پاک نفس // چون به دنیای دون فرود آید // به عسل دربماند پای مگس"

„Vermögen dient zur Bequemlichkeit des Lebens, nicht das Leben zur Anhäufung des Vermögens.“

—  Saadí
Der Rosengarten (Gulistan), 8, Von der Bildung im Umgang mit Menschen Original Farsi: ".مال از بهر آسایش عمر است نه عمر از بهر گرد کردن مال"

„Der Anblick eines fähigen Kopfes ist ein Ärgernis für die Banausen. […] es ist das Kennzeichen der Gemeinen, daß sie den Höherstehenden, an den sie sonst nicht herankommen, mit ihrer Gehässigkeit verfolgen.“

—  Saadí
"Saadi - Hundertundeine Geschichte aus dem Rosengarten - ein Brevier orientalischer Lebenskunst", 8. Pforte: Aphorismen über die rechte Lebensart, S. 310f; Übersetzung aus dem Persischen von Rodolf Gelpke; (c) 1967, Piper Verlag, München 2003, ISBN 3-492-24334-7

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„Ein guter Ruf, der fünfzig Jahre währt, // Wird oft durch eine schlechte Tat entehrt.“

—  Saadí
Der Rosengarten (Gulistan), 5, Über Liebe und Jugend Original Farsi: "بسا نام نیکوی پنجاه سال // که یک کار زشتش کند پایمال"

„Es ißt und spricht der Einsichtsvolle // dann nur, wenn er sieht, // daß durch Fasten oder Schweigen // ihm und andern Leid geschieht.“

—  Saadí
"Saadi - Hundertundeine Geschichte aus dem Rosengarten - ein Brevier orientalischer Lebenskunst", 3. Pforte: Vom Vorzug der Genügsamkeit, S. 159; Übersetzung aus dem Persischen von Rodolf Gelpke; (c) 1967, Piper Verlag, München 2003, ISBN 3-492-24334-7

„Leihe denen, die arm sind, und verlange etwas von denen, die reich sind, so werden sie nicht mehr zu dir kommen.“

—  Saadí
Der Rosengarten (Gulistan), 2, Vom Wesen der Derwische Original Farsi: "گفت هرچه درویشانند مرایشان را وامی بده و آن چه توانگرانند از ایشان چیزی بخواه که دیگر یکی گرد تو نگردند"

„Wer mit der eignen Ehre schlecht verfahren, // Wird auch der andern Ehre nicht bewahren.“

—  Saadí
Der Rosengarten (Gulistan), 5, Über Liebe und Jugend Original Farsi: "یکی کرده بی آبروئی بسی // چه غم دارد از آبروی کسی"

„Decke die verborgenen Fehler der Leute nicht auf, denn du raubst ihnen die Ehre und dir das Vertrauen.“

—  Saadí
Der Rosengarten (Gulistan), 8, Von der Bildung im Umgang mit Menschen Original Farsi: "مردمان را عیب نهانی پیدا مکن که مرایشان را رسوا کنی و خود را بی اعتماد"

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