„Verhasst ist mir das Folgen und das Führen.
Gehorchen? Nein! Und aber nein -
Regieren!
Wer sich nicht schrecklich ist, macht
Niemand Schrecken:
Und nur wer Schrecken macht, kann Andre führen.
Verhasst ist mir's schon, selber mich zu
führen!

Ich liebe es, gleich Wald- und
Meeresthieren,
Mich für ein gutes Weilchen zu verlieren,
In holder Irrniss grüblerisch zu hocken,
Von ferne her mich endlich heimzulocken,
Mich selber zu mir selber - zu verführen.“

— Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft
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Friedrich Nietzsche319
deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900
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„In einer Despotie ist es gleich gefährlich, wenn jemand gut oder schlecht denkt; es genügt, daß er denkt, um den Führer der Regierung zu beunruhigen.“

— Charles de Montesquieu französischer Schriftsteller und Staatsphilosoph 1689 - 1755
Vom Geist der Gesetze (De l'esprit des lois), XIX, 27

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„Ich habe meine Amtsgeschäfte nicht übertragen. Ich regiere nicht, sondern führe mein Amt weiter.“

— Dieter Althaus deutscher Politiker, MdL, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen 1958
während einer Pressekonferenz am 8. September 2009. sueddeutsche. de

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„Mein Führer, mein Führer!“

— Ernst Röhm deutscher Politiker (NSDAP), MdR und Führer der Sturmabteilung 1887 - 1934

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„Ist das Nein am Ja oder das Ja am Nein schuld?“

— Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837
Woyzeck

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„Leute folgen freiwillig einem Führer, der weiß, wohin er geht.“

— Ralph C. Smedley 1878 - 1965

Original: People more willingly follow a leader who knows where he is going.
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„Wir werden jetzt mit dem Trainer Einzelgespräche führen und versuchen, ihn davon zu überzeugen, weiterzumachen - wenn er sich nicht schon entschieden hat.“

— Michael Ballack ehemaliger deutscher Fußballspieler 1976
zur Zukunftsplanung von Jürgen Klinsmann im Kölner Stadt-Anzeiger, 10. Juli 2006

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„Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“

— Ferdinand von Schill preußischer Offizier 1776 - 1809
in einer Ansprache auf dem Marktplatz von Arneburg an der Elbe am 12. Mai 1809. Zitiert in: Georg Büchmann: Geflügelte Worte. Der Zitatenschatz des deutschen Volkes. 23. Auflage. Berlin, 1907. S. 533. Google Books-USA*

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„Ein Hauptzug aller Pädagogik: Unbemerkt führen.“

— Christian Morgenstern deutscher Dichter und Schriftsteller 1871 - 1914
Erziehung Selbsterziehung 1911. In: Stufen (1922), S. 174

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„Denn was er sinnt, ist Schrecken, und was er blickt, ist Wuth.“

— Ludwig Uhland Dichter, Literaturwissenschaftler und Landtagsabgeordneter 1787 - 1862
Balladen: Des Sängers Fluch. Aus: Gedichte. Wohlfeile Ausgabe. 3. Auflage. Stuttgart und Tübingen: Cotta, 1854. S. 388

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„Grübeleien darüber, was man hätte tun und was man hätte lassen sollen, sie führen zu nichts.“

— Lion Feuchtwanger deutscher Schriftsteller 1884 - 1958
Die Ziegel von Les Milles. In: Der Teufel in Frankreich. Erlebnisse. 2., erw. Auflage. Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1992. S. 18

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