„Verhasst ist mir das Folgen und das Führen.
Gehorchen? Nein! Und aber nein -
Regieren!
Wer sich nicht schrecklich ist, macht
Niemand Schrecken:
Und nur wer Schrecken macht, kann Andre führen.
Verhasst ist mir's schon, selber mich zu
führen!

Ich liebe es, gleich Wald- und
Meeresthieren,
Mich für ein gutes Weilchen zu verlieren,
In holder Irrniss grüblerisch zu hocken,
Von ferne her mich endlich heimzulocken,
Mich selber zu mir selber - zu verführen.“

—  Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft
Friedrich Nietzsche Foto
Friedrich Nietzsche327
deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900
Werbung

Ähnliche Zitate

Franz von Baader Foto

„Denn nur die freie Neigung ist Liebe, nur wer sich selber hat, kann sich selber geben.“

—  Franz von Baader deutscher Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph 1765 - 1841
Vierzig Sätze aus einer religiösen Erotik. In: Sämmtliche Werke. 4. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1853. S. 189f. Google Books

Stefan Hölscher Foto
Werbung
Dieter Althaus Foto

„Ich habe meine Amtsgeschäfte nicht übertragen. Ich regiere nicht, sondern führe mein Amt weiter.“

—  Dieter Althaus deutscher Politiker, MdL, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen 1958
während einer Pressekonferenz am 8. September 2009. sueddeutsche. de

Volker Rühe Foto

„Wer sich als Führer nicht bewährt, muss mit Konsequenzen rechnen.“

—  Volker Rühe deutscher Politiker, MdHB, MdB 1942
Konkret, Heft 2/1998

Ernst Röhm Foto

„Mein Führer, mein Führer!“

—  Ernst Röhm deutscher Politiker (NSDAP), MdR und Führer der Sturmabteilung 1887 - 1934

Friedrich Nietzsche Foto
Ferdinand von Schill Foto

„Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“

—  Ferdinand von Schill preußischer Offizier 1776 - 1809
in einer Ansprache auf dem Marktplatz von Arneburg an der Elbe am 12. Mai 1809. Zitiert in: Georg Büchmann: Geflügelte Worte. Der Zitatenschatz des deutschen Volkes. 23. Auflage. Berlin, 1907. S. 533. Google Books-USA*

Werbung
Fjodor Dostojewski Foto

„Männer und Frauen, die zu viel geliebt worden sind, verlieren oft die Fähigkeit, selber zu lieben.“

—  Otto von Leixner österreichisch-deutscher Schriftsteller, Literaturkritiker, Journalist und Historiker 1847 - 1907
Aus meinem Zettelkasten

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„In dem, was ich selber zu tun und zu treiben hatte«, fuhr Goethe fort, »habe ich mich immer als Royalist behauptet. Die anderen habe ich schwatzen lassen, und ich habe getan, was ich für gut fand. Ich übersah meine Sache und wußte, wohin ich wollte.«“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
Goethe im Gespräch mit Johann Peter Eckermann, 25. Februar 1824. In: Goethes Gespräche mit J. P. Eckermann, Band 1. Hrsg. von Franz Deibel. Leipzig: Insel-Verlag, 1908. S. 118. Internet Archive

Werbung
 Aristoteles Foto
Ralph C. Smedley Foto
Ludwig Börne Foto

„Das Schmollen der Weiber ist nichts als ein Guerillakrieg, den sie gegen die konzentrierte Macht der Männer führen, ein Krieg, in dem sie immer siegen.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837
Aufsätze und Erzählungen: Über das Schmollen der Weiber. Aus: Sämtliche Schriften. Neu bearbeitet und hg. von Inge und Peter Rippmann, Bd. 1-3, Düsseldorf: Melzer-Verlag, 1964. Band 1, S. 750

Folgend