„Verhasst ist mir das Folgen und das Führen.
Gehorchen? Nein! Und aber nein -
Regieren!
Wer sich nicht schrecklich ist, macht
Niemand Schrecken:
Und nur wer Schrecken macht, kann Andre führen.
Verhasst ist mir's schon, selber mich zu
führen!

Ich liebe es, gleich Wald- und
Meeresthieren,
Mich für ein gutes Weilchen zu verlieren,
In holder Irrniss grüblerisch zu hocken,
Von ferne her mich endlich heimzulocken,
Mich selber zu mir selber - zu verführen.“

—  Friedrich Nietzsche, buch Die fröhliche Wissenschaft, Die fröhliche Wissenschaft
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Friedrich Nietzsche360
deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900
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„Man kann die Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie selber.“

—  Karl Schiller deutscher Politiker (SPD), MdHB, MdB, Bundesminister 1911 - 1994
“We cannot, by international action, make the horses drink. That is their domestic affair. But we can provide them with water” - John Maynard Keynes: "The Means to Prosperity" (1933) p. 27, Keynes-gesellschaft.de http://www.keynes-gesellschaft.de/Hauptkategorien/LebenWerk/AusspruecheParabeln.php, eine Abwandlung des Sprichworts "A man may well bring a horse to the water / But he cannot make him drink without he will." - John Heywood: "A Dialogue of the Effectual Proverbs in the English Tongue Concerning Marriages" Part I Chapter XI (1562), edited by John S. Farmer, London 1906 p. 33 books.google.de http://books.google.de/books?id=pK07AAAAYAAJ&pg=PA33

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„Denn nur die freie Neigung ist Liebe, nur wer sich selber hat, kann sich selber geben.“

—  Franz von Baader deutscher Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph 1765 - 1841
Vierzig Sätze aus einer religiösen Erotik. In: Sämmtliche Werke. 4. Band. Hrsg. von Franz Hoffmann. Leipzig: Bethmann, 1853. S. 189f.

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„Wer sich an Andre hält, // Dem wankt die Welt. // Wer auf sich selber ruht, // Steht gut.“

—  Paul Heyse deutscher Schriftsteller 1830 - 1914
Fester Grund. In: Gesammelte Werke, Erster Band, Gedichte, Siebente Auflage, Verlag von Wilhelm Hertz, Berlin 1901, Sprüche, Lebensweisheit, S. 421,

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„Der heimliche Führer der AfD ist der Herr Höcke.“

—  Markus Söder deutscher Politiker (CSU) und Bayerischer Staatsminister der Finanzen 1967
Video https://www.youtube.com/watch?v=CUzxXixaa-k & Reuters: https://de.reuters.com/article/deutschland-csu-s-der-idDEKCN1LJ125 Markus Söder am 03. September 2018

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„Nur Ferne gewinnt dich dir selber zurück!“

—  Stefan Zweig österreichischer Schriftsteller 1881 - 1942
Hymnus an die Reise, in: Die gesammelten Gedichte, Insel-Verlag 1924, S. 39 books.google https://books.google.de/books?id=wC1cAAAAMAAJ&q=gewinnt; Lesung des Autors 1933 bei youtube https://www.youtube.com/watch?v=QK8hYf0sPbI

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„Wer sich als Führer nicht bewährt, muss mit Konsequenzen rechnen.“

—  Volker Rühe deutscher Politiker, MdHB, MdB 1942
Konkret, Heft 2/1998

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„Ich habe meine Amtsgeschäfte nicht übertragen. Ich regiere nicht, sondern führe mein Amt weiter.“

—  Dieter Althaus deutscher Politiker, MdL, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen 1958
während einer Pressekonferenz am 8. September 2009. sueddeutsche.de http://www.sueddeutsche.de/politik/thueringen-althaus-ich-bleibe-vorerst-1.31126

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„Niemand ist uns ein näher Freund, als wir uns selber sind.“

—  Dante Alighieri italienischer Dichter und Philosoph 1265 - 1321

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„Mein Führer, mein Führer!“

—  Ernst Röhm deutscher Politiker (NSDAP), MdR und Führer der Sturmabteilung 1887 - 1934

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„Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“

—  Ferdinand von Schill preußischer Offizier 1776 - 1809
Ansprache auf dem Marktplatz von Arneburg an der Elbe am 12. Mai 1809 in Anspielung auf [Bibel Psalm, 73, 19, LUT] . Zitiert in: Georg Büchmann: Geflügelte Worte. Der Zitatenschatz des deutschen Volkes. 19. Auflage. Berlin, 1898. S. 525 f. http://www.susning.nu/buchmann/0559.html, nach Johann Christian Ludwig Haken: Ferdinand von Schill. Eine Lebensbeschreibung nach Original-Papieren. Zweites Bändchen. F.A. Brockhaus Leipzig 1824, S. 88 books.google http://books.google.de/books?id=SJMUAAAAQAAJ&pg=PA88&dq=schrecken

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