Zitate von Michel Foucault

Michel Foucault Foto

7   2

Michel Foucault

Geburtstag: 15. Oktober 1926
Todesdatum: 25. Juni 1984

Paul-Michel Foucault [miˈʃɛl fuˈko] war ein französischer Philosoph des Poststrukturalismus, Psychologe, Soziologe und Begründer der Diskursanalyse.

Bestellen Sie Zitate:


„Macht ist ein produktives Prinzip in der Gesellschaft. Sie bringt Wissen hervor, erschafft durch ihre Kontrolle das Individuum und ganze Institutionen und Techniken.“ Überwachen und Strafen, 1975

„Man muß wohl auch einer Denktradition entsagen, die von der Vorstellung geleitet ist, daß es Wissen nur dort geben kann, wo die Machtverhältnisse suspendiert sind, daß das Wissen sich nur außerhalb der Befehle, Anforderungen, Interessen der Macht entfalten kann. Vielleicht muß man dem Glauben entsagen, daß die Macht wahnsinnig macht und daß man nur unter Verzicht auf die Macht ein Wissender werden kann.“ Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1976, ISBN 3-518-27784-7, S. 39


„Die Macht ist nicht etwas, was man erwirbt, wegnimmt, teilt, was man bewahrt oder verliert; die Macht ist etwas, was sich von unzähligen Punkten aus und im Spiel ungleicher und beweglicher Beziehungen vollzieht.“ Sexualität und Wahrheit. Der Wille zum Wissen. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1983, 1. Auflage, ISBN 978-3-518-28316-5, S. 94.

„Die Aufklärung, welche die Freiheiten entdeckt hat, hat auch die Disziplinen erfunden.“ Überwachen und Strafen. Die Geburt des Gefängnisses. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1994, 1. Auflage, ISBN 978-3-518-38771-9, S. 285

„Es gibt im Leben Augenblicke, da die Frage, ob man anders denken kann, als man denkt, und auch anders wahrnehmen kann als man sieht, zum Weiterschauen und Weiterdenken unentbehrlich ist.“ Sexualität und Wahrheit. Der Gebrauch der Lüste. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1986, 2. Auflage, ISBN 978-3518283172

„Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln“ In Verteidigung der Gesellschaft. Vorlesungen am College de France 1975. 76. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 2001, 1. Auflage, ISBN 3-518-29185-8

„Der Marxismus ruht im Denken des neunzehnten Jahrhunderts wie ein Fisch im Wasser. Das heißt: überall sonst hört er auf zu atmen.“ Die Ordnung der Dinge. Eine Archäologie der Humanwissenschaften. Suhrkamp Verlag Frankfurt/Main 1989, 8. Auflage, ISBN 978-3-518-27696-9, S. 320.

„People know what they do; frequently they know why they do what they do; but what they don't know is what what they do does.“ Madness and Civilization: A History of Insanity in the Age of Reason


„I don't feel that it is necessary to know exactly what I am. The main interest in life and work is to become someone else that you were not in the beginning.“

„Where there is power, there is resistance.“ The History of Sexuality, Volume 1: An Introduction

„What strikes me is the fact that in our society, art has become something which is related only to objects and not to individuals, or to life. That art is something which is specialized or which is done by experts who are artists. But couldn't everyone's life become a work of art? Why should the lamp or the house be an art object, but not our life?“

„I'm no prophet. My job is making windows where there were once walls.“


„Knowledge is not for knowing: knowledge is for cutting.“ The Foucault Reader: An Introduction to Foucault's Thought

„... if you are not like everybody else, then you are abnormal, if you are abnormal, then you are sick. These three categories, not being like everybody else, not being normal and being sick are in fact very different but have been reduced to the same thing“

„I don't write a book so that it will be the final word; I write a book so that other books are possible, not necessarily written by me.“

„I don’t feel that it is necessary to know exactly what I am. The main interest in life and work is to become someone else that you were not in the beginning. If you knew when you began a book what you would say at the end, do you think that you would have the courage to write it?
What is true for writing and for love relationships is true also for life. The game is worthwhile insofar as we don’t know where it will end.“

Ähnliche Autoren