Zitate von Ludwig Wittgenstein

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Ludwig Wittgenstein

Geburtstag: 26. April 1889
Todesdatum: 29. April 1951

Ludwig Josef Johann Wittgenstein war ein österreichisch-britischer Philosoph.

Er lieferte bedeutende Beiträge zur Philosophie der Logik, der Sprache und des Bewusstseins. Seine beiden Hauptwerke Logisch-philosophische Abhandlung und Philosophische Untersuchungen wurden zu wichtigen Bezugspunkten zweier philosophischer Schulen, des Logischen Positivismus und der Analytischen Sprachphilosophie.

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„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“

„Die Welt des Glücklichen ist eine andere als die des Unglücklichen.“


„Der Satz der Mathematik drückt keinen Gedanken aus.“

„6.41 Der Sinn der Welt muss ausserhalb ihrer liegen.“ Tractatus Logico-Philosophicus

„Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern dass sie ist.“ Satz 6.44. Seite 154. Google Books

„Und das Subjekt gehört nicht zur Welt, sondern ist eine Grenze der Welt.“ Tagebücher 1914-1916. Eintrag 2.08.1916. in: Werkausgabe Band 1. Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1984, Seite 174.

„Ein philosophisches Problem hat die Form: »Ich kenne mich nicht aus.«“ §123, Seite 55. Google Books

„5.641 [... ] Das philosophische Ich ist nicht der Mensch, nicht der menschliche Körper, oder die menschliche Seele, von der die Psychologie handelt, sondern das metaphysische Subjekt, die Grenze - nicht ein Teil - der Welt.“ Tractatus Logico-Philosophicus


„Esperanto. Das Gefühl des Ekels, wenn wir ein erfundenes Wort mit erfundenen Ableitungssilben aussprechen. Das Wort ist kalt, hat keine Assoziationen und spielt doch 'Sprache'. Ein bloß geschriebenes Zeichen würde uns nicht so anekeln.“ (1946), Vermischte Bemerkungen - Eine Auswahl aus dem Nachlaß, Georg Henrik von Wright (Hrsg.), Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1978. S. 103

„Eine Hauptursache philosophischer Krankheiten - einseitige Diät: man nährt sein Denken nur mit einer Art von Beispielen.“ §593, Seite 164. Google Books

„Unsere Zivilisation ist durch das Wort Fortschritt charakterisiert. Der Fortschritt ist ihre Form nicht eine ihrer Eigenschaften daß sie fortschrietet. Sie ist typisch aufbauend. Ihre Tätigkeit ist es ein immer komplizierteres Gebilde zu konstruieren. Und auch die Klarheit dient doch nur wieder diesem Zweck und ist nicht Selbstzweck.
Mir dagegen ist die Klarheit, die Durchsichtigkeit, Selbstzweck.“
Culture and Value

„Der Philosoph behandelt eine Frage; wie eine Krankheit.“ §255, Seite 98. Google Books


„Die Idee sitzt gleichsam als Brille auf unsrer Nase, und was wir ansehen, sehen wir durch sie. Wir kommen gar nicht auf den Gedanken, sie abzunehmen.“ §103, Seite 50. Google Books

„Die Philosophie ist ein Kampf gegen die Verhexung unsres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache.“ §109, Seite 52. Google Books

„Die Tragödie besteht darin, daß sich der Baum nicht biegt, sondern bricht.“ (1929), Vermischte Bemerkungen - Eine Auswahl aus dem Nachlaß, G. H. von Wright (Hrsg.), Suhrkamp, Frankfurt a. M., 1978. S. 12

„Wir kämpfen mit der Sprache. Wir stehen im Kampf mit der Sprache.“ (1931), Vermischte Bemerkungen - Eine Auswahl aus dem Nachlaß, G. H. von Wright (Hrsg.), Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1978. S. 30

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