Zitate von Molière

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Molière

Geburtstag: 15. Januar 1622
Todesdatum: 17. Februar 1673
Andere Namen: Jean-Baptiste Poquelin

Molière war ein französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker.

Er ist einer der großen Klassiker und machte die Komödie zu einer der Tragödie potenziell gleichwertigen Gattung. Vor allem erhob er das Theater seiner Zeit zum Diskussionsforum über allgemeine menschliche Verhaltensweisen in der Gesellschaft.

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„Die Tugend, deren die Gesellschaft bedarf, ist die Umgänglichkeit; zuviel Gesinnung kann durchaus tadelnswert sein; vollkommene Vernunft vermeidet alle extremen Einstellungen“ The Misanthrope

„Der Weise ist auf alle Ereignisse vorbereitet.“ Die gelehrten Frauen, Akt V Szene 1 / Trissotin


„Einen Prozess führen zu müssen, heißt schon auf dieser Welt verdammt sein; und schon der bloße Gedanke daran ist geeignet, mich bis nach Indien ausreißen zu lassen.“ Scapins Schelmenstreiche, II, 5 / Scapin

„Kann man das Werden eines schlechten Buches vergeben, dann nur den Ärmsten, welche schreiben, um zu leben.“ Der Menschenfeind, I, 2 / Alceste

„Ich liebe die Bequemlichkeit und finde es äußerst mühsam, geistreich sein zu müssen.“ Die gelehrten Frauen, III, 4 / Henriette

„Keiner soll Geist haben als wir und unsere Freunde!“ Die gelehrten Frauen III, 2 / Armande

„Ich lebe von guter Suppe und nicht von schöner Rede.“ Die gelehrten Frauen, II, 7 / Chrysale

„Stets sollte man sich der größeren Zahl anpassen, und niemals sich auffällig sehen lassen.“ Die Schule der Ehemänner, I, 1 / Ariste


„Schließlich gibt es nichts Schöneres, als über den Widerstand einer schönen Frau zu triumphieren.“ Don Juan oder Der Steinerne Gast, I, 2 / Don Juan

„Abhängigkeit ist das Los der Frauen; Macht ist, wo die Bärte sind.“ Die Schule der Frauen, III, 2 / Arnolphe

„Man muss sich besiegen lassen und Menschlichkeit haben.“ Scapins Schelmenstreiche, I, 3 / Scapin

„Die Neider sterben, nimmer stirbt der Neid.“ Tartuffe, V, 3 / Madame Pernelle


„Das vornehmliche Streben der Frauen gilt dem Erwecken der Liebe.“ Der Sizilianer oder der Verliebte als Maler, Akt I Szene 6 / Isidora

„Dort wo die Ziege angebunden ist, muss sie wohl oder übel grasen.“ Der Arzt wider Willen, III, 3 / Jacqueline

„Wer jedermans Freund sein will, ist der meine nicht.“ Der Menschenfeind I, 1 / Alceste

„Ein angenehmes Laster ist einer langweiligen Tugend bei weitem vorzuziehen.“ Amphitryon, Akt I Szene 4 / Merkur

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