„Es macht nichts, wenn es Fehlschüsse gibt und Ausrutscher. Wenn ich mit solch einem Tempo schreibe, muss ich meinen Gegenstand so schnell und direkt wie möglich treffen und muss also Worte packen, wählen und abschiessen, ohne mehr Zeit zu verlieren, als ich brauche, um meine Feder in die Tinte zu tauchen.“

Bearbeitet von Monnystr. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte

Ähnliche Zitate

Pius X. Foto

„Es gibt keinen anderen Weg, der so direkt und so schnell zum Modernismus führt wie der Stolz.“

—  Pius X. 257. Papst der katholischen Kirche 1835 - 1914

aus der Enzyklika "E Supremi Apostolatus", gefunden in Michael Davies, Partisanen des Irrtums, Sarto-Verlag 2004, ISBN 3932691431, S. 65

Dschalal ad-Din al-Rumi Foto

„Als es an der Zeit war über Liebe zu schreiben, brach die Feder entzwei, und das Papier riß.“

—  Dschalal ad-Din al-Rumi islamischer Mystiker, Begründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens 1207 - 1273

Zitiert von Bayat/Jamnia in "Geschichten aus dem Land der Sufis"
Persisch: " چون قلم اندر نوشتن می شتافت//چون به عشق آمد قلم برخود شکافت//چون سخن در وصف این حالت رسید// هم قلم بشکست و هم کاغذ درید "

Bill Gates Foto

„Die Innovation entwickelt sich in einem erschreckend schnellen Tempo.“

—  Bill Gates US-amerikanischer Unternehmer, Programmierer und Mäzen 1955

Rita Süssmuth Foto

„In einer Demokratie brauchen Entscheidungen Zeit. Nur die Diktatur ist schnell.“

—  Rita Süssmuth deutsche Politikerin (CDU) 1937

im Kölner Express am 13. Juli 1997, zitiert in der Berliner Zeitung, berlinonline.de http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1997/0714/politik/0167/index.html

Anne Frank Foto
Jean Jacques Rousseau Foto
Carl Friedrich Gauß Foto

„Sie wissen, dass ich langsam schreibe, allein dies kommt hauptsächlich daher, weil ich mir nie anders gefallen kann, als wenn in kleinem Raum möglichst viel ist, und kurz zu schreiben viel mehr Zeit kostet als lang.“

—  Carl Friedrich Gauß deutscher Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker 1777 - 1855

Schreiben Gauß' an Heinrich Christian Schumacher, Göttingen, 2. 4. 1833. In Christian August Friedrich Peters (Hrsg.): Briefwechsel zwischen C. F. Gauss und H. C. Schumacher Band 2, Gustav Esch, Altona 1860, S. 328 books.google https://books.google.de/books?id=szEDAAAAQAAJ&pg=PA328&dq=langsam
Dem entspricht Gauß' Wahlspruch, den Wilhelm Olbers in seinem Brief an Gauß vom 28. April 1830 erwähnt: "Es ist erfreulich, dass von Ihrem Wahlspruch „Pauca sed matura“ [„Weniges, aber Reifes“] doch nur das letzte eigentlich Anwendung findet, und der unvergleichliche Baum doch auch viele Früchte trägt." - https://gauss.adw-goe.de/handle/gauss/4635
Gauß selbst schrieb dazu am 20. Juni 1836 an Schumacher: "[...] bemerken Sie zugleich, dass ich nicht ohne Ursache pauca sed matura zu meinem Wahlspruch für alles zu veröffentlichende gemacht habe." - Christian August Friedrich Peters (Hrsg.): Briefwechsel zwischen C. F. Gauss und H. C. Schumacher Band 3, Gustav Esch, Altona 1861, S. 69 books.google https://books.google.de/books?hl=de&id=Jns_AQAAIAAJ&pg=PA69&dq=pauca. Schumacher antwortete am 24. Juni 1836: "Ich hatte einmal vor, Ihnen ein Siegel stechen zu lassen, mit Ihrem Baume mit wenigen Früchten, und der Umschrift pauca sed matura, aber darunter in der Exergue N.P.I., nemlich Ludwig's des 14ten Symbolum Nec pluribus impar. Indessen fürchtete ich, Sie würden es nicht gebrauchen." - ibidem S. 75 books.google https://books.google.de/books?id=Jns_AQAAIAAJ&pg=PA75&dq=pauca
Ähnlich Blaise Pascal: "meine Briefe pflegten nicht [...]"

George Carlin Foto

„Es macht mir viel Freude, Drehbücher zu schreiben. Ich tauche ganz in die Welt der von mir erfundenen Figuren ein. Das beste daran ist, daß ich im Drehbuch mit diesen Figuren anstellen kann, was ich will. Wenn ich also jemanden nicht mehr leiden kann, dann ereilt ihn oft ein böses Schicksal.“

—  Doris Heinze Deutsche Drehbuchautorin und Fernsehproduzentin 1949

über ihre Arbeit als Drehbuchautorin im Interview mit "Die Zeit": Der Heinze-Touch, 1999. Zeit Online Wissen http://www.zeit.de/1999/12/199912.portraet_heinze_.xml

Lou Holtz Foto

„Um Leser zu fangen, muss man Romane schreiben. Um sie zu verlieren, muss man gut schreiben.“

—  Ludwig Hohl Schweizer Schriftsteller 1904 - 1980

Notizen VI, 10

Franz Kafka Foto
Harald Schmidt Foto

„Wir brauchen jeden Tag standrechtliche Exekutionen, aber es muss die Richtigen treffen.“

—  Harald Schmidt deutscher Schauspieler, Kabarettist und Moderator 1957

Nach der Ironie das Pathos http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-16358474.html, Interview über die Wandlung der deutschen Spaßgesellschaft in Der Spiegel, 08.05.2000.

Emily Dickinson Foto
Laurenz Meyer Foto

„Man wird Wahlen nicht durchs Internet gewinnen können, aber ohne das Netz wird man sie verlieren.“

—  Laurenz Meyer deutscher Politiker, MdL, MdB 1948

zitiert in: SPIEGEL ONLINE, "Seismograf der Volksseele", 6. Juni 2001, spiegel.de http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,138004,00.html

Jacques Lacan Foto
Anne Frank Foto

Ähnliche Themen