„Sie haben Geld für Kriege, aber sie können die Armen nicht ernähren.“
Tupac Shakur (1971–1996) US-amerikanischer Rap-Musiker
Eine Sammlung von Zitaten zum Thema arm, reich, menschen, leben.
„Sie haben Geld für Kriege, aber sie können die Armen nicht ernähren.“
Tupac Shakur (1971–1996) US-amerikanischer Rap-Musiker
„Niemand ist je durch Geben arm geworden.“
Anne Frank (1929–1945) Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin
Quelle: Das Gedicht hatte ursprünglich den Titel „Habe Geduld“. Es wurde erstmals um 1906 in Blüthen des Herzens veröffentlicht. https://www.bartfmdroog.com/droog/dd/bluthen_des_herzens_scans.html#front
Adolf Hitler verwendete dieses Gedicht mit dem Titel "Deine Mutter" in dem von ihm signierten und 1923 datierten handschriftlichen Manuskript. Aus diesem Grund wird ihm dieses Gedicht manchmal falsch zugeschrieben.
„Nie ist jemand durch Geben arm geworden.“
Anne Frank (1929–1945) Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin
„Ich möchte als armer Mann mit viel Geld leben.“
Pablo Picasso (1881–1973) spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer
„Niemand ist jemals durch Geben arm geworden.“
Anne Frank (1929–1945) Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin
Erich Fried (1921–1988) österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist
Völlig veraltete Klassenkampftheorie, in: Am Rand unserer Lebenszeit, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1987, ISBN 3-8031-0156-5
Martin Luther (1483–1546) Reformator, Theologe, Bibelübersetzer
Weimarer Ausgabe sämtlicher Schriften Luthers, Band 8, 637; auf die Frage ob man seine Anhänger "lutherisch" nennen solle
Andere
Frédéric Chopin (1810–1849) polnischer Komponist
Letzte Worte, 17. Oktober 1849
Original poln.: "Matka, moja biedna matka."
„Nicht arm ist der, der wenig hat, sondern der, der nach mehr verlangt.“
Seneca d.J. buch Epistulae morales
Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, III, 6
„Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.“
Jesus von Nazareth (-7–30 v.Chr) Figur aus dem Neuen Testament
Matthäus 5,3
Wiglaf Droste (1961–2019) deutscher Schriftsteller, Journalist, Gastronomiekritiker und Sänger
Kommentar in der taz, 5. Dezember 2003, taz.de http://www.taz.de/pt/2003/12/05/a0149.1/text.ges
„Ein Hund, von einem Armen erzogen, folgt keinem Reichen.“
Dschingis Khan (1162–1227) Khan der Mongolen, der weite Teile Zentralasiens und Nordchinas eroberte
Malcolm X (1925–1965) US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung
Rede 1963, Message to the Grass Roots, aus: Speaks, ebd. S. 8 f.
"Whoever heard of a revolution where they lock arms, as Reverend Cleage was pointing out beautifully, singing "We Shall Overcome"? Just tell me. You don't do that in a revolution. You don't do any singing; you're too busy swinging." - http://xroads.virginia.edu/~public/civilrights/a0147.html
„Herr hilf meiner armen Seele.“
Edgar Allan Poe (1809–1849) US-amerikanischer Schriftsteller
Letzte Worte, 7. Oktober 1849
Letzte Worte
Erich Maria Remarque buch Arc de Triomphe
Quelle: Arc de Triomphe. Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1960, Seite 161. Oft zitiert als: "Wir werden leben, nur die Zeit stirbt", mit der unzutreffenden Quellenangabe Im Westen nichts Neues.
„Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt.“
Friedrich Schiller Wilhelm Tell
Wilhelm Tell, III, 1 / Tell, S. 108
Wilhelm Tell (1804)
Johann Wolfgang von Goethe buch Faust. Eine Tragödie.
Faust I, Vers 354 ff. / Faust – Anfangsverse Faust I-Tragödie → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)
John Fitzgerald Kennedy (1917–1963) Präsident der Vereinigten Staaten
Antrittsrede, 20. Januar 1961, John F. Kennedy Presidential Library & Museum: Antrittsrede des Präsidenten John Fitzgerald Kennedy http://www.jfklibrary.org/JFK/Historic-Speeches/Multilingual-Inaugural-Address/German.aspx <br class="br">Original engl.: "If a free society cannot help the many who are poor, it cannot save the few who are rich." - John F. Kennedy Presidential Library & Museum: Inaugural Address, 20 January 1961 http://www.jfklibrary.org/Asset-Viewer/BqXIEM9F4024ntFl7SVAjA.aspx <br class="br">Amtsantrittsrede (1961)
Herbert Grönemeyer (1956) deutscher Musiker und Schauspieler
Interview mit dem Spiegel Nr. 9/2007, S. 184
Thomas Mann (1875–1955) deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger
II tom, deseti deo,224 strana
„Man wird immer ärmer, je reicher man wird.“
Georg Trakl (1887–1914) österreichischer Dichter des Expressionismus
„Es ist noch niemand arm geworden, weil er gegeben hat.“
Anne Frank (1929–1945) Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin
„Geld ist wie ein Arm oder ein Bein: Verwenden Sie es oder verlieren Sie es.“
Henry Ford (1863–1947) Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company
„Politische Willkür entscheidet, welche Geschäfte die Armen machen dürfen.“
Muhammad Yunus (1940) bangladeschischer Wirtschaftswissenschaftler
www.welt.de http://www.welt.de/politik/ausland/article925791/Arme_brauchen_Chancen_ihr_Leben_zu_aendern.html,»Arme brauchen Chancen, ihr Leben zu ändern«
„Ob Du arm bist oder reich - Die Uhr tickt für uns alle gleich“
Unbekannter Autor
Thomas Müntzer (1489–1525) evangelischer Theologe und Revolutionär in der Zeit des Bauernkrieges
Hochverursachte Schutzrede, 1524.
Arthur Schopenhauer buch Die Welt als Wille und Vorstellung
Die Welt als Wille und Vorstellung
Die Welt als Wille und Vorstellung
Kurt Tucholský (1890–1935) deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935)
Rudolf Steiner in Paris
Andere
„Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen.“
Peter Ustinov (1921–2004) britischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur
Verkürztes Zitat aus Achtung! Vorurteile, 2003, S. 270. Wortlaut: "Der Terrorismus, der im furchtbaren 11. September kulminierte, ist ein Krieg der Armen gegen die Reichen. Der Krieg ist ein Terrorismus der Reichen gegen die Armen." Amazon. de
„Wir sind arm, aber mit Geschmack.“
Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung
Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort / Der Alte
Der Mann mit den vierzig Talern
Original: Original franz.: "nous sommes pauvres avec goût."
Robert Walser (1878–1956) deutschsprachiger Schweizer Schriftsteller
„Der Spaziergang“. In: „Prosastücke“, Rascher Zürich 1917, S. 42 books.google https://books.google.de/books?id=1o8uAAAAYAAJ&q=gefehlt
Walt Whitman (1819–1892) US-amerikanischer Dichter
Tagebuch, 1877
Original engl.: "Sweet, sane, still Nakedness in Nature! - ah if poor, sick, prurient humanity in cities might really know you once more!" - A Sun-Bath - Nakedness. Sunday, Aug. 27 [1876]. Prose Works 1892. Volume I Specimen Days. Edited by Floyd Stovall. © New York University 1963
Miguel de Cervantes buch Don Quijote
Verlag von A. Hofmann & Comp., 3. verbesserte Auflage, Berlin 1853, Übersetzung: Ludwig Tieck (1773-1853), 2.Teil, 5. Kap., S.40.
Original span. "La mejor salsa del mundo es la hambre; y como esta no falta a los pobres, siempre comen con gusto." - Juan de la Cuesta (Hrsg.), Erstauflage, Madrid 1615, 2. Teil, 5. Kap., S. 17r.
nach Cicero: "Der Speise Würze ist der Hunger, des Trankes der Durst, so höre ich Sokrates sagen." - De finibus (Über das höchste Gut und das größte Übel) II, 90
Don Quijote (Don Quixote)
Diogenes von Sinope (-404–-322 v.Chr) griechischer Philosoph, Schüler des Antisthenes
gemäß Diogenes Laertius, Leben und Meinungen berühmter Philosophen, VI, 68
Original griech.: "τὴν παιδείαν […] τοῖς μὲν νέοις σωφροσύνην, τοῖς δὲ πρεσβυτέροις παραμυθίαν, τοῖς δὲ πένησι πλοῦτον, τοῖς δὲ πλουσίοις κόσμον εἶναι."
Frédéric Beigbeder (1965) französischer Schriftsteller
Neununddreißigneunzig/39,90, Deutsch von Brigitte Grosse. Hamburg 2001, S. 227. ISBN 3-499-23324-X
Jakob Augstein (1967) deutscher Journalist und Verleger
Spiegel-Online vom 20. April 2012 http://www.spiegel.de/politik/ausland/mohammed-film-wem-nuetzt-die-welle-der-wut-in-der-islamischen-welt-a-856233.html Wem nützt die Gewalt? über gewalttätige Proteste gegen den Film Innocence of Muslims.
Hermann Cohen (1842–1918) deutscher Philosoph
The Concept of Religion in the System of Philosophy (1915)
„Es tröstet mich, dass ein reicher Mann nur ein armer Mann mit Geld ist.“
W. C. Fields (1880–1946) US-amerikanischer Schauspieler
„Die Reichen werden niemals gehängt. Nur die Armen und ohne Freunde.“
Truman Capote (1924–1984) US-amerikanischer Schriftsteller
Muhammad Yunus (1940) bangladeschischer Wirtschaftswissenschaftler
clubofbudapest.org/d/Ehrenmitglieder http://www.clubofbudapest.org/d/Ehrenmitglieder/em-yunus.htm
„Es muß was Schönes sein um die Tugend, Herr Hauptmann, aber ich bin ein armer Kerl.“
Georg Büchner (1813–1837) Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär
Wozzeck / Wozzeck, S. 165
Woyzeck (1837)
Rainer Maria Rilke buch Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge
Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, Erstes Bändchen, Insel-Verlag, Leipzig 1918, S. 6, alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=12092&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=7 <br class="br">Andere Werke
„Die arme Sünderin auf dem berüchtigten Henkerstuhl lacht zu Weltuntergang“
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Kabale und Liebe IV,7 / Luise
„Du nahmst mir meinen Himmel nur, um ihn // In König Philipps Armen zu vertilgen.“
Friedrich Schiller (1759–1805) deutscher Dichter, Philosoph und Historiker
Don Carlos I,5 / Don Carlos
Arthur Schopenhauer buch Die Welt als Wille und Vorstellung
Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 12
Die Welt als Wille und Vorstellung
William Shakespeare (1564–1616) englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler
5. Akt, 5. Szene / Macbeth
(Original engl. "Life's but a walking shadow, a poor player // That struts and frets his hour upon the stage, // And then is heard no more. It is a tale // Told by an idiot, full of sound and fury, // Signifying nothing"
Macbeth - The Tragedy of Macbeth
Variante: Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild;
Ein armer Komödiant, der spreizt und knirscht
Sein Stündchen auf der Bühn' und dann nicht mehr
Vernommen wird; ein Märchen ist's, erzählt
Von einem Dummkopf voller Klang und Wut,
Das nichts bedeutet.
Gustave Flaubert buch November
November
Wörterbuch der Gemeinplätze (Dictionnaire des idées reçues), November (Novembre), 1842
„[…] selbst das ärmste Herz hat noch irgend ein Kleinod, an dem es hängt.“
Karl Emil Franzos buch Die Juden von Barnow
Esterka Regina, S. 175, , auch bei
Die Juden von Barnow (1876)
„Denn im Unglück altern die armen Sterblichen frühe.“
Odyssee, 19. Gesang, 360 / Penelope
Original griech.: "αἶψα γὰρ ἐν κακότητι βροτοὶ καταγηράσκουσιν."
Ilias (8./7. Jh. v.Chr), Odyssee (8./7. Jh. v.Chr)
Ayn Rand buch Atlas wirft die Welt ab
Kap. ENTWEDER - ODER, III. Ehrliche Erpressung, S. 510
Original englisch: "If you saw Atlas, the giant who holds the world on his shoulders, if you saw that he stood, blood running down his chest, his knees buckling, his arms trembling but still trying to hold the world aloft with the last of his strength, and the greater his effort the heavier the world bore down on his shoulders — what would you tell him to do? [...] To shrug.”
Atlas Shrugged
„Die Armen sind die Neger von Europa.“
Nicolas Chamfort (1741–1794) französischer Schriftsteller
frz. «Les pauvres sont les nègres de l'Europe.»
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Politische Gedanken
Thomas Macho (1952) österreichischer Kunsthistoriker, Professor für Kulturgeschichte
Tod, in: Christoph Wulf (Hrsg.), Vom Menschen. Handbuch Historische Anthropologie, 1997, S. 940
Friedrich Ebert (1871–1925) Reichspräsident der Weimarer Republik
auf der 1. Sitzung der Deutschen Nationalversammlung, 6. Februar 1919 zitiert nach Verhandlungen der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung. Bd. 326. Stenographische Berichte, Berlin 1920, S. 1-3 Text online
Georg Herwegh (1817–1875) revolutionärer deutscher Dichter
Verse 37-40
Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (1863)
„Wir armen, armen Mädchen // Sind gar so übel dran;“
Albert Lortzing (1801–1851) deutscher Komponist, Schauspieler und Sänger
Der Waffenschmied, Dritter Akt, Nr. 8. Arie. Marie, S. 47, books.google.de https://books.google.de/books?id=4lIVSWc35yIC&pg=PA47&q=%22wir%20armen%2C%20armen%22 <br class="br">Der Waffenschmied (1846)
Jakob Lorber (1800–1864) österreichischer Schriftsteller, Musiker und „Schreibknecht Gottes”
Das Große Evangelium Johannes, Band 5, Kapitel 108, Absatz 1
Johann Peter Eckermann buch Gespräche mit Goethe
Gespräche mit Goethe, Leipzig, Band 1 und 2: 1836, Band 3: 1848, S. 788
Pauline Réage (1907–1998) französische Autorin
Régine Deforges, Pauline Réage: Die O hat mir erzählt, Ullstein, Berlin 1994, ISBN 3 548 22556 X, S. 46
Régine Deforges, Pauline Réage: Die O hat mir erzählt (1976), O m'a dit: entretiens avec Pauline Réage (1975)
„Ach, arme Frau. Sie bittet um meine Vergebung. Ich bitte um ihre von ganzem Herzen.“
Karl II. von England (1630–1685) König von Schottland, England und Irland
Letzte Worte zu seiner Frau Katharina Henrietta über ihren letzten Brief an ihn, ihr zu vergeben falls sie ihn in ihrem Lebens beleidigt haben sollte, am 6. Februar 1685
Original engl.: "Alas! poor woman. She beg my pardon! I beg hers with all my heart."
Paul McCartney (1942) britischer Musiker, Singer-Songwriter, Komponist sowie mehrfacher Grammy-Preisträger
Bravo Nr. 4/1985 vom 17. Januar 1985, S. 15
Joan Miró (1893–1983) spanischer (katalanischer) Maler
Hans Platschek (Hrsg.), Joan Miró, rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg, 1993, 1090 - ISBN 3 499 50 409 X, S. 105
„Wie arm sind doch die Jungen, die nie von Karl May gelesen haben.“
Max von der Grün (1926–2005) deutscher Schriftsteller
Westfälische Rundschau, 11. März 1978