Zitate über Arm

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema arm, reich, menschen, mensch.

Insgesamt 311 Zitate, Filter:

Citát „Sie haben Geld für Kriege, aber sie können die Armen nicht ernähren.“
Tupac Shakur Foto
Tupac Shakur Foto

„Wenn deine Mutter alt geworden,
und älter du geworden bist,
wenn ihr, was früher leicht und mühlos,
nunmehr zur Last geworden ist,
wenn ihre lieben, treuen Augen,
nicht mehr wie einst ins Leben seh'n,
wenn ihre Füße, kraftgebrochen,
sie nicht mehr tragen woll'n mein Geh'n,
dann reich ihr deinen Arm zur Stütze,
geleite sie mit froher Lust,
die Stunde kommt, da du sie weinend
zum letzten Gang begleiten musst.
Und fragt sie dich, so gib ihr Antwort,
und fragt sie wieder, - sprich auch du,
und fragt sie nochmals, - steh' ihr Rede,
nicht ungestüm, in sanfter Ruh!
Und kann sie dich nicht recht verstehen,
erklär ihr alles frohbewegt,
die Stunde kommt, die bitt're Stunde,
da dich ihr Mund nach nichts mehr frägt.“

—  Georg Runsky

Das Gedicht hatte ursprünglich den Titel „Habe Geduld“. Es wurde erstmals um 1906 in Blüthen des Herzens veröffentlicht.

Adolf Hitler verwendete dieses Gedicht mit dem Titel "Deine Mutter" in dem von ihm signierten und 1923 datierten handschriftlichen Manuskript. Aus diesem Grund wird ihm dieses Gedicht manchmal falsch zugeschrieben.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bartfmdroog.com/droog/dd/bluthen_des_herzens_scans.html#front
1920s

Anne Frank Foto
Anne Frank Foto

„Niemand ist je durch Geben arm geworden.“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945

Bill Gates Foto
Michael Ende Foto
Anne Frank Foto

„Nie ist jemand durch Geben arm geworden.“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945

Erich Maria Remarque Foto
Albert Einstein Foto

„Ich erinnere mich an Einstein, die Geige unter dem Arm: „Das Wort Fortschritt bedeutet nichts, solange es noch unglückliche Kinder gibt.“

—  Albert Einstein theoretischer Physiker 1879 - 1955

aus dem Französischen übersetzt von Vsop. de

Laotse Foto

„Je mehr Verbote, umso ärmer das Volk.“

—  Laotse legendärer chinesischer Philosoph -604

Kapitel 57

Thomas Mann Foto
Henry David Thoreau Foto
Pablo Picasso Foto
Seneca d.J. Foto

„Nicht arm ist der, der wenig hat, sondern der, der nach mehr verlangt.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, III, 6

Jesus von Nazareth Foto

„Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich.“

—  Jesus von Nazareth Figur aus dem Neuen Testament -7 - 30 v.Chr

Matthäus 5,3

Jesaja Foto
Theodore Roosevelt Foto
Wiglaf Droste Foto

„Wer sonst gar nichts hat, der hat doch ein Vaterland. Patriotismus ist die Religion der ganz armen Schweine.“

—  Wiglaf Droste deutscher Schriftsteller, Journalist, Gastronomiekritiker und Sänger 1961 - 2019

Kommentar in der taz, 5. Dezember 2003, taz.de http://www.taz.de/pt/2003/12/05/a0149.1/text.ges

Heinrich Himmler Foto
Martin Luther Foto

„Wie käme denn ich armer stinkender Madensack dazu, dass man die Kinder Christi mit meinem heillosen Namen nennen sollte?“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

Weimarer Ausgabe sämtlicher Schriften Luthers, Band 8, 637; auf die Frage ob man seine Anhänger "lutherisch" nennen solle
Andere

Johann Wolfgang von Goethe Foto

„[H]abe nun, ach! Philosophie, // Juristerei und Medizin, // Und leider auch Theologie! // Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. // Da steh ich nun, ich armer Tor! // Und bin so klug als wie zuvor.“

—  Johann Wolfgang von Goethe, buch Faust. Eine Tragödie.

Faust I, Vers 354 ff. / Faust – Anfangsverse Faust I-Tragödie → Zitat im Textumfeld
Dramen, Faust. Eine Tragödie (1808)

John Fitzgerald Kennedy Foto

„Wenn eine freie Gesellschaft den vielen nicht helfen kann, die arm sind, kann sie die wenigen nicht retten, die reich sind.“

—  John Fitzgerald Kennedy Präsident der Vereinigten Staaten 1917 - 1963

Antrittsrede, 20. Januar 1961, John F. Kennedy Presidential Library & Museum: Antrittsrede des Präsidenten John Fitzgerald Kennedy http://www.jfklibrary.org/JFK/Historic-Speeches/Multilingual-Inaugural-Address/German.aspx
Original engl.: "If a free society cannot help the many who are poor, it cannot save the few who are rich." - John F. Kennedy Presidential Library & Museum: Inaugural Address, 20 January 1961 http://www.jfklibrary.org/Asset-Viewer/BqXIEM9F4024ntFl7SVAjA.aspx
Amtsantrittsrede (1961)

Malcolm X Foto

„Wer hat jemals von einer Revolution gehört, in der sie Arm in Arm laufen und ‚We shall overcome‘ singen? So etwas gibt es in keiner Revolution. Ihr kommt nicht darauf zu singen, weil ihr zu beschäftigt seid [die Fäuste] zu schwingen.“

—  Malcolm X US-amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung 1925 - 1965

Rede 1963, Message to the Grass Roots, aus: Speaks, ebd. S. 8 f.
"Whoever heard of a revolution where they lock arms, as Reverend Cleage was pointing out beautifully, singing "We Shall Overcome"? Just tell me. You don't do that in a revolution. You don't do any singing; you're too busy swinging." - http://xroads.virginia.edu/~public/civilrights/a0147.html

Rainer Maria Rilke Foto
Thomas Mann Foto

„Individualität!… Ach, was man ist, kann und hat, scheint arm, grau,
unzulänglich und langweilig; was man aber nicht ist, nicht kann und
nicht hat, das eben ist es, worauf man mit jenem sehnsüchtigen Neide
blickt, der zur Liebe wird, weil er sich fürchtet, zum Haß zu werden.

—  Thomas Mann deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger 1875 - 1955

II tom, deseti deo,224 strana
Original: (sr) Individualnost!... Ah, sve sto jesmo, sto umemo i imamo, izgleda jadno, sivo, nedovoljno i dosadno; a ono pak sto nismo, ne umemo i nemamo, to je bas ono na sta svak gleda sa onom ceznjivom zaviscu koja biva ljubav, zato se plasi da bude mrznja.

Friedrich Hölderlin Foto
William Butler Yeats Foto
Anne Frank Foto

„Es ist noch niemand arm geworden, weil er gegeben hat.“

—  Anne Frank Opfer des Holocaust und Tagebuch-Autorin 1929 - 1945

Erich Fried Foto

„Was den Armen zu wünschen wäre // für eine bessere Zukunft? // Nur dass sie alle // im Kampf gegen die Reichen // so unbeirrbar sein sollen // so findig // und so beständig // wie es die Reichen // im Kampf gegen die Armen sind“

—  Erich Fried österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist 1921 - 1988

Völlig veraltete Klassenkampftheorie, in: Am Rand unserer Lebenszeit, Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 1987, ISBN 3-8031-0156-5

Thomas Müntzer Foto

„Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feind wird. Die Ursache des Aufruhrs wollen sie nicht wegtun. Wie kann es die Länge gut werden? So ich das sage, muss ich aufrührerisch sein.“

—  Thomas Müntzer evangelischer Theologe und Revolutionär in der Zeit des Bauernkrieges 1489 - 1525

Hochverursachte Schutzrede, 1524.

Erich Maria Remarque Foto

„Wir sterben nicht«, flüsterte sie in Ravics Armen. »Nein. Nicht wir. Nur die Zeit. Die verdammte Zeit. Sie stirbt immer. Wir leben. Wir leben immer…“

—  Erich Maria Remarque, buch Arc de Triomphe

Arc de Triomphe. Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1960, Seite 161. Oft zitiert als: "Wir werden leben, nur die Zeit stirbt", mit der unzutreffenden Quellenangabe Im Westen nichts Neues.

Voltaire Foto

„Wir sind arm, aber mit Geschmack.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort / Der Alte
Der Mann mit den vierzig Talern
Original: Original franz.: "nous sommes pauvres avec goût."

Robert Walser Foto

„Ich bin allerdings arm und an Erfolglosigkeit hat es mir bis heute nie gefehlt, aber das Leben kann auch ohne Erfolg hübsch sein.“

—  Robert Walser deutschsprachiger Schweizer Schriftsteller 1878 - 1956

„Der Spaziergang“. In: „Prosastücke“, Rascher Zürich 1917, S. 42 books.google https://books.google.de/books?id=1o8uAAAAYAAJ&q=gefehlt

Walt Whitman Foto

„Köstliche, gesunde, stille Nacktheit in der Natur! O könnte die arme, kranke, geile Stadtmenschheit dich nur einmal wieder wirklich kennen lernen.“

—  Walt Whitman US-amerikanischer Dichter 1819 - 1892

Tagebuch, 1877
Original engl.: "Sweet, sane, still Nakedness in Nature! - ah if poor, sick, prurient humanity in cities might really know you once more!" - A Sun-Bath - Nakedness. Sunday, Aug. 27 [1876]. Prose Works 1892. Volume I Specimen Days. Edited by Floyd Stovall. © New York University 1963

Frédéric Beigbeder Foto

„Kennt ihr den Unterschied zwischen Arm und Reich? Die Armen verkaufen Drogen, um sich Nikes zu kaufen, und die Reichen verkaufen Nikes, um sich Drogen zu kaufen.“

—  Frédéric Beigbeder französischer Schriftsteller 1965

Neununddreißigneunzig/39,90, Deutsch von Brigitte Grosse. Hamburg 2001, S. 227. ISBN 3-499-23324-X

Jakob Augstein Foto
Francis Scott Fitzgerald Foto
Ernst Jandl Foto
Oscar Wilde Foto

„Im Krieg machen die Starken die Schwachen zu Sklaven, im Frieden machen die Reichen die Armen zu Sklaven.“

—  Oscar Wilde irischer Schriftsteller 1854 - 1900

The Young King and Other Stories

Rainer Maria Rilke Foto
W. C. Fields Foto
Dschingis Khan Foto

„Ein Hund, von einem Armen erzogen, folgt keinem Reichen.“

—  Dschingis Khan Khan der Mongolen, der weite Teile Zentralasiens und Nordchinas eroberte 1162 - 1227

Henry Ford Foto

„Geld ist wie ein Arm oder ein Bein: Verwenden Sie es oder verlieren Sie es.“

—  Henry Ford Gründer des Automobilherstellers Ford Motor Company 1863 - 1947

Truman Capote Foto
Molière Foto

„Kann man das Werden eines schlechten Buches vergeben, dann nur den Ärmsten, welche schreiben, um zu leben.“

—  Molière, Der Menschenfeind

Der Menschenfeind, I, 2 / Alceste
Original franz.: "Si l'on peut pardonner l'essor d'un mauvais livre, // Ce n'est qu'aux malheureux qui composent pour vivre."
Der Menschenfeind

Rainer Maria Rilke Foto

„Wenn arme Leute nachdenken, soll man sie nicht stören, soll man sie nicht stören. Vielleicht fällt es ihnen doch ein.“

—  Rainer Maria Rilke, buch Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, Erstes Bändchen, Insel-Verlag, Leipzig 1918, S. 6, alo http://www.literature.at/viewer.alo?objid=12092&viewmode=fullscreen&scale=3.33&rotate=&page=7
Andere Werke

Friedrich Schiller Foto

„Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt.“

—  Friedrich Schiller, Wilhelm Tell

Wilhelm Tell, III, 1 / Tell, S. 108
Wilhelm Tell (1804)

Arthur Schopenhauer Foto

„Aber die Sprache um ein Wort ärmer machen heißt das Denken der Nation um einen Begriff ärmer machen.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Die Welt als Wille und Vorstellung

Die Welt als Wille und Vorstellung, Zweiter Band, Zum ersten Buch, zweite Hälfte, Kapitel 12
Die Welt als Wille und Vorstellung

Peter Ustinov Foto

„Terrorismus ist der Krieg der Armen und der Krieg ist der Terrorismus der Reichen.“

—  Peter Ustinov britischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur 1921 - 2004

Verkürztes Zitat aus Achtung! Vorurteile, 2003, S. 270. Wortlaut: "Der Terrorismus, der im furchtbaren 11. September kulminierte, ist ein Krieg der Armen gegen die Reichen. Der Krieg ist ein Terrorismus der Reichen gegen die Armen." Amazon. de

Frédéric Chopin Foto

„Mutter, meine arme Mutter.“

—  Frédéric Chopin polnischer Komponist 1810 - 1849

Letzte Worte, 17. Oktober 1849
Original poln.: "Matka, moja biedna matka."

Karl Emil Franzos Foto

„[…] selbst das ärmste Herz hat noch irgend ein Kleinod, an dem es hängt.“

—  Karl Emil Franzos, buch Die Juden von Barnow

Esterka Regina, S. 175, , auch bei
Die Juden von Barnow (1876)

Homér Foto

„Denn im Unglück altern die armen Sterblichen frühe.“

—  Homér, Ilias

Odyssee, 19. Gesang, 360 / Penelope
Original griech.: "αἶψα γὰρ ἐν κακότητι βροτοὶ καταγηράσκουσιν."
Ilias (8./7. Jh. v.Chr), Odyssee (8./7. Jh. v.Chr)

Nicolas Chamfort Foto

„Die Armen sind die Neger von Europa.“

—  Nicolas Chamfort französischer Schriftsteller 1741 - 1794

frz. «Les pauvres sont les nègres de l'Europe.»
Aus Maximes et Pensées, Caractères et Anecdotes (dt. Maximen und Gedanken), Politische Gedanken

Friedrich Ebert Foto

„Deutschösterreich muss mit dem Mutterland für alle Zeiten vereinigt werden. Unsere Stammes- und Schicksalsgenossen dürfen versichert sein, dass wir sie im neuen Reich der deutschen Nation mit offenen Armen und Herzen willkommen heißen. Sie gehören zu uns, und wir gehören zu ihnen.“

—  Friedrich Ebert Reichspräsident der Weimarer Republik 1871 - 1925

auf der 1. Sitzung der Deutschen Nationalversammlung, 6. Februar 1919 zitiert nach Verhandlungen der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung. Bd. 326. Stenographische Berichte, Berlin 1920, S. 1-3 Text online

Konfuzius Foto
Jakob Lorber Foto
Johann Peter Eckermann Foto
Paul McCartney Foto
Joan Miró Foto
Max von der Grün Foto

„Wie arm sind doch die Jungen, die nie von Karl May gelesen haben.“

—  Max von der Grün deutscher Schriftsteller 1926 - 2005

Westfälische Rundschau, 11. März 1978

Paula Modersohn-Becker Foto
Rainer Maria Rilke Foto
Gabriel García Márquez Foto
Friedrich Hölderlin Foto
Cecelia Ahern Foto

„Arme Leute können nicht wählerisch sein, oder? Bedeutet das auch, wer wählerisch ist, kann nicht arm sein?“

—  Cecelia Ahern irische Schriftstellerin 1981

Zeit deines Lebens

Stephen King Foto
Wolfgang Borchert Foto
Hermann Cohen Foto
Citát „Der Kaffee muß heiß sein wie die Küsse eines Mädchens am ersten Tag, süß wie die Nächte in ihren Armen und schwarz wie die Flüche der Mutter, wenn sie es erfährt.“
Heinrich Himmler Foto

„Armes Liebi, musst dich mit diesen elenden Juden wegen des Geldes abraufen.“

—  Heinrich Himmler deutscher Politiker (NSDAP), MdR und Reichsführer der SS 1900 - 1945

Seneca d.J. Foto

„Nicht wer zu wenig hat, sondern wer mehr begehrt, ist arm.“

—  Seneca d.J., buch Epistulae morales

Moralische Briefe an Lucilius - Epistulae morales ad Lucilium
Original: (lat) Non qui parum habet, sed qui plus cupit, pauper est.
Quelle: Moralische Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), I, II, 6

Muhammad Yunus Foto

„Politische Willkür entscheidet, welche Geschäfte die Armen machen dürfen.“

—  Muhammad Yunus bangladeschischer Wirtschaftswissenschaftler 1940

www.welt.de http://www.welt.de/politik/ausland/article925791/Arme_brauchen_Chancen_ihr_Leben_zu_aendern.html,»Arme brauchen Chancen, ihr Leben zu ändern«

Muhammad Yunus Foto

„Man kann eine Firma schaffen, die den Armen dient und bei der Profit ein Nebenprodukt ist, nicht das Ziel.“

—  Muhammad Yunus bangladeschischer Wirtschaftswissenschaftler 1940

clubofbudapest.org/d/Ehrenmitglieder http://www.clubofbudapest.org/d/Ehrenmitglieder/em-yunus.htm

John Green Foto
Bushido Foto
Eugenie Marlitt Foto

„Ich kann bewundernd zur Geistesgröße aufblicken, kann mich demutsvoll vor der Tugend beugen, kann das Talent verehren – aber niemals werde ich dem Mammon huldigen, der seinen Fuß grob und schwerfällig allem und jedem auf den Nacken setzen will und da schonungslos und kalt hintritt, wo der wärmste und weichste Punkt des Armen sitzt.«“

—  Eugenie Marlitt deutsche Schriftstellerin 1825 - 1887

Die Quelle muss ich noch verifizieren. Möglicherweise aus der Biografie über Eugenie Marlitt von Cornelia Hobohm »Die Bestsellerautorin MARLITT – Meine Geisteskinder«, Erfurt 2010. Sutton Verlag. 128 Seiten. ISBN: 978-3-86680- 597-2
Quelle: noch nicht verifiziert

Honoré De Balzac Foto
Martin Luther Foto

„Denn ein Jurist / der nicht mehr denn ein Jurist ist / ist ein arm Ding / Was ist Ius? (welchs wörtlin im Latein auch ein Suppe heist) und sind die Juristen nur Suppenfresser / denn sie diputirn nur von Dreckhändeln / vom 7. Gebot / Du solt nicht stelen / und dergleichen zeitlichen Dingen.“

—  Martin Luther Reformator, Theologe, Bibelübersetzer 1483 - 1546

Colloquia. Jena 1591. Cap. XXXIX Von Hoffleuten / Edelleuten und Juristen. S. 516 v books.google http://books.google.de/books?id=GqlFO3zvlqUC&pg=RA5-PA516-IA1
Tischreden

Niccolo Machiavelli Foto

„Die wohlgeordneten Freistaaten müssen den Staat reich und den Bürger arm halten.“

—  Niccolo Machiavelli florentinischer Politiker und Diplomat 1469 - 1527

Vom Staat
Vom Staat

Novalis Foto

„Freunde, der Boden ist arm, wir müssen reichlichen Samen ausstreun, dass uns doch nur mäßige Ernten gedeihn.“

—  Novalis deutscher Dichter der Frühromantik 1772 - 1801

Distichen
Andere

Jean Paul Foto
Francesco Petrarca Foto

„Bist arm und bloß, Philosophie, so sagt der auf verächtlichen Gewinn bedachte Pöbel.“

—  Francesco Petrarca italienischer Dichter und Geschichtsschreiber 1304 - 1374

Das Buch der Lieder

Phaedrus Foto

„Wenn der Arme es dem Reichen gleich tun will, so geht er zugrunde.“

—  Phaedrus römischer Fabeldichter -20

Fabeln I, XXIV. Rana Rupta et Bos

Edgar Allan Poe Foto

„Herr hilf meiner armen Seele.“

—  Edgar Allan Poe US-amerikanischer Schriftsteller 1809 - 1849

Letzte Worte, 7. Oktober 1849
Letzte Worte

Alexander Pope Foto

„Der Teufel ist jetzt weiser als vordem, er macht uns reich, nicht arm, uns zu versuchen.“

—  Alexander Pope, Moral Essays

Moral Essays, , Epistle III, To Lord Bathurst (1732), line 351
Original englisch: “But Satan now is wiser than of yore,
And tempts by making rich, not making poor.”
Quelle: Adressat war der britische Politiker Allen Bathurst (1st Earl Bathurst)]

„Dem Armen mangelt viel, dem Geizigen Alles.“

—  Publilius Syrus römischer Mimendichter

Sententiae I7, Übersetzung [Binder M] S. 64 http://books.google.de/books?id=EDoLAAAAQAAJ&pg=PA64
Alternative Übersetzung: "Geiz ist die größte Armut" - Übersetzung [Arthaber] S. 70 http://books.google.de/books?id=lZ3LkkIytCsC&pg=PA70
Original lat.: "Inopiae desunt multa, avaritiae omnia."

Georg Rollenhagen Foto

„Das ist eine arme Maus, // die nur weiß zu einem Loch hinaus.“

—  Georg Rollenhagen, buch Froschmeuseler

Bröseldieb rümet sein geschlecht und weisheit. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 1. Theil, 3. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 16, Vers 109f.
Original: "Das ist eine arme maus, // Die nurt weiß zu eim loch hinaus."

Saadí Foto

„Leihe denen, die arm sind, und verlange etwas von denen, die reich sind, so werden sie nicht mehr zu dir kommen.“

—  Saadí, buch Golestan

Der Rosengarten (Gulistan), 2, Vom Wesen der Derwische
Original Farsi: "گفت هرچه درویشانند مرایشان را وامی بده و آن چه توانگرانند از ایشان چیزی بخواه که دیگر یکی گرد تو نگردند"

Friedrich Schiller Foto

„Die arme Sünderin auf dem berüchtigten Henkerstuhl lacht zu Weltuntergang“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Kabale und Liebe IV,7 / Luise

Friedrich Schiller Foto

„Du nahmst mir meinen Himmel nur, um ihn // In König Philipps Armen zu vertilgen.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Don Carlos I,5 / Don Carlos

Friedrich Schiller Foto

„Nicht deinen Arm bloß will ich, auch dein Auge.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Demetrius / Marina
Demetrius - Fragment (entstanden 1805)

Arthur Schopenhauer Foto
William Shakespeare Foto

„Mir Armen war mein Büchersaal als Herzogtum genug.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

Original engl. " Me, poor man- my library was dukedom large enough."
Der Sturm - The Tempest

William Shakespeare Foto

„Amor steckt von Schalkheit voll, // Macht die armen Weiblein toll.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

3. Aufzug, 2. Szene // Puck
(Original engl. "Cupid is a knavish lad, // Thus to make poore females mad."
Ein Sommernachtstraum - A Midsummer Night's Dream

William Shakespeare Foto

„Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild, // Ein armer Komödiant, der spreizt und knirscht // Sein Stündchen auf der Bühn und dann nicht mehr // Vernommen wird; ein Märchen ist's, erzählt // Von einem Blöden, voller Klang und Wut, // Das nichts bedeutet.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

5. Akt, 5. Szene / Macbeth
(Original engl. "Life's but a walking shadow, a poor player // That struts and frets his hour upon the stage, // And then is heard no more. It is a tale // Told by an idiot, full of sound and fury, // Signifying nothing"
Macbeth - The Tragedy of Macbeth
Variante: Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild;
Ein armer Komödiant, der spreizt und knirscht
Sein Stündchen auf der Bühn' und dann nicht mehr
Vernommen wird; ein Märchen ist's, erzählt
Von einem Dummkopf voller Klang und Wut,
Das nichts bedeutet.