Zitate von Friedrich Hölderlin

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Friedrich Hölderlin

Geburtstag: 20. März 1770
Todesdatum: 7. Juni 1843

Johann Christian Friedrich Hölderlin zählt zu den bedeutendsten deutschen Lyrikern. Sein Werk lässt sich, in seiner Bedeutung innerhalb der deutschen Literatur um 1800, weder der Weimarer Klassik noch der Romantik zuordnen.

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„Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch.“

„Denn sie, die uns das himmlische Feuer leihen, die Götter, schenken heiliges Leid uns auch.“


„Ein Gott ist der Mensch, wenn er träumt, ein Bettler, wenn er nachdenkt.“

„Alles prüfe der Mensch,
dass er Danken für alles lernt
und verstehe die Freiheit,
aufzubrechen, wohin er will.“

„Ach! der Menge gefällt, was // auf den Marktplatz taugt, // Und es ehret der Knecht nur // den Gewaltsamen." Menschenbeifall zeno. org“

„Ich fühl es endlich, nur in ganzer Kraft ist ganze Liebe.“ an Christian Landauer, Februar 1801

„Aber es ist das Zeichen dieser Zeit, dass die alte Heroennatur um Ehre betteln geht, und das lebendige Menschenherz, wie eine Waise, um einen Tropfen Liebe sich kümmert.“ Hyperion, II. Band, Erstes Buch / Hyperion an Diotima

„Was bleibet aber, stiften die Dichter.“ Andenken


„Das Schönste ist auch das Heiligste.“ Hyperion, I. Band, Zweites Buch / Hyperion an Bellarmin

„Nun versteh' ich den Menschen erst, da ich ferne von ihm und in der Einsamkeit lebe!“ zitiert in Wilhelm Waiblinger, Friedrich Hölderlins Leben, Dichtung und Wahnsinn

„Vor den Alpen, die in der Entfernung von einigen Stunden hieherum sind, stehe ich immer noch betroffen, ich habe wirklich einen solchen Eindruck nie erfahren, sie sind wie eine wunderbare Sage aus der Heldenjugend unserer Mutter Erde und mahnen an das alte bildende Chaos, indes sie niedersehn in ihrer Ruhe, und über ihrem Schnee in hellerem Blau die Sonne und die Sterne bei Tag und Nacht erglänzen.“ an Christian Landauer, Februar 1801

„Du mochtest im Sumpfe nicht schwimmen. Komm nun, komm, und lass uns baden in offener See!“ Hyperion, II. Band, Erstes Buch / Hyperion an Bellarmin. Google Books


„Wie ein heulender Nordwind, fährt die Gegenwart über die Blüten unsers Geistes und versengt sie im Entstehen.“ Hyperion

„Was wäre das Leben ohne Hoffnung? Ein Funke, der aus der Kohle springt und verlischt.“ Hyperion, I. Band, Erstes Buch / Hyperion an Bellarmin

„Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“ Patmos

„Immerhin hat das den Staat zur Hölle gemacht, daß ihn der Mensch zu seinem Himmel machen wollte.“ Hyperion, I. Band, Erstes Buch / Hyperion an Bellarmin, J. G. Cotta’scher Verlag, Tübingen 1846, S. 28 books. google

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