„Jetzt sehe ich erst, daß du ein Mensch bist wie ich. Ich habe gedacht an deine Handgranaten, an dein Bajonett und deine Waffen – jetzt sehe ich deine Frau und dein Gesicht und das Gemeinsame. Vergib mir, Kamerad! Wir sehen es immer zu spät. Warum sagt man uns nicht immer wieder, daß ihr ebenso arme Hunde seid wie wir, daß eure Mütter sich ebenso ängstigen wie unsere und daß wir die gleiche Furcht vor dem Tode haben und das gleiche Sterben und den gleichen Schmerz –. Vergib mir, Kamerad, wie konntest du mein Feind sein? Wenn wir diese Waffen und diese Uniform fortwerfen, könntest du ebenso mein Bruder sein wie Kat und Albert. Nimm zwanzig Jahre von mir, Kamerad, und stehe auf – nimm mehr, denn ich weiß nicht, was ich damit noch beginnen soll.“

—  Erich Maria Remarque, All Quiet on the Western Front
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„Ich sehe bei Bin Laden und bei Bush das gleiche Handlungsmuster.“

—  Arundhati Roy indische Schriftstellerin, politische Aktivistin und Globalisierungskritikerin 1961
Interview in "DER SPIEGEL", 15/2003, spiegel. de

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„Kaum ein paar kurze Wochen // Sind die Felder glühend zu sehen; // Gleich muß die Sense dann pochen, // Und Stoppeln bleiben kalt stehen.“

—  Max Dauthendey deutscher Dichter und Maler 1867 - 1918
Die Luft ist voll Kommen und Gehen. Aus: Insichversunkene Lieder im Laub. gutenberg. de

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„Den Tod bringen Waffen aus Deutschland.“

—  Jürgen Grässlin deutscher Pädagoge, Publizist und Friedensaktivist 1957
Buchtitel, Droemer Knaur, 1994, ISBN 3426800292

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„Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Wilhelm Tell III,1 / Tell

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„Die Frauenfußball-Nationalmannschaft ist ja schon Fußballweltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum Männer nicht das Gleiche leisten können wie Frauen.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954
Erste Neujahrsansprache als Kanzlerin, 31. Dezember 2005, tagesschau. de, sueddeutsche. de, welt. de, focus. de, spiegel. de

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„Das Gesicht selber sagt nichts, ob es gleich hübsch ist, und redet nicht zum Herzen.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804
Über das Gefühl des Schönen und Erhabenen, dritter Abschnitt, A 66

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„Jedes, auch das verächtlichste Thier, sobald es mir als aufmerksame liebende Mutter erscheint, ist mir gleich so achtungswürdig.“

—  Johann Jakob Engel deutscher Schriftsteller und Literaturtheoretiker 1741 - 1802
Der Bienenkorb. Aus: Schriften, Erster Band: Der Philosoph für die Welt. 1. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 223. Google Books

„Wenn der Sieg der gleiche ist, so ist der spätere der geringere.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291
Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 384

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