„Jetzt sehe ich erst, daß du ein Mensch bist wie ich. Ich habe gedacht an deine Handgranaten, an dein Bajonett und deine Waffen – jetzt sehe ich deine Frau und dein Gesicht und das Gemeinsame. Vergib mir, Kamerad! Wir sehen es immer zu spät. Warum sagt man uns nicht immer wieder, daß ihr ebenso arme Hunde seid wie wir, daß eure Mütter sich ebenso ängstigen wie unsere und daß wir die gleiche Furcht vor dem Tode haben und das gleiche Sterben und den gleichen Schmerz –. Vergib mir, Kamerad, wie konntest du mein Feind sein? Wenn wir diese Waffen und diese Uniform fortwerfen, könntest du ebenso mein Bruder sein wie Kat und Albert. Nimm zwanzig Jahre von mir, Kamerad, und stehe auf – nimm mehr, denn ich weiß nicht, was ich damit noch beginnen soll.“

—  Erich Maria Remarque, All Quiet on the Western Front
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„Der Motor des Panzers ist ebenso seine Waffe wie die Kanone.“

—  Heinz Guderian deutscher Offizier und Generaloberst im Zweiten Weltkrieg 1888 - 1954

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„Wer die Uniform erfunden hat, wollte keine Gesichter mehr sehen.“

—  Thomas Niederreuther deutscher Kaufmann, Maler und Schriftsteller 1909 - 1990

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„Ich sehe bei Bin Laden und bei Bush das gleiche Handlungsmuster.“

—  Arundhati Roy indische Schriftstellerin, politische Aktivistin und Globalisierungskritikerin 1961
Interview in "DER SPIEGEL", 15/2003, spiegel. de

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„Die Frauenfußball-Nationalmannschaft ist ja schon Fußballweltmeister, und ich sehe keinen Grund, warum Männer nicht das Gleiche leisten können wie Frauen.“

—  Angela Merkel deutsche Bundeskanzlerin 1954
Erste Neujahrsansprache als Kanzlerin, 31. Dezember 2005, tagesschau. de, sueddeutsche. de, welt. de, focus. de, spiegel. de

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„Der Mensch gibt ebenso schwer eine Furcht auf als eine Hoffnung.“

—  Otto Ludwig deutscher Schriftsteller 1813 - 1865
Zwischen Himmel und Erde. Aus: Ausgewählte Werke, Band 1. Hrsg. von Wilhelm Greiner. Leipzig: Reclam,, S. 485 zeno. org

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„Das Gesicht selber sagt nichts, ob es gleich hübsch ist, und redet nicht zum Herzen.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804
Über das Gefühl des Schönen und Erhabenen, dritter Abschnitt, A 66

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