„Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass die Psyche nur bis zu einem ganz bestimmten Punkt belastbar ist, ich nenne ihn den seelischen Siedepunkt. Sobald die Grausamkeit, die man dem Körper oder Geist zufügt, zum Beispiel während einer Folter, diesen Siedepunkt überschreitet, entkoppelt sich der Leidende von der Realität. Er flüchtet in ein anderes Ich, in dem er die Schmerzen nicht mehr ertragen muss.“

—  Sebastian Fitzek, Der Augenjäger
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„Es ist der Geist, der sich den Körper baut.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805
Wallensteins Tod, III,13 / Wallenstein

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„Der Geist empfängt mit Schmerzen, aber er gebiert mit Entzücken.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824
Gedanken, Versuche und Maximen

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„Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz, // nur ein Gefühl empfunden eben; // und dennoch spricht es stets darein // und dennoch stört es dich zu leben.“

—  Theodor Storm deutscher Schriftsteller und Jurist 1817 - 1888
Sämtliche Werke in vier Bänden. Herausgegeben von Peter Goldammer, 4. Auflage, Berlin und Weimar: Aufbau, 1978. Beginn des Endes. Band 1, S. 184-185

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„Es wird dem glücklichen Gemüte zugesprochen, wenn wir die ganze Lebenszeit mit einen gesunden Geist in einem gesunden Körper durchlaufen können.“

—  Baruch Spinoza niederländischer Philosoph des Rationalismus 1632 - 1677
Ethik, Buch V, "Über die Macht des Verstandes oder die menschliche Freiheit", Lehrsatz 39

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„Wie unser Körper ohne Geist, so ist ein Staat ohne Gesetz.“

—  Cícero römischer Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph -106 - -43 v.Chr
Pro Cluentio LIII, 146

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„Die Thätigkeit des Blumenkohl-ähnlichen Gehirns pflegt man Geist zu nennen.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908
An Maria Anderson. 25. Juli 75, Band I, S. 151

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„Es ist eine, im ganzen Weltraum als ein Kontinuum verbreitete, alle Körper gleichförmig durchdringend erfüllende (mithin keiner Ortsveränderung unterworfene) Materie, welche, man mag sie nun Aether oder Wärmestoff nennen, kein hypothetischer Stoff ist.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804
Opus Postumum, AA XXI, S. 216 - zitiert in Kants Verteidigung der Metaphysik : eine Untersuchung zur Problemgeschichte des Opus Postumum von Stefan Schulze. - Marburg : Tectum Verlag, 1994. (Marburger wissenschaftliche Beiträge ; Band 7 - ISBN 3-929019-58-2) S. 134

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