Zitate von Ovid

 Ovid Foto

37   2

Ovid

Geburtstag: 20. März 43 v.Chr
Todesdatum: 17 n.Chr.
Andere Namen: Ovidius, Publius Naso Ovidius

Publius Ovidius Naso war ein antiker römischer Dichter. Er zählt in der römischen Literaturgeschichte neben Horaz und Vergil zum Kanon der drei großen Poeten der klassischen Epoche. Ovid schrieb in einer Frühphase Liebesgedichte, in einer mittleren Phase Sagenzyklen und in einer Spätphase Klagelieder.

Ovids gut erhaltenes Werk übte, nachdem es in der Spätantike weniger beachtet wurde, einen immensen Einfluss auf die Dichtung, die bildende Kunst und die Musik des Mittelalters und des Barock aus. In der Romantik ging der Einfluss zurück, lebte im späteren 19. Jahrhundert aber wieder auf. Sein Werk hat sich in das kulturelle Gedächtnis der Nachwelt tief eingeprägt, hier ist vor allem sein Hauptwerk, die Metamorphosen, zu nennen.

Bestellen Sie Zitate:


„Solange Du glücklich bist, wirst Du viele Freunde haben. Wenn die Zeiten bewölkt sein werden, wirst Du allein sein.“ Tristes, I,9,5

„Wieviel Muscheln am Strand, soviel Schmerzen bietet die Liebe.“ Remedia Amoris (Heilmittel gegen die Liebe) Buch II, 519


„Eine Gesinnung, die sich des Rechten bewusst ist, lacht über die Lügen des Gerüchts.“ Festkalender (Fasti) Buch IV, 311

„Alter gibt Erfahrung.“ Metamorphosen, Buch 6, Vers 29

„Vergeude keine Zeit mit Bitten!“ Metamorphosen XI, 286

„Um geliebt zu werden, sei liebenswürdig.“ Ars amatoria II, 107

„Um zu genesen, musst du viel Schmerzhaftes ertragen.“ Remedia Amoris (Heilmittel gegen die Liebe)

„Was wagt der freche Amor nicht!“ Festkalender


„Überall herrscht Zufall. Lass deine Angel nur hängen; wo du's am wenigsten glaubst, sitzt im Strudel der Fisch.“ Ars amatoria III, 425f

„So viele Sterne der Himmel, so viele Mädchen hat dein Rom.“ Liebeskunst (Ars amatoria) I, 59

„Schönheit ist vergänglich, und wie mit den Jahren sie zunimmt, nimmt sie auch ab.“ Liebeskunst (Ars amatoria) II, 113f

„Rede dir ein, du liebst, wo du flüchtig begehrst. Glaub es dann selbst... Aufrichtig liebt, wem's gelang, sich selbst in Feuer zu sprechen.“ Liebeskunst (Ars amatoria)


„Nichts ist mächtiger als Gold.“ Liebesgedichte (Amores) Buch III, Gedicht VIII

„Nichts ist mächtiger als die Gewohnheit.“ Liebeskunst (Ars amatoria) II, 345

„Gewähre Erholung; der Acker, der sich erholt, gibt reichlich, // Was er dir schuldet, zurück.“ Kunst zu lieben, 2, 351

„Die Hoffnung ist es, die die Liebe nährt.“ Metamorphosen Buch IX, 750

Ähnliche Autoren