Zitate über Gesundheit

Eine Sammlung von Zitaten zum Thema gesundheit.

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„Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern.“

—  Sebastian Kneipp bayerischer Priester und Hydrotherapeut 1821 - 1897

zitiert in kneipp-meilen.ch http://www.kneipp-meilen.ch/zitate.htm
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„Glücklich ist man, wenn man aus dem Zustand der Gesundheit in den der Weisheit übergeht.“

—  Joseph Joubert französischer Moralist und Essayist 1754 - 1824

Gedanken, Versuche und Maximen
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„Unsere Kultur erinnert an einen kraftstrotzenden Menschen, dem gesundheitlich gar nichts fehlt - es sei denn vielleicht im Hirn oder im Zentralnervensystem.“

—  Hendrik de Man belgischer Theoretiker des Sozialismus und Politiker 1885 - 1953

Vermassung und Kulturverfall: Eine Diagnose unserer Zeit, München: Leo Lehnen Verlag, 1951, S. 42. books.google.de http://books.google.de/books?id=YBFIAAAAMAAJ&dq=zentralnervensystem
Vermassung und Kulturverfall: Eine Diagnose unserer Zeit, München: Leo Lehnen Verlag, 1951

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„Ich habe angefangen, ein bisschen vergnügt zu sein, da man mir sagte, das sei gut für die Gesundheit.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Original: "je me suis mis à être un peu gai, parce qu'on m'a dit que cela est bon pour la santé."
Quelle: Brief an Abbé Trublet, Ferney 27. April 1761, books.google http://books.google.de/books?id=P1MTAAAAQAAJ&pg=PA91&dq=gai.

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„Sinnliche Ausschweifung ist viel öfter die Folge als die Ursache einer zerrütteten Gesundheit.“

—  Ludwig Börne deutscher Journalist, Literatur- und Theaterkritiker 1786 - 1837

Das Staatspapier des Herzens. Fragmente und Aphorismen. Hg. von Werner Ehrenforth. Köln: Bund-Verlag, 1987. ISBN 3-7663-3036-5. gutenberg.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=217&kapitel=1#gb_found

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Friedrich Schiller Foto

„Sorgt für eure Gesundheit, ohne diese kann man nie gut seyn.“

—  Friedrich Schiller deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

Notiz während einer lebensgefährlichen Erkrankung in Rudolstadt im Mai 1791, zitiert nach Lutz Unbehaun: Schillers heimliche Liebe, Der Dichter in Rudolstadt, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien 2009, S. 226, Google Books https://books.google.de/books?id=eXLfvaEf_n4C&pg=PA226&lpg=PA226&dq=Sorgt
Briefe und Sonstiges

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„Das Gegenteil von Freiheit ist Gesundheit“

—  Juli Zeh deutsche Schriftstellerin 1974

95 Anschläge – Thesen für die Zukunft, Sachbuch, Fischer, ISBN 978-3-10-397292-4

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„Ich habe beschlossen, glücklich zu sein - denn es ist förderlich für die Gesundheit.“

—  Voltaire Autor der französischen und europäischen Aufklärung 1694 - 1778

Übersetzung ( filmdesmonats.de S. 41 r.Sp. pdf http://www.filmdesmonats.de/sites/default/files/pdf/Eine%20Komoedie%20im%20Mai.pdf) des angeblichen Voltaire-Zitats aus Louis Malles Film Milou en mai:
" J'ai décidé d'être heureux parce que c'est bon pour la santé. http://books.google.de/books?id=l1MeAAAAMAAJ&q=voltaire" Bei Voltaire findet sich allerdings nur:
Briefe

„Ich liebe Tiramisu, aber mir fällt beim besten Willen kein Argument ein, warum es gut für die Gesundheit sein sollte.“

—  William Li

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-energie-und-umwelt/guru-william-li-ueber-gesunde-ernaehrung-und-superfoods-16650063.html

Gabriele Heinisch-Hosek Foto

„Frauen haben ein Recht auf gesundheitliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung über ihren Körper.“

—  Gabriele Heinisch-Hosek österreichische Politikerin, Nationalratsabgeordnete und Landesrätin in Niederösterreich 1961

Quelle: Die Standard, 02. September 2009. diestandard.at http://diestandard.at/fs/1250691811924/Frauenminsterin-Wichtige-Arbeit-fuer-Frauen

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„Der erste Reichtum ist Gesundheit.“

—  Ralph Waldo Emerson US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller 1803 - 1882

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„Wer nicht nur seine Nase zum Riechen hat, sondern auch seine Augen und Ohren, der spürt fast überall, wohin er heute auch nur tritt, etwas wie Irrenhaus-, wie Krankenhaus-Luft – ich rede, wie billig, von den Kulturgebieten des Menschen, von jeder Art »Europa«, das es nachgerade auf Erden gibt. Die Krankhaften sind des Menschen große Gefahr: nicht die Bösen, nicht die »Raubtiere«. Die von vornherein Verunglückten, Niedergeworfnen, Zerbrochenen – sie sind es, die Schwächsten sind es, welche am meisten das Leben unter Menschen unterminieren, welche unser Vertrauen zum Leben, zum Menschen, zu uns am gefährlichsten vergiften und in Frage stellen. Wo entginge man ihm, jenem verhängten Blick, von dem man eine tiefe Traurigkeit mit fortträgt, jenem zurückgewendeten Blick des Mißgebornen von Anbeginn, der es verrät, wie ein solcher Mensch zu sich selber spricht – jenem Blick, der ein Seufzer ist! »Möchte ich irgend jemand anderes sein!« so seufzt dieser Blick: »aber da ist keine Hoffnung. Ich bin, der ich bin: wie käme ich von mir selber los? Und doch – habe ich mich satt!«… Auf solchem Boden[863] der Selbstverachtung, einem eigentlichen Sumpfboden, wächst jedes Unkraut, jedes Giftgewächs, und alles so klein, so versteckt, so unehrlich, so süßlich. Hier wimmeln die Würmer der Rach- und Nachgefühle; hier stinkt die Luft nach Heimlichkeiten und Uneingeständlichkeiten; hier spinnt sich beständig das Netz der bösartigsten Verschwörung – der Verschwörung der Leidenden gegen die Wohlgeratenen und Siegreichen, hier wird der Aspekt des Siegreichen gehaßt. Und welche Verlogenheit, um diesen Haß nicht als Haß einzugestehn! Welcher Aufwand an großen Worten und Attitüden, welche Kunst der »rechtschaffnen« Verleumdung! Diese Mißratenen: welche edle Beredsamkeit entströmt ihren Lippen! Wieviel zuckrige, schleimige, demütige Ergebung schwimmt in ihren Augen! Was wollen sie eigentlich? Die Gerechtigkeit, die Liebe, die Weisheit, die Überlegenheit wenigstens darstellen – das ist der Ehrgeiz dieser »Untersten«, dieser Kranken! Und wie geschickt macht ein solcher Ehrgeiz! Man bewundere namentlich die Falschmünzer-Geschicklichkeit, mit der hier das Gepräge der Tugend, selbst der Klingklang, der Goldklang der Tugend nachgemacht wird. Sie haben die Tugend jetzt ganz und gar für sich in Pacht genommen, diese Schwachen und Heillos-Krankhaften, daran ist kein Zweifel: »wir allein sind die Guten, die Gerechten, so sprechen sie, wir allein sind die homines bonae voluntatis.« Sie wandeln unter uns herum als leibhafte Vorwürfe, als Warnungen an uns – wie als ob Gesundheit, Wohlgeratenheit, Stärke, Stolz, Machtgefühl an sich schon lasterhafte Dinge seien, für die man einst büßen, bitter büßen müsse: o wie sie im Grunde dazu selbst bereit sind, büßen zu machen, wie sie darnach dürsten, Henker zu sein. Unter ihnen gibt es in Fülle die zu Richtern verkleideten Rachsüchtigen, welche beständig das Wort »Gerechtigkeit« wie einen giftigen Speichel im Munde tragen, immer gespitzen Mundes, immer bereit, alles anzuspeien, was nicht unzufrieden blickt und guten Muts seine Straße zieht. Unter ihnen fehlt auch jene ekelhafteste Spezies der Eitlen nicht, die verlognen Mißgeburten, die darauf aus sind, »schöne Seelen« darzustellen, und etwa ihre verhunzte Sinnlichkeit, in Verse und andere Windeln gewickelt, als »Reinheit des Herzens« auf den Markt bringen: die Spezies der moralischen Onanisten und »Selbstbefriediger«.“

—  Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph und klassischer Philologe 1844 - 1900

Jenseits von Gut und Böse/Zur Geneologie der Moral

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