„Die größte Grausamkeit, die man den Kindern zufügt, besteht wohl darin, dass sie ihren Zorn und Schmerz nicht artikulieren dürfen, ohne Gefahr zu laufen, die Liebe und Zuwendung der Eltern zu verlieren.“

—  Alice Miller, Am Anfang war Erziehung
Alice Miller6
schweizerische Autorin und Kindheitsforscherin 1923 - 2010
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„Wir fürchten uns wohl vor dem Schmerz, // Mehr aber vor der Stille, denn kein grausamer Alpdruck // Könnte furchtbarer sein als diese Öde. // Dies ist die Verdammnis. Dies ist der Zorn Gottes.“

—  W. H. Auden englischer Schriftsteller 1907 - 1973
Weihnachtsoratorium. Zitiert in: Adalbert Schmidt. Literaturgeschichte. Wege und Wandlungen moderner Dichtung. Salzburg Stuttgart, Das Bergland-Buch, 1957. S. 397

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„Eine Gesellschaft, in der die Familien mit Kindern Gefahr laufen, unter die Armutsgrenze zu rutschen, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus“

—  Franz König österreichischer Kardinal und Erzbischof 1905 - 2004
bei der Gründung des Katholischen Familienverband Österreichs (KFÖ) im September 1953, Stephanscom. at

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„Eltern, Tanten Gouvernanten, // Alles an dir renkt und rückt, // Bis Gewohnheit, Qual und Schmerz dir // Allen Lebensmuth geknickt;“

—  Albert Emil Brachvogel deutscher Schriftsteller 1824 - 1878
Person ohne Ich. In: Lieder und lyrische Dichtungen, Berlin: A. Vogel & Co., 1861. S. 145f. Vers 9ff.

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„Manche Eltern freuen sich, wenn ihre Kinder altklug reden können. Aus solchen Kindern wird gemeininglich nichts.“

—  Immanuel Kant deutschsprachiger Philosoph der Aufklärung 1724 - 1804
Über Pädagogik, Von der physischen Erziehung, A 110

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„Es gibt kein problematisches Kind, es gibt nur problematische Eltern.“

—  Alexander Sutherland Neill britischer Reformpädagoge 1883 - 1973
Theorie und Praxis der antiautoritären Erziehung

„Früher hatten Eltern etwa vier Kinder. Heute haben Kinder etwa vier Eltern.“

—  Arno Backhaus deutscher christlicher Liedermacher und Aktionskünstler 1950
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„Ein Kind kann tyrannischen Eltern weder physisch noch psychisch standhalten, nicht einmal seine Gedanken sind frei.“

—  Bernhard Bueb deutscher Theologe und Pädagoge 1938
aus "Lob der Disziplin", List Verlag 2006, S. 47. ISBN 978-3-548-36930-3

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„Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben“

—  Marie von Ebner-Eschenbach österreichische Schriftstellerin 1830 - 1916
Aphorismen, Reclam Verlag, Stuttgart, 2002, S. 11

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