Zitate von Gregor von Nazianz

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Gregor von Nazianz

Geburtstag: 329
Todesdatum: 25. Januar 389

Gregor von Nazianz, auch Gregorius von Nazianzus, altgr. Γρηγόριος Α´ ὁ Ναζιανζηνός, Γρηγόριος ὁ Θεολόγος , war Bischof von Sasima in Kappadokien, dem heutigen Çavdarlı, kurzzeitig Metropolit von Konstantinopel und mit Basilius dem Großen und dessen Bruder Gregor von Nyssa einer der drei kappadokischen Väter, die auch als das kappadokische Dreigestirn bezeichnet werden. Alle drei prägten die Theologie des 4. Jahrhunderts mit der Ausarbeitung der Lehre von der Trinität entscheidend.

Er ist einer der vier großen griechischen Kirchenlehrer der Alten Kirche und einer von nur drei Kirchenvätern, denen offiziell der Titel der Theologe verliehen wurde . Zusammen mit Basilius von Caesarea und Johannes Chrysostomos ist er einer der drei heiligen Hierarchen.

Zitate Gregor von Nazianz

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„Keiner von uns ist einzig für sich auf der Welt, er ist auch für alle anderen da.“

„Wir sind einander Hände, Ohren und Füße, und in einer solchen Verbundenheit gibt die Ehe doppelte Kraft; und es ist eine Freude, sie zu sehen.“


„In der Gefahr ist Mut Männlichkeit, Nachgiebigkeit Feigheit.“

„Darum wollen wir die Herzen erheben und zu jeder Zeit und zu jeder Lage die Hoffnung bewahren!“

„Laßt uns, solange es noch Zeit ist, Christus besuchen, Christus heilen, Christus nähren, Christus bekleiden, Christus beherbergen, Christus ehren.“

„Nichts scheint mir wunderbarer, als alle Sinne zum Schweigen zu bringen und zu sich selbst zurückzukehren und mit sich und Gott Zwiegespäch zu halten.“

„Des Menschen Leben… ist der vorbeihuschende Augenblick des Lebendigen, ist unser Kinderspiel auf Erden, ein Lichtschatten, ein fliegender Vogel, Spur eines fahrenden Schiffes, Staub, Nebelhauch, Morgentau und aufbrechende Blume.“

„Die Not ist die Mutter der Habsucht und die Habsucht die Mutter der Kriege. Der Krieg aber ist der Vater der Steuern, der Schwestern Last in diesem verfluchten Leben.“


„Solange du mit günstigem Winde fährst, reiche dem Schiffbrüchigen die Hand, solange du glücklich und reich bist, bringe dem Leidenden Hilfe.“

„Der Mensch hat nichts, was ihn Gott ähnlicher macht als die Güte.“

„Die Menschenfreundlichkeit duldet keinen Aufschub.“

„Die menschliche Natur ist für das Gute so schwer empfänglich wie nasses Holz für Feuer; dagegen sind die meisten gerne zum Bösen bereit und gleichen trockenem Stroh, das beim Winde leicht von Funken Feuer fängt.“


„Gott erzieht uns durch das, was uns widerwärtig ist.“

„Es ist gut, wenn wir nicht vergessen, daß wir nicht nur von einem Wort oder Werk, sondern von jeder Stunde Rechenschaft abzulegen haben.“

„Mir scheint es die Kunst der Künste und die Wissenschaft der Wissenschaften zu sein, den Menschen, das vielseitigste und unbeständigste Wesen, zu leiten.“

„Die blanken Knochen überzeugen alle, die sie gesehen,
daß nichts von dem Irdischen unser ist.“