„Wo der Arbeiter zur Herrschaft vordringt, werden die Dinge einfacher. Es sei daran erinnert, daß unter diesem Worte keine empirisch-historische Größe verstanden wird, sondern eine metaphysische Gestalt. Sie prägt die neue Welt und ihre Formen in einem Auftrag, der zunächst nur aus den Übergängen zu erraten ist, aus der Werkstättenlandschaft, den Plänen der Bauhütte. Oder, um auf das Bild des Zuges zurückzugreifen: der rasche Wechsel der Perspektive erklärt sich daraus, daß wir in Fahrt gekommen sind. Ein solches Zeitalter kann nicht ohne Zerstörung sein. Daher gehört der Schmerz zu seinen Kennzeichen. Er gibt der Bewegung Widerstand und Schatten, baut Opfer in die Fundamente, erteilt Sanktionen und tritt auf Strecken in die Stelleder Werte ein.“
Themen
einfach, sanktion, bild, tritt, perspektive, ding, plan, opfer, zug, fahrt, widerstand, schmerz, wort, bewegung, schatten, kennzeichen, zeitalter, arbeiter, arbeit, wechsel, herrschaft, wert, auftrag, verstand, form, strecke, schmerzen, fundament, zerstörung, übergang, größe, gestalt, welt, neuErnst Jünger542
deutscher Schriftsteller und Publizist 1895–1998Ähnliche Zitate
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Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 296
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Jacques Lacan (1901–1981) französischer Psychiater und Psychoanalytiker
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Italo Svevo (1861–1928) italienischer Schriftsteller
aus La coscienza di Zeno, Kap. 5, Übersetzung: Nino Barbieri <br class="br">(Original ital.: "È una delle grandi difficoltà della vita d'indovinare ciò che una donna vuole.") - Wikisource it - La coscienza di Zeno http://it.wikisource.org/wiki/La_coscienza_di_Zeno/Un%27associazione
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Kein Ausweg ist auch einer. Verlag Ernst Heimeran, München 1954