„Ehrgeizig zu sein verlangt die Trennung von eigenem Schmerz und Leid. Diese Trennung ist Bestandteil jenes Vorgangs, durch den das Eigene, fremd geworden, an andere Opfer weiter gegeben wird.“

—  Arno Gruen, Der Fremde in uns
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deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Psychologe und Ps... 1923 - 2015
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„Und seit jeher war es so, dass die Liebe erst in der Stunde der Trennung ihre eigene Tiefe erkennt.“

—  Khalil Gibran libanesischer Künstler und Dichter 1883 - 1931
Der Prophet, Von der Liebe, Patmos, 2004, ISBN 978-3-491-50707-4

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„Eigenes verliert zu Recht, wer Fremdes anstrebt.“

—  Phaedrus
Fabeln I, IV. Canis per Fluvium Carnem Ferens

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„Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.“

—  Johann Wolfgang von Goethe deutscher Dichter und Dramatiker 1749 - 1832
Maximen und Reflexionen; II.; Nr. 23, 91

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„Sehr oft ist das Wiedersehen erst die rechte Trennung.“

—  Friedrich Hebbel deutscher Dramatiker und Lyriker 1813 - 1863
Tagebücher 1, 24 (1835). S. 8.

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„Gott hat uns nicht nur das Recht auf das fremde, sondern sogar auf das eigene Leben genommen.“

—  Thomas Morus Lordkanzler von England unter König Heinrich VIII. und humanistischer Autor 1478 - 1535
Utopia. a. a. O., S. 33.

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„Wer etwas Eigenes haben will, verliert das Gemeinsame.“

—  Thomas von Kempen Augustinermönch und Mystiker 1380 - 1471
Nachfolge Christi 3, 13, 1

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„Wer das Menschsein eines anderen ignoriert, der verneint das eigene.“

—  Breyten Breytenbach französischer Schriftsteller, Anti-Apartheid-Aktivist und Maler 1939
in www. daad. de Afrika

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„Wer imponirt? Nur Der, welcher ruhig seinen eigenen Weg geht.“

—  Wilhelm Raabe deutscher Prosaautor 1831 - 1910
Horacker: 3. Kapitel. Berlin: Grote, 7. Auflage: 1902. S. 14. Google Books-USA*

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„Mir haben nach der Entführung viele Leute geschildert, was man den Erpressern alles antun sollte. Ich wollte das nie hören. Ich habe es als abstoßend empfunden. Es zeigte mir, dass fremde Leute mein Schicksal zum Anlass nahmen, um ihre eigenen bösartigen Fantasien auszuleben.“

—  Jan Philipp Reemtsma deutscher Literaturwissenschaftler, Vorstand des Hamburger Instituts für Sozialforschung 1952
über seine 1996 erfolgte Entführung durch Erpresser, 16. November 2006, in einem Interview mit der «Zeit 47/2006

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