Zitate von Umberto Eco

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Umberto Eco

Geburtstag: 5. Januar 1932
Todesdatum: 19. Februar 2016

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Umberto Eco war ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt.

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Zitate Umberto Eco

„der Teufel ist nicht der Fürst der Materie, der Teufel ist die Anmaßung des Geistes, der Glaube ohne ein Lächeln, die Wahrheit, die niemals vom Zweifel erfasst wird.“

—  Umberto Eco
Der Name der Rose. Übersetzer: Burkhart Kroeber. München 1982. Siebenter Tag, Nacht. S. 607 (William von Baskerville zu Jorge von Burgos). "Il diavolo non è il principe della materia, il diavolo è l'arroganza dello spirito, la fede senza sorriso, la verità che non viene mai presa dal dubbio." - p. 688 books.google http://books.google.de/books?id=QMfSLZ-4iC4C&pg=PT688

„Wo Es war, soll Ich werden.“

—  Umberto Eco
Interpretazione e sovrainterpretazione: Un dibattito con Richard Rorty, Jonathan Culler e Christine Brooke-Rose

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„Um tolerant zu sein, muß man die Grenzen dessen, was nicht tolerierbar ist, festlegen.“

—  Umberto Eco
Das Denken ist ständige Wachsamkeit http://www.zeit.de/1993/45/das-denken-ist-staendige-wachsamkeit?page=all. Ein Gespräch mit Umberto Eco. Aus dem Französischen von Uli Aumüller. DIE ZEIT, 5. November 1993 Nr. 45. Original französisch: " [...] pour être tolérant il faut fixer les limites de l'intolérable." - Roger Pol Droit. Un entretien avec Umberto Eco. La pensée est une vigilance continuelle. LE MONDE 5 octobre 1993

„Weisheit ist begreifen, daß man nicht weiß, ob etwas schwarz oder weiß ist.“

—  Umberto Eco
Streichholzbriefe. Übersetzer: Burkhart Kroeber. Hanser 1990, S. 19 books.google http://books.google.de/books?id=bKEqAQAAMAAJ&q=weisheit

„Ich habe noch nicht einmal eine E-Mail-Adresse. Ich habe ein Alter erreicht, in dem meine hauptsächliche Bestimmung nicht im Empfangen von Nachrichten liegt.“

—  Umberto Eco
zitiert bei: Nina Werlberger. Der Bürger als Verweigerer. ZUKUNFT 12/2010 http://diezukunft.at/?p=1843 Original engl.: "I don't even have an e-mail address. I have reached an age where my main purpose is not to receive messages." - vor dem University Club of Chicago. Zitiert bei: Anthony Haden-Guest. Of Eco and E-mail. The New Yorker 26. Juni 1995 http://www.newyorker.com/archive/1995/06/26/1995_06_26_058_TNY_CARDS_000369998

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„Esperanto könnte (..) aus denselben Gründen als Weltsprache funktionieren, aus denen diese Funktion im Laufe der Jahrhunderte von natürlichen Sprachen, wie dem Griechischen, Lateinischen, dem Französischen, dem Englischen oder dem Kisuaheli erfüllt worden ist.“

—  Umberto Eco
Die Suche nach der vollkommenen Sprache, Verlag C. H. Beck, München, 1994, S. 336 ISBN 978-3406378881; Übersetzer: Burkhart Kroeber Original italienisch: "L'Esperanto dunque potrebbe funzionare come lingua internazionale per le stesse ragioni per cui, nel corso dei secoli, la stessa funzione è stata svolta da lingue naturali come il greco, il latino, il francese, l'inglese o lo swahili" - La ricerca della lingua perfetta nella cultura europea. Edizione Laterza, Roma-Bari, 1993. p. 356

„Der Autor müsste das Zeitliche segnen, nachdem er geschrieben hat. Damit er die Eigenbewegung des Textes nicht stört.“

—  Umberto Eco
Nachschrift zum »Namen der Rose«, dtv, ISBN 3-423-10552-6; Übersetzer: Burkhart Kroeber Original italienisch: "L'autore dovrebbe morire dopo aver scritto. Per non disturbare il cammino del testo." -Postille a Il nome della rosa. Bompiani, 1984. p. 10

„Wir bewegen uns auf eine neue Klassenspaltung zu, die nicht mehr auf Geld beruht, sondern auf der Fähigkeit, seinen kritischen Geist einzusetzen und Informationen zu sortieren.“

—  Umberto Eco
Umberto Eco, Jean-Claude Carrière, Stephen Jay Gould, Jean Delumeau: "Das Ende der Zeiten", DuMont Verlag Köln 1999, ISBN 3-7701-4882-7, S. 252

„Books are not made to be believed, but to be subjected to inquiry.“

—  Umberto Eco, The Name of the Rose
Context: Books are not made to be believed, but to be subjected to inquiry. When we consider a book, we mustn't ask ourselves what it says but what it means... William of Baskerville

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