„Das leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen.“

—  Tibull

Elegien I, V, 70
Original lat.: "Versatur celeri Fors levis orbe rotae."

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Tibull9
römischer Elegiker -50 - -19 v.Chr

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„[…] ein Weib ist allmächtig. Wehe dir, wenn sie mit ihren schwachen Händen in die Räder deines Schicksals greift: zitternd wirst du zum Stillstand kommen!“

—  Georg Weerth deutscher Schriftsteller, Satiriker, Journalist und Kaufmann 1822 - 1856

Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski, IX. Wien, S. 116 f.
Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski (1849)

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„Daher rechne man mich zum fünften Rade.“

—  Herbort von Fritzlar, buch Liet von Troye

Liet von Troye, Vers 83 [Lied von Troja, mutmaßlich um 1195]. Ältester Beleg für die Verwendung der redensartlichen Metapher vom fünften Rad am Wagen in der deutschen Sprache, die für das Lateinische schon im 11. Jahrhundert belegt ist (›Germania‹ 18,31 5): »Quem fastidimus, quinta est nobis rota plaustri« (Wer uns lästig ist, der ist uns das fünfte Rad am Wagen), siehe Lutz Röhrich: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, Stichwort: Rad, S. 4896, oldphras.net https://www.oldphras.net/olui/result/Form_Ad0463_1/. Herbort erwähnt, dass die Geschichte der Erorberung Trojas bereits auf griechisch, lateinisch und "welsch" (französisch) vorliege. Als er den Stoff als Vierter (auf Deutsch) habe bearbeiten sollen, sei ihm aber ein anderer zuvorgekommen (nämlich Heinrich von Veldecke mit seinem Eneasroman), weshalb er es hinnehme, nun als fünftes Rad am Wagen angesehen zu werden.
Original: "So zele man mich zv dē fūftē [= dem funften] rade." - Handschrift Cod. Pal. germ. 368. folium 1v https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg368/0010/image (links oben); Herbort's von Fritslâr liet von Troye, hrsg. von Ge.[org] Karl Frommann, Quedlinburg und Leipzig 1837, S. 2, Vers 83,

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„Störe meine Kreise nicht!“

—  Archimedes antiker griechischer Mathematiker, Physiker und Ingenieur -287 - -212 v.Chr

Nach römischer Überlieferung raunte Archimedes diese letzten Worte dem römischen Soldaten zu, der ihn bei der Eroberung von Syrakus in einem stillen Garten entdeckte und erstach. Archimedes grübelte über geometrischen Figuren, die er in den Sand gezeichnet hatte.
Original griech.: "Μή μου τοὺς κύκλους τάραττε!"
Original lat.: "Noli turbare circulos meos!"

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„Der Wagen hat keine Stelle, an der das fünfte Rad zu befestigen ist.“

—  Freidank mittelhochdeutscher Spruchdichter

Von Guote und Uebele
Original: "der wagen hât deheine stat // dâ wot stê daz fünfte rat."

„Die Zukunftsforschung hat überraschend schnell das Schicksal der Religionen erfahren. Sie dient zur Erbauung, sie verpufft als Predigt, sie erweckt Hoffnung, wo Entschlossenheit zur Änderung vordringlicher wäre.“

—  Robert Jungk deutsch-österreichischer Publizist, Journalist und Zukunftsforscher 1913 - 1994

Krank durch Veränderung https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43822670.html, Der Spiegel 49/1970

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„Zu Cöln am Rheine kniet ein Weib // Am Rabensteine unter'm Rade, // Und über'm Rade liegt ein Leib, // An dem sich weiden Kräh' und Made;“

—  Annette von Droste-Hülshoff deutsche Schriftstellerin und Komponistin 1797 - 1848

Der Tod des Erzbischofs Engelbert von Cöln, III., Verse 1-4, zitiert nach: Gedichte, J. G. Cotta'scher Verlag, Stuttgart und Tübingen 1844, S. 279, , siehe auch zeno.org http://www.zeno.org/nid/20004708776

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„Die Ewigkeit gleicht einem Rad, das weder Anfang noch Ende hat.“

—  Hildegard von Bingen deutsche Mystikerin; Verfasserin theologischer und medizinischer Werke; Komponistin geistlicher Lieder 1098 - 1179

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Citát „Die Welt ist ein Kreis, der so viele Mittelpunkte wie Bewohner hat.“
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„Der schlimmste Fehler des Kriminalisten ist, etwas zu schnell zu glauben, von etwas zu schnell überzeugt zu sein.“

—  Herbert Reinecker deutscher Journalist und Autor 1914 - 2007

Der Kommissar und der Despot, Bastei-Verlag Gustav Lübbe, Bergisch Gladbach, 1977, Seite 150, ISBN 3-404-00775-1

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