„Wer dem unausweichlichen Schicksal sich in rechter Weise fügt, der gilt als weise uns und kennt der Götter Walten.“

—  Epiktet

Handbuch der Moral (53) Kernsätze
Handbuch der Moral (ἐγχειρίδιον encheirídion) Übersetzung Rainer Nickel, uni-saarland.de http://www.philo.uni-saarland.de/people/analytic/strobach/alteseite/veranst/therapy/epiktet.html

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 21. Mai 2020. Geschichte
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Epiktet12
griechischer Philosoph 50 - 138

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„Der Weise schweigt. // Er kennt die Gründe.“

—  Wilhelm Busch deutscher Verfasser von satirischen in Verse gefassten Bildergeschichten 1832 - 1908

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Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter
Variante: Der Weise schweigt. Er kennt die Gründe.

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„Die Zivilisation ist das unausweichliche Schicksal einer Kultur.“

—  Oswald Spengler, buch Der Untergang des Abendlandes

Der Untergang des Abendlandes. Erster Band, S. 43,
Der Untergang des Abendlandes (1918/1922), Erster Band: Gestalt und Wirklichkeit (1918)

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„Das ist ein weiser Vater, der sein eigenes Kind kennt.“

—  William Shakespeare englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler 1564 - 1616

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„Wer keine Schwäche kennt, der kennt auch keinen Gott.“

—  Robert Walser deutschsprachiger Schweizer Schriftsteller 1878 - 1956

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„Wer weise ist, freue sich im schweigsamen Herzen.“

—  Tibull römischer Elegiker -50 - -19 v.Chr

Elegien III, XIX, 8
Original lat.: "Qui sapit, in tacito gaudeat ille sinu."

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„Wer tiefer irrt, der wird auch tiefer weise.“

—  Gerhart Hauptmann Schriftsteller des deutschen Naturalismus 1862 - 1946

„Aufzeichnungen“, in: Gesammelte Werke. Band 12: Aufzeichnungen. Erzählendes. Gedichte. Dramatisches. S. Fischer, Berlin 1922, S. 44 books.google https://books.google.de/books?id=2Yk6AAAAMAAJ&q=irrt
Aufzeichnungen

Citát „Wer nicht auf seine Weise denkt,
denkt überhaupt nicht.“
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„Religion gilt dem gemeinen Manne als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrschenden als nützlich.“

—  Seneca d.J. römischer Philosoph -4 - 65 v.Chr

zitiert in What Great Men Think About Religion, S. 342, Ira D. Cardiff, New York: Arno Press, 1972 (© 1945), ISBN 0-405-03625-6 - Originalquellen Senecas hierzu jedoch weithin nicht gesichert.
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„Wo keine Götter sind, walten Gespenster, [...]“

—  Novalis, buch Europa (Novalis)

http://www.zeno.org/nid/20005447070
Die Christenheit oder Europa

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„Die Weisesten verstehen die Zukunft, die weniger Weisen die Vergangenheit, die noch weniger Weisen die Gegenwart.“

—  Lü Bu We chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph -291

Frühling und Herbst des Lü Bu We, S. 254
Df-Dz

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„Jedes Wesen liebt von Natur auf seine Weise Gott mehr als sich selbst.“

—  Thomas von Aquin dominikanischer Philosoph und Theologe 1225 - 1274

Summa theologica II-II, q. 25, art. 3
Original: (la) Non solum homo […] diligit Deum et plus quam seipsum, sed etiam quaelibet creatura suo modo.

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„Wer viel weiß, weiß auch, was er nicht weiß - zumindest wenn er weise ist.“

—  Hans Küng Schweizer katholischer Theologe und Buchautor 1928

Der Anfang aller Dinge: Naturwissenschaft und Religion, Piper 2005, S. 91
Der Anfang aller Dinge: Naturwissenschaft und Religion

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„Wie ich von den Weisen hab' vernommen: // Wer Gefahr liebt, wird darin umkommen.“

—  Georg Rollenhagen, buch Froschmeuseler

Murner wird Reineken gevatter und offenbaret ihm seine einige notkunst. Aus: Froschmeuseler, 1. Buch, 2. Theil, 6. Kapitel. Hg. von Karl Goedeke. Erster Theil. Leipzig: F. A. Brockhaus, 1876 [Dt. Dichter des 16. Jahrhunderts, Bd. 8]. S. 83, Vers 131f.
Original: "Wie ich von den weisen vernommen: // Wer gfar liebt, wird darin umkommen!"

Citát „Ein Fürst, der nicht weise ist, kann auch niemals weise beraten werden.“
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„Wer das Geld verdammt, der hat es auf gemeine Weise bekommen. Wer es respektiert, hat es ehrlich verdient.“

—  Ayn Rand US-amerikanische Schriftstellerin und Philosophin russischer Herkunft 1905 - 1982

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„Wem Gott will rechte Gunst erweisen, // Den schickt er in die weite Welt, // Dem will er seine Wunder weisen // In Feld und Wald und Strom und Feld.“

—  Joseph von Eichendorff, buch Aus dem Leben eines Taugenichts

Aus dem Leben eines Taugenichts, Erstes Kapitel, erster Gesang des Taugenichts, Vereinsbuchhandlung, Berlin 1826, S. 3. Auch unabhängig davon zitiert als: Der frohe Wandersmann, 1822

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„Wer weder Gründe noch Gegengründe kennt, glaubt sich allzuschnell im Recht.“

—  Kurt Weidemann deutscher Grafikdesigner, Typograf, Autor und Lehrer 1922 - 2011

Wo der Buchstabe das Wort führt. Ostfildern 2006, ISBN 3-89322-521-8 S. 360

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