„Und stündlich mit den schnellen Schwingen // Berühr' im Fluge sie [Anm: die Glocke] die Zeit, // Dem Schicksal leihe sie die Zunge, // Selbst herzlos, ohne Mitgefühl, // Begleite sie mit ihrem Schwunge // Des Lebens wechselvolles Spiel. // Und wie der Klang im Ohr vergehet, // Der mächtig tönend ihr entschallt, // So lehre sie, daß nichts bestehet // Daß alles Irdische verhallt.“

Das Lied von der Glocke, Vers 413ff., S. 271f.
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Das Lied von der Glocke (1799)

Übernommen aus Wikiquote. Letzte Aktualisierung 23. Juni 2021. Geschichte
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deutscher Dichter, Philosoph und Historiker 1759 - 1805

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„Wer will dem Adler die Bahn vorschreiben, wenn er die Schwingen entfaltet und stürmischen Flugs sich zu den Sternen erhebt?“

—  Georg Büchner Deutscher Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär 1813 - 1837

Cato Uticensis. Rede beim Abgang vom Darmstädter Gymnasium (Herbst 1831). In: Georg Büchner's Sämmtliche Werke, Hrsg. Karl Emil Franzos, Sauerländer, Frankfurt am Main 1879, S. 399, [buechner_werke_1879/595]. Tatsächlich verließ Georg Büchner das Gymnasium bereits im Frühjahr 1831. Sein Bruder Ludwig versah das Manuskript nachträglich mit der Überschrift: „Rede zur Verteidigung des Cato von Utika, gehalten auf dem Gymnasial-Redeaktus in Darmstadt, Herbst 1831“. Das Herbstprogramm 1830 hatte die Rede allerdings schon für den 29. September dieses Jahres angekündigt, und es gibt keinen Beleg dafür, dass sie nicht an diesem Tage, sondern erst im Herbst des folgenden Jahres gehalten wurde. Susanne Lehmann: Georg Büchners Schulzeit. Max Niemeyer Tübingen 2005, S.110 https://books.google.de/books?id=mt9aYYw-s70C&pg=PT118-112.
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„Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.“

—  Arthur Schopenhauer, buch Parerga und Paralipomena

Aphorismen zur Lebensweisheit, Insel Verlag, Frankfurt/M., Leipzig, 1976, S. 198
Parerga und Paralipomena, Aphorismen zur Lebensweisheit
Variante: Das Schicksal mischt die Karten, wir spielen.

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„Das Leben ist eine Leihgabe, ich danke fürs Leihen.“

—  Knut Hamsun Norwegischer Schriftsteller 1859 - 1952

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„Kein Klang der aufgeregten Zeit // Drang noch in diese Einsamkeit.“

—  Theodor Storm deutscher Schriftsteller und Jurist 1817 - 1888

Abseits. In: Gedichte, Schwers'sche Buchhandlung, Kiel 1852, S. 4, DTA http://www.deutschestextarchiv.de/storm_gedichte_1852/14

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„Der Augenblick ist jenes Zweideutige, darin Zeit und Ewigkeit einander berühren.“

—  Søren Kierkegaard, buch Der Begriff Angst

Der Begriff Angst Original dän.: "Øieblikket er hiint Tvetydige, hvori Tiden og Evigheden berøre hinanden [...]."
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„Das leichte Rad des Schicksals dreht sich in schnellen Kreisen.“

—  Tibull römischer Elegiker -50 - -19 v.Chr

Elegien I, V, 70
Original lat.: "Versatur celeri Fors levis orbe rotae."

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„Unsere Wärterinnen, die unsere Zunge bilden, sind unsere ersten Lehrer der Logik.“

—  Johann Gottfried Herder deutscher Dichter, Philosoph, Übersetzer und Theologe der Weimarer Klassik 1744 - 1803

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„Denn nur du hast die Flügel für den Flug, der tötet und Leben bringt.“

—  José Luis Sampedro spanischer Wirtschaftswissenschaftler, Humanist und Schriftsteller 1917 - 2013

Citát „Wer der Schnellste sein will, muss sich viel Zeit nehmen, es zu werden.“

„Wer der Schnellste sein will, muss sich viel Zeit nehmen, es zu werden.“

—  Bernhard von Mutius deutscher Autor, Sozialwissenschaftler 1949

Die Verwandlung der Welt. Ein Dialog mit der Zukunft, Klett-Cotta Verlag, ISBN 3-608-94271-8

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„Nur durch beständigen Schwung wirst Du zum schönen Gefäß.«“

—  Moritz von Egidy deutscher Moralphilosoph und christlicher Reformator 1847 - 1898

Ernste Gedanken. 6. Zehntausend. Leipzig: Otto Wigand, 1902. S. 47.

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