„Gäbe es niemanden, der unzufrieden wäre mit dem, was er hat, würde die Welt niemals besser werden.“
Florence Nightingale (1820–1910) britische Krankenpflegerin und Erfinderin des Kriegslazaretts
Carl Gustav Jung (1875–1961) Schweizer Arzt und Psychoanalytiker
Gesammelte Werke, Band 6: Psychologische Typen. 17., vollständig überarbeitete Auflage. Solothurn ; Düsseldorf : Walter, 1994. S. 78 ISBN 3-530-40706-2
„Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“
Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung
Obwohl regelmäßig Voltaire zugeschrieben, stammt dieser Satz von Evelyn Beatrice Hall (Pseudonym Stephen G. Tallentyre), die ihn in ihrem Buch "The Friends of Voltaire" (1906, archive. org) benutzte, um Voltaires Einstellung zu Claude Adrien Helvétius zu charakterisieren: "'I disapprove of what you say, but I will defend to the death your right to say it,' was his attitude now." Die Behauptung, Voltaire habe in seinem Brief an M. le Riche vom 6. Februar 1770 geschrieben: "Monsieur l'abbé, je déteste ce que vous écrivez, mais je donnerai ma vie pour que vous puissiez continuer à écrire", trifft nicht zu: Google Books S. 433. Siehe auch Tolérance, Fußnote 2.
„Gäbe es nicht das Herz, das du liebst, wärst du feiner Staub, den der Wind davonträgt.“
Khalil Gibran (1883–1931) libanesischer Künstler und Dichter
John Ronald Reuel Tolkien Der Herr der Ringe
(Gildor an Frodo) Der Herr der Ringe, Band 1 "Die Gefährten", Klett-Cotta, Stuttgart 1979, Erstes Buch, S. 111. Übers.: Margaret Carroux
Original engl.: "... advice is a dangerous gift, even from the wise to the wise, and all courses may run ill."
Der Herr der Ringe (1954-1955)
„Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig.“
Mark Twain (1835–1910) US-amerikanischer Schriftsteller
Mary Oliver (1935–2019) US-amerikanische Schriftstellerin und Pulitzer-Preis.Trägerin
Miguel de Cervantes buch Don Quijote
Verlag Artemis & Winkler, 4. Auflage, Düsseldorf und Zürich 2005, Übersetzung: Ludwig Braunfels (1810-1885), ISBN 3-538-06892-5, 2.Teil, 58. Kap., S. 984.
Original span. "La libertad, Sancho, es uno de los más preciosos dones que a los hombres dieron los cielos; con ella no pueden igualarse los tesoros que encierra la tierra ni el mar encubre." - Juan de la Cuesta (Hrsg.), Erstauflage, Madrid 1615, 2. Teil, 58. Kap., S. 218v.
Don Quijote (Don Quixote)
Roland Freisler (1893–1945) deutscher Jurist und Politiker (NSDAP), Präsident des Volksgerichtshofes, MdR, MdL
Urteil des Volksgerichtshofes unter dem Vorsitz von Roland Freisler gegen Hans Scholl, Sophie Scholl und Christoph Probst, Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose, 22. Februar 1943, bpb.de http://www.bpb.de/themen/PIOQQ3,0,0,Das_Todesurteil_und_die_Begr%FCndung.html
Mary Oliver (1935–2019) US-amerikanische Schriftstellerin und Pulitzer-Preis.Trägerin
„Wenn jeder für seine eigenen Überzeugungen kämpfen würde, gäbe es keinen Krieg.“
Leo Tolstoi (1828–1910) russischer Schriftsteller
Günter Wallraff (1942) deutscher Journalist und Schriftsteller
Zeugen der Anklage, Kapitel "Der 'Bild'-Konzern", zitiert Gudrun Kruip: Das Weltbild des Springer-Verlags, Oldenbourg Wissenschafts-Verlag 1999, Seite 257
Henryk M. Broder (1946) deutschsprachiger Journalist und Schriftsteller
über den Islam, das Judentum und das Christentum, Interview vom 24. Januar 2007 http://www.planet-interview.de/interviews/pi.php?interview=broder-henryk-24012007; zitiert bei focus.de http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-6649/boerne-preis-2007_aid_64227.html
Leo Trotzki (1879–1940) Sowjetischer Revolutionär, Politiker und Gründer der Roten Armee
"Geschichte der russischen Revolution", Band I, Kapitel 7, 1930
Rainer Maria Rilke (1875–1926) österreichischer Lyriker, Erzähler, Übersetzer und Romancier
Variante: Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.<p>Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.<p>Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf—. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille—
und hört im Herzen auf zu sein.
„Ich hatte Angst zu fragen, ob es einen Grund gab, Angst zu haben.“
John Green (1977) US-amerikanischer Schriftsteller und Videoblogger
„Gott, der uns Leben gab, gab uns gleichzeitig Freiheit.“
Thomas Jefferson (1743–1826) dritter amerikanische Präsident
„Es gab ein Ding namens Himmel; Trotzdem tranken sie ungeheure Mengen Alkohol.“
Aldous Huxley (1894–1963) britischer Schriftsteller
Heinz Strunk (1962) deutscher Entertainer und Autor
Sendung ohne Namen Folge Schönheit vom 13.01.2005
„Wenn es regnet, schau lieber hoch als runter. Ohne den Regen würde es keinen Regenbogen geben.“
Gilbert Keith Chesterton (1874–1936) englischer Schriftsteller
Friedrich Schiller Der Ring des Polykrates
Der Ring des Polykrates
Gedichte und Balladen, An die Freude (1785), Der Ring des Polykrates (1797)
Thomas Morus buch Utopia
Original: (en) Let agriculture be set up again, and the manufacture of the wool be regulated, that so there may be work found for those companies of idle people whom want forces to be thieves, or who now, being idle vagabonds or useless servants, will certainly grow thieves at last.
Quelle: Utopia. a.a.O., S. 31.
Friedrich Ebert (1871–1925) Reichspräsident der Weimarer Republik
Proklamation des Reichspräsidenten am Vorabend des dritten "Verfassungstags" (11. August 1922), die das Deutschlandlied zur Nationalhymne erhob. Gustav Radbruch sprach von einem "Akt der Herzensweisheit" und fand Eberts Worte "so schön, daß sie als ein Vermächtnis des ersten Reichspräsidenten einstmals in den Lesebüchern aller deutscher Schulen stehen werden." Gesamtausgabe Band 16, S. 107 f. books.google https://books.google.de/books?id=ER-7RFzVczMC&pg=PA107. Ebert ergänzte seine "Kundgebung" durch die Verordnung vom 17. August 1922, dass die Reichswehr das Lied der Deutschen als Nationalhymne zu führen habe.
Martin Niemöller (1892–1984) deutscher Theologe, christlicher Widerstandskämpfer
martin-niemoeller-stiftung.de http://martin-niemoeller-stiftung.de/martin-niemoeller/als-die-nazis-die-kommunisten-holten mit Erläuterungen hier http://martin-niemoeller-stiftung.de/martin-niemoeller/was-sagte-niemoeller-wirklich sowie in: "Was würde Jesus dazu sagen?" Pahl-Rugenstein Frankfurt/Main 1986 history.ucsb.edu pdf http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/projects/niem/WhatWouldJesusSay1986OCRcomments.pdf S. 9/13
Simon Petrus (-1–67 v.Chr) Apostel und Papst
Rede am Pfingsttag in der [Bibel Apostelgeschichte, 2, 38, Luther]
Zitate
Torch (1971) deutscher Rapper
-"Heute Nacht", Album "Blauer Samt", V2, 25. September 2000
nach Reinhold Niebuhrs Gelassenheitsgebet: "Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden."
„Phantasie ist die Gabe, unsichtbare Dinge zu sehen.“
Jonathan Swift (1667–1745) englisch-irischer Schriftsteller und Satiriker
„Hinter jeder exquisiten Sache, die es gab, steckte etwas Tragisches.“
Oscar Wilde (1854–1900) irischer Schriftsteller
„Wir haben Flugzeuge, Züge, Autos und Boote. Was wäre, wenn es einen fünften Modus gäbe?“
Elon Musk (1971) US-amerikanischer Serienunternehmer
Sepp Dietrich (1892–1966) deutscher Politiker (NSDAP), MdR, SS-Oberst-Gruppenführer und Generaloberst der Waffen-SS
Friedrich Schiller Die Braut von Messina
Quelle: Die Braut von Messina / Isabella (1803)
https://books.google.de/books?hl=de&id=zQI7AAAAcAAJ&pg=PA23&dq=%22die%20neigung%22 S. 23
Angelus Silesius (1624–1677) deutscher Barockdichter
Der Cherubinische Wandersmann, I, 174 ("Die gaben sind nicht GOtt"; S.52)
Kurt Tucholský (1890–1935) deutscher Journalist und Schriftsteller (1890–1935)
"Der Untertan", in: "Die Weltbühne", 20. März 1919, S. 317
Die Weltbühne
„Wenn es Gott nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden.“
Voltaire (1694–1778) Autor der französischen und europäischen Aufklärung
Brief an den Autor der "Drei Betrüger"
Original franz.: "Si Dieu n'existait pas, il faudrait l'inventer."
Andere
„Dafür gab es keine Sühne; aber wenn Vergebung unmöglich war, war doch Vergessen möglich.“
Oscar Wilde buch Das Bildnis des Dorian Gray
Das Bildnis des Dorian Gray, Kapitel 16
Original engl.: "For that there was no atonement; but though forgiveness was impossible, forgetfulness was possible still."
Das Bildnis des Dorian Gray - The Picture of Dorian Gray
Charles Dickens (1812–1870) englischer Schriftsteller
Schwere Zeiten, Fünftes Kapitel. gutenberg.spiegel.de http://gutenberg.spiegel.de/?id=5&xid=4014&kapitel=6&cHash=31c32fc3c12#gb_found <br class="br">Original engl.: "Fact, fact, fact, everywhere in the material aspect of the town; fact, fact, fact, everywhere in the immaterial. [...] what you couldn't state in figures, or show to be purchaseable in the cheapest market and saleable in the dearest, was not, and never should be, world without end, Amen." <br class="br">Schwere Zeiten (Hard Times)
„Ohne schlechte Menschen gäbe es keine guten Anwälte.“
Charles Dickens buch The Old Curiosity Shop
Der Raritätenladen (The Old Curiosity Shop), Kapitel 56 / Mr. Brass
Original engl.: "If there were no bad people, there would be no good lawyers."
Unsortiert
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) deutscher Dichter und Dramatiker
Schriften zur Natur- und Wissenschaftslehre – Erfinden und Entdecken
Andere Werke
Franz Grillparzer (1791–1872) österreichischer Dramatiker
Aphorismen. Sämtliche Werke 12. Band, Stuttgart: Cotta, 1887, S. 273
Anderes
Margot Käßmann (1958) deutsche Bischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers
Antwort auf eine Frage im Onlineforum 1000fragen.de http://www.1000fragen.de/dialog/diskussion/pate.php?gid=1, 1.11.2002
Walter Moers buch Die Stadt der Träumenden Bücher
The City of Dreaming Books
Shalom Auslander (1970) US-amerikanischer Autor
Martin Niemöller (1892–1984) deutscher Theologe, christlicher Widerstandskämpfer
Variante: Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Juden holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.
„Vorrecht der Grösse. - Es ist das Vorrecht der Grösse, mit geringen Gaben hoch zu beglücken.“
Friedrich Nietzsche buch Menschliches, Allzumenschliches
Human, All Too Human (1878), Helen Zimmern translation

