„»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist.“
Friedrich Nietzsche buch Der Antichrist
Variante: »Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen.
Quelle: Der Antichrist, Kapitel 52

Der Antichrist. Fluch auf das Christenthum ist eines der Spätwerke Friedrich Nietzsches. Er schrieb die polemische Abrechnung mit dem Christentum im Spätsommer und Herbst 1888. Da Nietzsche sich bis zu seinem geistigen Zusammenbruch wenige Monate später nicht konkret um eine Publikation bemüht hatte, wurde das Manuskript zunächst zurückgehalten und erst 1894 vom Nietzsche-Archiv herausgegeben, allerdings mit mehreren Mängeln. Streitigkeiten um eine korrekte Edition des Werks zogen sich – wie bei allen Spätwerken Nietzsches – bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts hin.
„»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist.“
Friedrich Nietzsche buch Der Antichrist
Variante: »Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen.
Quelle: Der Antichrist, Kapitel 52
Friedrich Nietzsche buch Der Antichrist
Nachlass, KSA 13: 11[295] (vgl. "Der Antichrist", Kapitel 39 - 44)
Aus dem Nachlass
„Jesus ist das Gegenstück eines Genies: Er ist ein Idiot.“
Friedrich Nietzsche buch Der Antichrist
Nachlass, KSA 13: 14[38] (vgl. "Der Antichrist", Kapitel 29)
Aus dem Nachlass
„Unrecht liegt niemals in ungleichen Rechten, es liegt im Anspruch auf »gleiche« Rechte.“
Friedrich Nietzsche buch Der Antichrist
Kapitel 57
Der Antichrist
„Das Weib war der zweite Fehlgriff Gottes […] - das weiß jeder Priester.“
Friedrich Nietzsche buch Der Antichrist
Kapitel 48
Der Antichrist
„Nihilist und Christ: das reimt sich, das reimt sich nicht bloss.“
Friedrich Nietzsche buch Der Antichrist
The Antichrist (1888)
„Gegen die Langeweile kämpfen Götter selbst vergebens.“
Friedrich Nietzsche buch Der Antichrist
The Antichrist (1888)
Quelle: The Anti-Christ
„Einige werden posthum geboren.“
Friedrich Nietzsche buch Der Antichrist
The Antichrist (1888)
Quelle: The Anti-Christ